Bestellmanager

51 Seiten

Stand: 6. November 2026

Tickets in Küche und Bar: Arbeitsabläufe, Geräte und Gänge.

Arbeitsabläufe und Geräte

Bestellmanager: die Bausteine im Überblick

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Der Bestellmanager wird aus mehreren Bausteinen zusammengesetzt. Das Untermenü führt sieben Reiter, und jeder Reiter verwaltet einen dieser Bausteine.

Die sieben Reiter

Reiter

Was dort verwaltet wird

Bestellmanager

alle Bestellmanager-Instanzen des Standorts

Bestellmanager Styles

wiederverwendbare Farb- und Layout-Vorlagen für eine oder mehrere Instanzen

Bestellmanager Verhalten

wie eine Instanz Tickets erzeugt, gruppiert, sortiert und wieder entfernt

Arbeitsabläufe

die Abfolge von Schritten, die ein Ticket durchläuft

Automatismen

eigene Regeln je Arbeitsablauf sowie die vorgesehenen Aufgaben

Benachrichtigungen

Nachrichtenvorlagen für Meldungen am Bestellmanager

Flags

die Markierungen, die an Tickets und Artikeln erscheinen

Was zusammengehört

  1. Legen Sie einen Style und ein Verhalten an, denn eine Instanz verlangt beides.
  2. Legen Sie eine Instanz an und weisen Sie ihr Style und Verhalten zu.
  3. Bauen Sie einen Arbeitsablauf und weisen Sie die Instanz mindestens einem seiner Schritte zu.

Erst danach erscheint auf dem Bildschirm etwas. Die Schritte sind unter „Einen Bestellmanager von Grund auf einrichten" und „Einen Arbeitsablauf anlegen und zuweisen" beschrieben.

Gut zu wissen

  • Es gibt zwei Bestellmanager-Generationen. Beide hängen am Druckbereich eines Druckerprofils.
  • Steht am Druckbereich ein Arbeitsablauf und ist ein Bildschirm einem seiner Schritte zugewiesen, arbeitet der neue Bestellmanager.
  • Ist am Druckbereich nur der alte Schalter gesetzt, arbeitet der alte Bestellmanager. Seine Einstellungen liegen nicht hier.
  • Sind beide gesetzt, laufen beide Generationen parallel. Eine Änderung an der einen Seite wirkt nicht auf die andere.
  • Ein bonierter Artikel kommt nur an, wenn für Druckerprofil und Druckbereich ein Arbeitsablauf hinterlegt ist.
  • Fehlt dieser Arbeitsablauf, wird der Artikel übersprungen — ohne Meldung an der Kasse.

Den Bestellmanager am Bildschirm öffnen

Menüpfad: Bestellmanager › Zugriff

Menüpfad

Bestellmanager › Zugriff

Voraussetzung

Gewählter Standort, Lizenz für den Bestellmanager

Der Menüpunkt „Bestellmanager" öffnet die Bestellmanager-Anwendung in einem eigenen Tab, nicht im Verwaltungsfenster.

Schritte

  1. Wählen Sie im Verwaltungsfenster den Standort.
  2. Klicken Sie im Hauptmenü auf „Bestellmanager". Der Eintrag steht zwischen „Admin Modul Bonier-App" und „Online-Berichte" und trägt rechts das Symbol für das Öffnen in einem neuen Tab.
  3. Der neue Tab trägt den Titel „Ordermanager".

Ergebnis

Je nach Zustand des Geräts landen Sie auf der Einstellungen-Seite oder direkt in der Ticket-Ansicht. Ein eigener Bediener-Login steht nicht im Weg: Die Verbindung zum Standort steht bereits über den Schlüssel, den der Klick auf den Menüpunkt mitgibt.

Gut zu wissen

  • Vor der Standortwahl fehlt der Menüpunkt, zusammen mit „Bon-Online" und „Admin Modul Bonier-App".
  • Der Menüpunkt bleibt sichtbar, wenn die Version des Standorts den Bestellmanager unterstützt oder der Bestellmanager-Dienst läuft.
  • Ein Kennzeichen „Admin Modul" trägt der Eintrag nicht.
  • Der Bildschirm lädt erst Daten, wenn Verbindungsdaten hinterlegt sind, die benötigten Dienste laufen und die Lizenzen abgefragt sind.
  • Fehlen die Verbindungsdaten, springt das Gerät in die Einstellungen.
  • Antwortet einer der drei benötigten Dienste nicht, erscheint eine Meldung, und das Gerät fragt alle zehn Sekunden erneut nach.
  • In dieser Zeit bleibt der Bildschirm leer. Ein Bestellmanager, der dauerhaft lädt, hat meist ein Dienstproblem, kein Lizenzproblem.
  • Gibt es im Betrieb genau eine Bestellmanager-Instanz, trägt das Gerät sie selbst in seine Einstellungen ein.

Einen Bestellmanager von Grund auf einrichten

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager; ein Style und ein Verhalten, oder Sie legen beide im selben Zug an

So kommen Sie ohne den Assistenten von „Neu" zu einer Instanz, die tatsächlich arbeitet.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager" und klicken Sie in der Sidebar auf „Neu". Die Detailmaske öffnet sich sofort leer.
  2. Tragen Sie „Name" ein. „Name", „Stylezuweisung" und „Verhalten" zeigen von Anfang an „Dieses Feld ist ein Pflichtfeld", auch ohne einen Speicherversuch.
  3. Fehlen Style und Verhalten noch: Wechseln Sie auf die Reiter „Bestellmanager Styles" und „Bestellmanager Verhalten", klicken Sie dort ebenfalls „Neu" und vergeben Sie je einen Namen.
  4. Wählen Sie auf der Instanz „Stylezuweisung" und „Verhalten" aus den Dropdowns. Die Reihenfolge ist beliebig.
  5. Setzen Sie nach Bedarf „Profil" und „Artikel Sortiermodus".
  6. Klappen Sie „Weitere Einstellungen" auf und prüfen Sie den Schalter „aktiv".
  7. Weisen Sie der Instanz mindestens einen Workflow-Schritt zu: über den Button „<n> Workflowstepzuweisung(en)" auf der Instanz oder per Ziehen aus der Sidebar auf einen Schritt in der Workflow-Grafik.
  8. Klappen Sie „Darstellung & Aussehen" auf und legen Sie mindestens eine Button-Konfiguration mit einer View an, wenn die Instanz an einem Bildschirm sichtbar sein soll.

Ergebnis

Die Instanz trägt Namen, Style und Verhalten, ist aktiv und mindestens einem Workflow-Schritt zugewiesen. Sie erscheint in der Sidebar des Reiters „Bestellmanager" und kann an einem Terminal ausgewählt werden. Beim Anlegen erscheinen nacheinander die Meldungen „Bestellmanager erfolgreich erstellt!" und „Bestellmanager erfolgreich aktualisiert!".

Hinweis: Die Instanz entsteht erst, wenn Stylezuweisung und Verhalten beide gesetzt sind.
Bis dahin bleibt das jeweilige Feld rot markiert.

Gut zu wissen

  • Ein neuer Style trägt bis zur Namensvergabe das Tag „Entwurf".
  • Ein neues Verhalten erscheint dagegen sofort als namenlose Zeile in der Sidebar.
  • Eine neu angelegte Instanz startet aktiv.
  • Weisen Sie einer aktiven Instanz keinen Workflow-Schritt zu, zeigt die Maske dazu keine Warnung und keine Sperre.
  • Ohne Button-Konfiguration mit einer View zeigt die Instanz am Terminal keinen Inhalt.

Aufgaben: Verlauf und Bestellungen aufräumen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Neben den Automatismen führt dieselbe Sidebar die Aufgaben, die alte Bestellmanager-Daten entfernen. Zwei davon sind üblicherweise bereits angelegt: „Ordermanager Historie bereinigen" um 05:00 und „Ordermanager Bestellung bereinigen" um 05:10.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen" und wählen Sie in der Sidebar die Aufgabe aus.
  2. Tragen Sie in „Mindestens x Tage alt" ein, wie alt die Daten sein müssen, damit sie entfernt werden.
  3. Ergänzen Sie bei Bedarf „Mindestens HH:mm:ss alt".
  4. Legen Sie eine neue Aufgabe über das Dropdown „Aktion" an. Dort stehen „Ordermanager Bestellung bereinigen", „Ordermanager Historie bereinigen" und „Ordermanager Ticket löschen".
  5. Wählen Sie bei „Ordermanager Ticket löschen" unter „Nur für Bestellmanager ..." die Instanz aus, wenn nur deren Tickets betroffen sein sollen.

Ergebnis

Die Aufgabe läuft zur eingestellten Zeit und entfernt die Daten, die älter als das eingestellte Mindestalter sind. Der Button „Starten" löst sie sofort aus.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Aufgabe

Mindestens x Tage alt

Mindestalter der zu bereinigenden Daten in Tagen

Zahl, beobachtet mit Vorbelegung 7

Ja

Ordermanager Historie bereinigen, Ordermanager Bestellung bereinigen

Mindestens HH:mm:ss alt

zusätzliche Uhrzeit-Komponente zum Mindestalter

Zeit-Eingabe

Nein

Ordermanager Historie bereinigen, Ordermanager Bestellung bereinigen

Nur für Bestellmanager ...

beschränkt die Bereinigung auf eine Instanz

Dropdown aus den Bestellmanagern

Nein

Ordermanager Ticket löschen

Gut zu wissen

  • Jede Aufgabe speichert ihre Felder sofort bei der Änderung.
  • Trigger, Cron-Ausdruck, Start- und Enddatum sind Sache der allgemeinen Aufgabenverwaltung.
  • Die beiden Bereinigungsaufgaben legt der Bestellmanager beim ersten Start selbst an, sofern sie fehlen.
  • Eine vorhandene Aufgabe wird dabei nie überschrieben.
  • „Ordermanager Bestellung bereinigen" entfernt auch Positionen, Ticketzeilen, Verlaufseinträge und alle Tickets, die dadurch leer werden.
  • Maßgeblich ist dabei der Erstellzeitpunkt der Bestellung.
  • „Ordermanager Ticket löschen" wird nicht selbst angelegt; es entfernt offene Tickets nur vom Bildschirm.

Automatismen: Tickets von selbst weiterschalten

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen

Voraussetzung

Ein bestehender Arbeitsablauf

Ein Automatismus ist eine Regel am Arbeitsablauf, die einen Schrittwechsel selbst auslöst — ohne dass jemand am Bildschirm tippt. Der Reiter „Automatismen" führt die eigenen Automatismen und die vorgesehenen Aufgaben in einer gemeinsamen Sidebar.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen" und klicken Sie „Neu".
  2. Tragen Sie „Name" und bei Bedarf „Beschreibung" ein.
  3. Wählen Sie „Workflow" und „Typ".
  4. Setzen Sie „Verzögerung" und „Ausführungszeit".
  5. Füllen Sie darunter die Bedingungen aus — je nach Typ die Artikelbedingungen oder die Bestellbedingungen.

Ergebnis

Der Automatismus greift, sobald seine Bedingungen erfüllt sind, und schaltet die betroffenen Artikel weiter. Ist kein Automatismus ausgewählt, zeigt die Maske „Kein Automatismus ausgewählt".

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Name

Bezeichnung des Automatismus

Freitext

Nein

Beschreibung

Zusatztext

Freitext

Nein

Verzögerung

Wartezeit, bevor die Aktion ausgelöst wird

Dauer-Eingabe (hh:mm:ss)

Nein

Workflow

Workflow, auf den sich der Automatismus bezieht

Dropdown aus den Bestellmanager-Workflows

Nein

Typ

ob sich die Bedingungen auf einzelne Artikel oder auf die ganze Bestellung beziehen

Dropdown: Artikel / Bestellung

Nein

Ausführungszeit

wann die Verzögerung zu zählen beginnt

Dropdown: Sofort / Vorbestellzeit

Nein

Je nach „Typ" wechselt auch der Hinweistext darunter: Der Automatismus greift nur, wenn die Bedingungen am Artikel beziehungsweise auf der Bestellung erfüllt sind.

Gut zu wissen

  • Änderungen speichern sofort.
  • Steht „Ausführungszeit" auf „Vorbestellzeit", wartet der Automatismus bis zur Vorbestellzeit der Bestellung und zählt die Verzögerung erst dann.
  • So geht eine Vorbestellung erst zur gewünschten Zeit in die Küche.
  • Liegt die Vorbestellzeit in der Vergangenheit oder fehlt sie, läuft der Automatismus sofort.
  • Ein Automatismus läuft je Artikel nur einmal je Vorgang.
  • Bei der zeitversetzten Ausführung wird die Bedingung nicht erneut geprüft; der hinterlegte Übergang läuft direkt.
  • Nimmt ein Automatismus Beilagen mit, läuft er nicht zusätzlich auf den Beilagen selbst.

Automatismus vom Typ Artikel: Bedingungen und Aktion

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen › Artikelbedingungen

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen › Artikelbedingungen

Voraussetzung

Ein Automatismus mit „Typ" auf „Artikel"

Steht „Typ" auf „Artikel", zeigt die Maske einen Query-Builder mit artikelbezogenen Feldern und genau eine auszulösende Aktion.

Bedingungsfelder

Feld

Bedeutung

Werte

Artikelpreis / Preis des Hauptartikels

Preisvergleich

Zahl, Vergleichsoperatoren

Sparte

Artikelkategorie

Dropdown

Profil

zugeordnetes Profil

Dropdown

Druckbereich des Artikels

zugeordneter Druckbereich

Dropdown, gleich oder ungleich

Bestellmanager

betroffene Instanzen

Mehrfachauswahl, in oder nicht in

Workflowstep

betroffener Schritt

Mehrfachauswahl, in oder nicht in

Gang

Gangnummer

Zahl, Vergleichsoperatoren

Pager / Takeaway

Bestellart

Kontrollkästchen

Anzahl Artikel / Anzahl Sparten / Sparten / Min. ein Artikel in der Sparte / Druckbereich der Bestellung

zusätzliche Felder neuerer Standortversionen, mit dem Vorsatz „Bezieht sich auf: Bestellung/Ticket"

je nach Feldtyp

Auszulösende Aktion

Die Überschrift lautet „Auszulösende Aktion", der Untertitel „Diese Aktion wird auf jedem Artikel ausgeführt, bei der die definierten Bedingungen erfüllt sind."

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Aktion

Art des Übergangs

Dropdown

Nein

Workflowaction

welche Workflow-Aktion ausgeführt wird, wenn die Aktion dem Ablauf folgt

Dropdown

Nein

Workflowstep

Zielschritt, wenn die Aktion zu einem bestimmten Schritt springt

Dropdown

Nein

Workflowstep Typ

Ziel-Schritttyp, wenn die Aktion zu einem Schritttyp springt

Dropdown

Nein

Beilagen inkludiert

ob die Beilagen des Artikels ebenfalls verschoben werden

Toggle

Nein

Gut zu wissen

  • Jede Änderung speichert sofort.
  • Anders als bei den Bestellbedingungen gibt es hier nur eine Aktion je Automatismus, keine Liste mehrerer Übergänge.
  • Auf älteren Standortversionen zeigt die Maske einen kleineren Feldsatz: ohne die Filter auf Bestellmanager, Workflowstep und den Druckbereich der Bestellung.
  • Die Bedingungsfelder sind dieselben wie bei den Bedingungen einer Workflowaction.

Automatismus vom Typ Bestellung: Bedingungen und Aktionen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen › Bestellbedingungen

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Automatismen › Bestellbedingungen

Voraussetzung

Ein Automatismus mit „Typ" auf „Bestellung"

Steht „Typ" auf „Bestellung", zeigt die Maske einen Query-Builder mit bestellbezogenen Feldern und eine Liste beliebig vieler auszulösender Aktionen.

Bedingungsfelder

Feld

Bedeutung

Werte

Sparten der Bestellung

Kategorien der Bestellpositionen

Mehrfachauswahl

Anzahl Sparten

Anzahl unterschiedlicher Sparten

Zahl, Vergleichsoperatoren

Min. ein Artikel in der Sparte

mindestens eine Position in bestimmten Workflowsteps liegt in dieser Sparte

Mehrfachauswahl

Workflowsteps

die Bestellung enthält Positionen in diesen Schritten oder eben nicht

Mehrfachauswahl, in oder nicht in

Druckbereiche / Min. ein Artikel im Druckbereich / Sparte / Pager / Takeaway

zusätzliche Felder neuerer Standortversionen

je nach Feldtyp

Auszulösende Aktionen

Die Überschrift lautet „Auszulösende Aktionen". Der Untertitel darunter nennt die Bedingung: Eine Aktion läuft nur, wenn die allgemeinen und die aktionsbezogenen Bedingungen erfüllt sind.

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Aktion

Art des Übergangs, mit der Kurzform „Weiter"

Popover-Auswahl

Nein

Workflowaction / Workflowstep / Workflowstep Typ

je nach Art der Aktion das Ziel des Übergangs

Dropdown, Auswahlfeld

Nein

Beilagen inkludieren

ob die Beilagen mitverschoben werden

Toggle

Nein

In Workflowstep

Bedingung: die Bestellung befindet sich in diesem Schritt

Dropdown

Nein

Einschränkung nach Typ

welcher Artikel-Bezug die Aktion zusätzlich einschränkt

Dropdown: Sparteneinschränkung / Druckbereich / Artikeleinschränkung / Artikel- und Tischeinschränkung, je nach Standortversion

Nein

Kategorieeinschränkung / Druckbereiche / Artikeleinschränkung / Tischeinschränkung

Detailfeld zur gewählten Einschränkung

Dropdown, Autocomplete

Ja, wenn eine Einschränkung gewählt ist

Gut zu wissen

  • Jede Aktion sitzt in einem eigenen Akkordeon und lässt sich einzeln bearbeiten und löschen.
  • Der Wert „Druckbereich" im Feld „Einschränkung nach Typ" steht nur auf neueren Standortversionen zur Auswahl.
  • Anders als beim Typ „Artikel" können mehrere Aktionen nacheinander hinterlegt werden.

Die Ansicht Menü: alle Bestellungen als Tabelle

Menüpfad: Bestellmanager › Menü

Menüpfad

Bestellmanager › Menü

Voraussetzung

Ein Button mit der View „Menü" in der Instanz-Konfiguration

Die Ansicht „Menü" zeigt dieselben offenen Bestellungen als Tabelle: Spalten sind Tickets, Zeilen sind Gänge und Artikel. Das ist die Übersicht für mehrere Bestellungen gleichzeitig.

Schritte

  1. Klicken Sie in der Kopfzeile auf „Menü".
  2. Blättern Sie mit den Pfeilen neben „Bestellung" durch die Spalten.
  3. Klicken Sie in der Fußzeile einer Spalte auf „OK (n/m)". Das schaltet die Positionen dieses Tickets weiter, ohne zweiten Klick.
  4. Wiederholen Sie das, bis die Spalte verschwindet.

Ergebnis

Ein abgeschlossenes Ticket verschwindet aus der Tabelle wie aus der Ansicht „Standard". Der Zähler sinkt, und die Zeilensumme des Artikels sinkt mit.

Felder

Element

Bedeutung

„Bestellung" mit Pfeilen

blättert seitenweise durch die Ticket-Spalten, etwa „1-1 / 1"

Spaltenkopf

Bediener, Tisch und Zeitpunkt des Tickets

Zahl links in der Zeile

Gangnummer; sie dient auch als Klickziel zum Filtern

Tabellenzelle mit Menge und Artikelname

Position dieses Gangs auf diesem Ticket

Zeilenbeschriftung rechts

Gesamtmenge des Artikels über alle sichtbaren Tickets

Fußzeile je Spalte „OK (n/m)"

schaltet die Positionen dieses Tickets weiter

„Alle" und „OK" in der Fußzeile rechts

schalten bei eingeschalteter Gesamtansicht alle Positionen aller sichtbaren Tickets weiter

Verlaufs-Symbol oben rechts

öffnet den Dialog „Filterauswahl" mit „Workflowsteps", „Modus", den Reitern Heute, Gestern und Benutzerdefiniert sowie „Startzeit" und „Endzeit"

Info-Symbol oben rechts

schaltet die Zusatz- und Modifikatortexte in den Zellen ein und aus

Gut zu wissen

  • Ein Klick auf eine einzelne Zelle markiert nur diese Zelle; ein zweiter Klick hebt die Markierung wieder auf.
  • Die Tabelle hat immer gleich viele Spalten; ohne Einstellung sind es zehn. Freie Plätze bleiben als leere Spalten stehen.
  • Eine fehlende Spalte ist deshalb kein verschwundenes Ticket, sondern ein leerer Platzhalter.
  • Blättern ist erst nötig, wenn mehr Bestellungen offen sind als Spalten vorhanden.
  • Die Spalten sind nach dem Tisch geordnet; Bestellungen ohne Tisch stehen vorn.
  • Zwei Positionen stehen in derselben Zeile, wenn Artikelnummer und Gang übereinstimmen.
  • Unsichtbare Positionen zählen nicht mit.
  • Ein langer Druck auf eine Spalte bietet das Stornieren aller Positionen und das Löschen an.
  • Im Dialog „Filterauswahl" ist „Workflowsteps" ein Pflichtfeld; ohne Auswahl bleibt die Artikelliste unbenutzbar.

Die Ansicht Produktionsmanager

Menüpfad: Bestellmanager › Produktionsmanager

Menüpfad

Bestellmanager › Produktionsmanager

Voraussetzung

Ein Button mit der View „Produktionsmanager" in der Instanz-Konfiguration

Der Produktionsmanager arbeitet nicht mit Tickets, sondern mit einzelnen Gerichten. Er führt zwei Listen: die wartenden und die übernommenen Gerichte.

Schritte

  1. Klicken Sie in der Kopfzeile auf den Button für den Produktionsmanager. Er trägt in der Kurzform die Beschriftung „PM".
  2. Übernehmen Sie das erste wartende Gericht mit der Schaltfläche der übernommenen Liste.
  3. Schalten Sie ein übernommenes Gericht weiter, sobald es fertig ist.

Ergebnis

Das Gericht wechselt in den nächsten Workflowstep und verlässt damit die Liste.

Aufbau der Ansicht

Element

Bedeutung

„Produktionsmanager" in der Kopfzeile

fester Titel der Ansicht

Inhaltsbereich

die beiden Listen der wartenden und der übernommenen Gerichte

Die Kopfzeile ist dieselbe wie in den anderen Ansichten; nur die Ticketsuche und der Ticket-Zähler fehlen, weil diese Ansicht nicht mit Tickets arbeitet.

Hinweis: Bleibt der Bereich unter der Kopfzeile leer, obwohl die Ansicht „Standard" Tickets
zeigt, sind für diese Instanz keine Listen eingerichtet oder die Workflowsteps der Tickets stehen
in keiner der beiden Listen.

Gut zu wissen

  • Je Liste ist eine Menge von Workflowsteps hinterlegt; danach entscheidet sich, wo ein Gericht erscheint.
  • Steht derselbe Workflowstep in beiden Listen, erscheint das Gericht bei den übernommenen.
  • Der Produktionsmanager wertet nur die erste Position eines Tickets aus.
  • Übernommen wird immer das erste wartende Gericht.
  • Die Höchstzahl übernommener Gerichte ist einstellbar und kann auf bestimmte Workflowsteps beschränkt werden.
  • Ist die Höchstzahl erreicht oder wartet kein Gericht, reagiert das Übernehmen nicht — ohne Meldung.
  • Nach dem Übernehmen kann eine kurze Sperre greifen, damit ein zweiter Druck die Grenze nicht überschreitet.
  • Weitergeschaltet wird nur, wenn der Workflowstep des Gerichts eine Weiter-Aktion hat.
  • Zusätzlich lassen sich Sammelschaltflächen einrichten, die alle Gerichte eines Workflowsteps auf einmal weiterschalten.
  • Die Farbe eines Gerichts kommt aus seinem Workflowstep und wird von den Darstellungsregeln überschrieben.

Die Ansicht Tickets: Kopfzeile und Ticket-Kachel

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Bestellmanager-Instanz

Die Ansicht „Standard" ist der Arbeitsplatz am Bestellmanager. Sie zeigt die offenen Bestellungen als Kacheln.

Kopfzeile

Element

Bedeutung

„Tickets" mit Zähler und Pfeilen

Titel, Ausschnitt und Gesamtzahl der offenen Tickets, etwa „1-10/13"

Lupe

öffnet die Ticket-Suche mit den Filterreitern „Alle", „Beleg-Nr.", „Tisch", „Pager", „Artikel" und „Beilagen"

„Standard" / „Verlauf" / „Menü" / „PM"

Umschalter zwischen den Ansichten; der aktive Button ist grün hinterlegt

Datum und Uhrzeit

laufende Systemzeit

„Rückgängig"

nimmt die zuletzt ausgeführte Aktion zurück

Personen-Symbol

öffnet einen Anmeldedialog mit Kellnercode-Feld und Ziffernblock

Stift-Symbol

Bearbeiten-Modus für die Anordnung der Widgets, öffnet denselben Anmeldedialog

Zahnrad-Symbol

führt zur Einstellungen-Seite

Versionsnummer

Version der Anwendung

Ticket-Kachel

Element

Bedeutung

Uhr-Symbol mit Zeit

Minuten und Sekunden seit der Erstellung des Tickets, laufend hochgezählt

Personen-Symbol mit Namen

Bediener des Tickets, mehrere kommagetrennt

Tisch-Symbol mit Wert

Tischnummer oder Bonbezeichnung

Zahl rechts

Beleg- oder Bonnummer

Symbol mit drei Punkten

öffnet das Kontextmenü; beobachtet wurden „Anpinnen", „Drucken" und „Löschen"

Gruppenkopf „Gang n" mit Chevron

Artikel sind nach Gängen gruppiert; nicht aktive Gänge erscheinen ausgegraut

Artikelzeile mit Menge und Name

bestellter Artikel

Unterzeile mit „-" oder „+"

abgewählte oder hinzugefügte Beilage

rotes Sperrsymbol, Kachel rot hinterlegt

der Artikel ist storniert und lässt sich nicht weiterschalten

Pfeil in der Fußzeile

klappt die Kachel auf und zu

Fußzeilen-Button

schaltet die Artikel weiter; die Beschriftung wechselt mit dem Auswahlzustand

Gut zu wissen

  • Wie viele Kacheln gleichzeitig zu sehen sind, legt die Instanz fest; ohne Einstellung sind es fünf Spalten und zwei Reihen.
  • Ein aufgeklapptes Ticket belegt mehrere Reihen; die Plätze darunter bleiben frei.
  • Die Blättertasten bewegen die Ansicht um eine Reihe oder um eine volle Seite.
  • Ob ein neues Ticket eingeklappt, aufgeklappt oder nur bei Bedarf aufgeklappt erscheint, legt die Instanz fest.
  • Der Bildschirm zeigt ausschließlich Tickets der Instanz, die er gerade anzeigt.

Die Ansicht Verlauf: abgeschlossene Tickets

Menüpfad: Bestellmanager › Verlauf

Menüpfad

Bestellmanager › Verlauf

Voraussetzung

Ein Button für die Ansicht in der Instanz-Konfiguration

Der Verlauf zeigt die abgeschlossenen Tickets. Die Kacheln sind dieselben wie in „Standard", nur mit anderem Hintergrund und anderer Fußzeile.

Schritte

  1. Klicken Sie in der Kopfzeile auf „Verlauf".
  2. Bewegen Sie den Zeit-Schieberegler der Kachel mit den Pfeilen auf den gewünschten Stand.
  3. Klicken Sie auf die Zeitangabe, um die Detailkarte zu diesem Stand zu öffnen.
  4. Klicken Sie „Rückgängig", um das Ticket auf den eingestellten Stand zurückzusetzen.

Felder der Kachel

Element

Bedeutung

Zeit-Schieberegler mit Pfeilen und Zeitangabe

navigiert durch die Änderungen, etwa „09:34 / Heute"

Personen- und Tisch-Angabe

Bediener und Tisch wie in „Standard", jedoch ohne die laufende Uhr

Beleg-Nummer und Symbol mit drei Punkten

wie in „Standard"; das Kontextmenü ist hier jedoch abgeschaltet

Artikelzeile

Position mit grauem Hintergrund; ein Klick bleibt ohne Wirkung

Fußzeilen-Button „Rückgängig"

der einzige Button dieser Ansicht; setzt das Ticket auf den gewählten Stand zurück

Der Hauptbereich ist hellgrün hinterlegt statt grau. Die Detailkarte zu einem Stand nennt den Artikel, den Wechsel des Workflowsteps und das auslösende Gerät.

Gut zu wissen

  • Der Verlauf lädt einen Zeitraum und eine Höchstzahl, beides stellt die Instanz ein.
  • Ohne Einstellung ist es ein Tag, gerechnet bis zum Ende des heutigen Tages; ältere Tickets erscheinen nicht.
  • Ohne Einstellung sind es höchstens 1000 Einträge; die ersten 20 kommen sofort, der Rest wird nachgeladen.
  • Der Verlauf lässt sich auf gelöschte Tickets beschränken.
  • Der Schieberegler springt zwischen den protokollierten Änderungsständen, nicht stufenlos.
  • Zurückgerechnet werden nur der Workflowstep, die Sichtbarkeit und die Sortierung. Der angezeigte Zwischenstand ist keine vollständige Momentaufnahme.
  • Lehnt der Dienst die Rücknahme ab, erscheint dazu eine Leiste ohne Angabe eines Grundes.
  • Danach lädt der Verlauf vollständig neu.
  • Zwei abgeschlossene Tickets desselben Tisches bleiben getrennte Kacheln.

Die Artikelliste am Bildschirmrand

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine Instanz, in der die Seitenleiste eingerichtet ist

Die Seitenleiste „Artikelliste" fasst die Positionen aller sichtbaren Tickets zusammen. So sehen Sie auf einen Blick, wie viel von einem Artikel insgesamt offen ist.

Felder

Element

Bedeutung

Linker Button, beschriftet „ABC"

öffnet das Sortier-Menü; die Beschriftung wechselt zwischen „ABC", „Nr", „Sparte" und „Stück", mit Pfeil für die Richtung

Rechter Button, beschriftet „Artikel"

öffnet das Gruppierungs-Menü; die Beschriftung wechselt zwischen „Artikel", „Sparte", „Bereich", „Tisch", „Gang", „Bediener" und „Workflowstep"

„+" und „-"

blenden die Details der Liste ein und aus; ausgegraut, wenn nichts aufklappbar ist

Artikelzeile mit Menge und Name

Summe dieses Artikels über alle sichtbaren Tickets

„Alle" und „OK"

schalten ausgewählte oder alle Artikel weiter; „OK" wird erst nach einer Auswahl in einer Ticket-Kachel aktiv

„Artikelliste" in der untersten Zeile

öffnet den Dialog „Artikelliste"

Der Dialog „Artikelliste" führt die Filter „Artikelname", „Sparte" und „Workflowsteps für heute boniert". Dazu kommen Schalter für Artikel aktueller Workflows, für Artikel mit Kontingent und für gesperrte Artikel. Die Tabelle nennt Name, Preis, gesperrt und Stück verfügbar.

Gut zu wissen

  • Sortierung und Gruppierung werden am Gerät gespeichert.
  • Die Liste filtert nach Sparte, Druckbereich und Workflowstep; ein leerer Filter lässt alles durch.
  • Zusammengefasst wird über Artikelnummer und Artikeltext.
  • Werden Beilagen ausgeblendet oder zusammengefasst, landen gleiche Artikel mit verschiedenen Beilagen in einer Zeile.
  • Andernfalls bekommt jede Beilagenkombination eine eigene Zeile.
  • Artikel ohne Wert im Sortierfeld stehen am Ende.
  • Die Spalte für die heute bonierte Menge zählt, was bestimmte Workflowsteps erreicht hat, gerechnet ab Tagesbeginn.
  • Ist diese Liste von Workflowsteps leer, fehlt die Spalte ganz.
  • Die Liste lädt sich selbst nach; ohne Einstellung alle 300 Sekunden. Im Dialog bleibt der Stand vom Öffnen.
  • Geladen wird seitenweise zu 100 Artikeln.

Die Instanz in der Geräteliste

Menüpfad: Kassenmodule › Administration › Geräte

Menüpfad

Kassenmodule › Administration › Geräte

Voraussetzung

Eine bestehende Bestellmanager-Instanz

Jede Bestellmanager-Instanz erscheint in der Geräteliste als Gerät vom Typ Bestellmanager. Die Einstellungen der Instanz nehmen Sie dort aber nicht vor.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Administration › Geräte".
  2. Wählen Sie in der Sidebar das Gerät der Instanz aus.
  3. Klicken Sie im Block „Bestellmanager Einstellungen" auf „Zu Bestellmanager". Die Bestellmanager-Verwaltung öffnet sich.

Ergebnis

Sie stehen in der Bestellmanager-Verwaltung und können dort Style, Verhalten, Anzeige und Zuweisungen der Instanz pflegen.

Gut zu wissen

  • Seriennr, Name, Externe Nr. und „Gerät für Druckwarteschlange" oberhalb des Blocks bleiben hier bedienbar.
  • Ein Gerät vom Typ Bestellmanager lässt sich in dieser Liste nicht neu anlegen.
  • Der Popover hinter „Neu" bietet acht andere Gerätetypen an: Kassa, Orderman, Schankanlage, Automat, Waage, Bonier-App, SmorderService und VisionCheckout.
  • Ein Bestellmanager-Gerät lässt sich hier auch nicht kopieren und nicht löschen.
  • Einen eigenen Aktionsblock zeigen nur die Gerätetypen Schankanlage, Orderman und Bonier-App.

Die Zuweisung zwischen Instanz und Workflowstep

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Zuweisung

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Zuweisung

Voraussetzung

Eine Instanz, die einem Workflowstep zugewiesen ist

Eine Zuweisung verbindet genau eine Bestellmanager-Instanz mit genau einem Workflowstep. Hier stellen Sie ein, welche Artikel dieser Bildschirm in diesem Schritt sieht und was beim Erreichen des Schritts passiert.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe" und wählen Sie den Arbeitsablauf aus.
  2. Klicken Sie im Bestellmanager-Overlay eines Schritts oder in der Chipliste „Zugewiesene Bestellmanager" auf die Instanz. Die Überschrift nennt danach Instanz und Workflowstep.
  3. Klappen Sie „Filter" auf und bauen Sie die Bedingung für die sichtbaren Artikel.
  4. Klappen Sie „Events" auf und legen Sie die Aktionen an, die beim Erreichen des Schritts laufen.
  5. Setzen Sie am Endschritt „Bestellung entfernen erlauben", wenn das Ticket dort verschwinden soll.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Bestellung entfernen erlauben

erlaubt, ein Ticket in diesem Schritt zu entfernen; sichtbar an Endschritten oder wenn die Option bereits aktiv ist

Toggle mit Warn-Hinweis

Nein

In Zwischenablage kopieren

markiert Filter und Events dieser Zuweisung zum Kopieren auf andere Zuweisungen

Icon-Button, schaltet in den Auswahlmodus

—

Filter

schränkt ein, für welche Artikel die Zuweisung gilt

Query-Builder

Nein

Events

Aktionen, die beim Erreichen dieses Schritts ausgelöst werden, etwa Drucken

Liste

Nein

Ist die Option „Bestellung entfernen erlauben" aktiv, obwohl der Schritt kein Endschritt mehr ist, hebt die Maske das mit einem Hinweis hervor.

Gut zu wissen

  • Alle Filter einer Zuweisung müssen zustimmen; der erste, der ablehnt, blendet den Artikel aus.
  • Ohne Filter ist jeder Artikel sichtbar, sofern die Zuweisung besteht.
  • Ist die Instanz dem Schritt gar nicht zugewiesen, ist der Artikel unsichtbar — das ist der häufigste Fall.
  • Es gibt fünf Filterarten: nach Sparte, eine frei gebaute Bedingung, nach vorherigem Schritt, Beilagen ausblenden und alles ausblenden.
  • Bei einer Beilage wird nicht sie selbst geprüft, sondern ihr Hauptartikel.
  • Der Filter entscheidet nur über die Sichtbarkeit, nicht darüber, ob der Artikel am Ticket steht.
  • Ein Ticket verschwindet, sobald jede seiner Zeilen freigegeben oder unsichtbar ist.
  • Unsichtbare Zeilen zählen dabei wie freigegebene.
  • Wird eine Zeile wieder sichtbar, taucht das Ticket wieder auf.
  • Über „In Zwischenablage kopieren" markieren Sie eine Zuweisung; danach zeigen die anderen ein Kontrollkästchen als Ziel.

Felder einer Workflowaction

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Workflowaction

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Workflowaction

Voraussetzung

Ein bestehender Arbeitsablauf mit mindestens einer Aktion

Wählen Sie in der Workflow-Grafik eine Kante aus, zeigt die Maske darunter unter der Überschrift „Ausgewählte Aktion" deren Felder.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Zu bearbeitende Action auswählen

nur sichtbar, wenn mehrere Aktionen gleichzeitig markiert sind

Dropdown mit Nummer und Aktionsname

Nein

Actiontyp

fachlicher Typ des Übergangs

Dropdown, die Auswahl hängt von Start- und Endstatus ab

Nein

Startstatus

Quell-Workflowstep der Aktion oder „Start"

Dropdown; bereits belegte Ziele sind ausgeblendet

Nein

Endstatus

Ziel-Workflowstep der Aktion

Dropdown, ebenso gefiltert

Nein

Name

interner Name der Aktion

Freitext

Nein

Anzeigename

im Bestellmanager sichtbarer Name des Aktionsbuttons

Freitext

Nein

Bedingungen

wann die Aktion für ein Ticket oder einen Artikel zutrifft

Query-Builder

Nein

Gut zu wissen

  • Änderungen speichern sofort.
  • Beobachtet wurden die Actiontypen „Bestellen", „Weiter", „Undo", „Stornieren" und „Gangabruf HP/VP-Modus".
  • Die Dropdowns für Start- und Endstatus blenden Schritte aus, die schon über eine Aktion derselben Art verbunden sind.
  • Jede Aktion braucht ein Ziel; eine Aktion ohne Quelle bringt einen Artikel erst in den Ablauf.
  • Zwei Aktionen derselben Art zwischen denselben Schritten dürfen nicht beide ohne Bedingung sein.
  • Quelle und Ziel müssen zum selben Arbeitsablauf gehören.
  • Nur Aktionen, deren Bedingung zutrifft, kommen als nächster Schritt in Frage.
  • Passen für eine Aktionsart mehrere Aktionen, bricht der Schrittwechsel ab. Bedingungen an parallelen Aktionen müssen sich also ausschließen.
  • Die Bedingungsfelder sind dieselben wie bei den Artikelbedingungen der Automatismen.

Felder eines Workflowsteps

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Workflowstep

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Workflowstep

Voraussetzung

Ein bestehender Arbeitsablauf mit mindestens einem Schritt

Wählen Sie in der Workflow-Grafik einen Schritt aus, zeigt die Maske darunter unter der Überschrift „Ausgewählter Step" dessen Felder und den Button „Typen bearbeiten".

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Workflowstep Typ

fachlicher Typ des Schritts, steuert unter anderem die erlaubten Aktionen

Autocomplete; Freitext legt einen neuen Typ an

Nein

Name

Anzeigename des Schritts; wird bei leerem oder typgleichem Namen aus dem Typ übernommen

Freitext

Nein

Beschreibung

Zusatztext zum Schritt

Freitext

Nein

Farbe

Rahmenfarbe des Schritts in der Grafik

Farbwähler

Nein

Inverse Farbe

Textfarbe auf der Rahmenfarbe

Farbwähler

Nein

Verteilerlogik auf BMs

wie das Ticket in diesem Schritt auf die Instanzen verteilt wird

Dropdown: auf allen BMs anzeigen (Standard) / Gleichmäßig aufteilen / auf Initiator anzeigen

Nein

zusätzlich auf BMs mit folgenden Tags zuteilen

nur bei „auf Initiator anzeigen": weitere Tags, die ebenfalls beliefert werden

Mehrfachauswahl aus den vergebenen Tags

Nein

erwarteter Tag des Initiators

nur bei „auf Initiator anzeigen": erwartete Tags des auslösenden Bestellmanagers

Mehrfachauswahl aus den vergebenen Tags

Nein

Fallback Tags für Verteilung

nur bei „auf Initiator anzeigen": Ersatz-Tags, falls der Initiator keinen erwarteten Tag trägt

Mehrfachauswahl aus den vergebenen Tags

Nein

Zugewiesene Bestellmanager (n)

Instanzen, die auf diesen Schritt zugreifen; ein Klick wählt die Zuweisung aus

Chip-Liste, inaktive Instanzen mit Hinweis „inaktiv"

—

Zu den drei Tag-Feldern gehört ein eigener Hinweis. „Wenn der Initiator keinen der erwarteten Tags besitzt, werden die Fallback Tags verwendet um das Ticket auf diesen Bestellmanagern zuzuteilen."

Gut zu wissen

  • Änderungen speichern sofort.
  • „auf allen BMs anzeigen" gibt den Artikel an alle zugewiesenen Instanzen.
  • „Gleichmäßig aufteilen" reicht die Artikel reihum an die zugewiesenen Instanzen weiter.
  • „auf Initiator anzeigen" gibt den Artikel an genau die Instanz, an der die Aktion ausgelöst wurde.
  • Zusätzlich muss der Filter der Zuweisung den Artikel durchlassen, sonst bleibt er unsichtbar.
  • Ein Schritttyp darf im Ablauf nur einmal vorkommen; der zweite Versuch wird abgelehnt.
  • Eine Instanz darf demselben Schritt nur einmal zugewiesen werden.
  • Ein Schritt ist Endschritt, solange aus ihm keine Aktion „Weiter" oder „Nächster Gang" zu einem anderen Schritt führt.
  • Instanzen lassen sich auch per Ziehen aus der Bestellmanager-Sidebar zuweisen.

Flags und ihre Erlaubnisse

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Flags

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Flags

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Flags sind die Markierungen, die im Bestellmanager an Tickets und Artikeln erscheinen. Der Reiter „Flags" verwaltet sie, der Bereich „Zuweisbare Flags" im Verhalten erlaubt sie den Benutzern.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Flags" und klicken Sie „Flags hinzufügen". Das neue Flag trägt den Typ „Neue Flag".
  2. Tragen Sie „Typ", „Name", „Beschreibung", „Farbe" und „Icon" ein.
  3. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten", wählen Sie das Verhalten und klicken Sie im Bereich „Zuweisbare Flags" auf „Hinzufügen".
  4. Wählen Sie „Flag" und „Setzbar auf ..." und bestätigen Sie mit dem Haken-Button.

Ergebnis

Das Flag steht in der Liste, und die Benutzer dürfen es an den erlaubten Stellen selbst setzen.

Die vorgegebenen Flags

Sieben Flags sind vorgegeben und nicht löschbar: Express, Nachbestellung, Takeaway, Lieferung, Storniert, Nächster Gang und Verschoben. Ein weiteres systemseitiges Flag wird in dieser Verwaltung absichtlich nicht angezeigt.

Felder eines Flags

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Typ

technischer Schlüssel des Flags

Freitext, bei nicht löschbaren Flags gesperrt

Nein

Name

Anzeigename in der Akkordeon-Überschrift

Freitext, höchstens 10 Zeichen empfohlen

Nein

Beschreibung

Zusatztext zum Flag

Freitext

Nein

Farbe

Vordergrundfarbe des Flags

Farbwähler

Nein

Icon

Symbol des Flags

Icon-Auswahl

Nein

Sichtbar

ob das Flag im Bestellmanager angezeigt wird

Toggle

Nein

Felder einer Flag-Erlaubnis

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Flag

welches Flag zuweisbar wird

Dropdown aus den Bestellmanager-Flags

Ja

Nur auf aktuellem BM

begrenzt die Wirkung auf die aktuelle Instanz statt auf verwandte Positionen

Toggle

Nein

Setzbar auf ...

wo im Bestellmanager das Flag gesetzt werden darf

Dropdown: Artikel / Beide / Ticket

Ja

Gut zu wissen

  • Jede Änderung speichert sofort.
  • Nicht löschbare Flags zeigen ein Schloss-Symbol statt des Löschen-Buttons, „Typ" bleibt gesperrt.
  • Selbst angelegte Flags lassen sich nach einer Sicherheitsabfrage wieder löschen.
  • „Express", „Nachbestellung" und „Takeaway" kommen aus dem Bestelltyp der Kasse.
  • „Storniert" wird nach einem Storno an allen betroffenen Ticketzeilen gesetzt.
  • „Verschoben" entsteht beim Tischwechsel und trägt den Namen des Herkunftstisches.
  • „Nächster Gang" wird beim Gangabruf gesetzt und ist am Bildschirm ausgeblendet.
  • Ein Flag an einer Ticketzeile trennt sie von sonst gleichen Zeilen.
  • Nach jedem Setzen und Entfernen werden die Tickets aller aktiven Instanzen neu sortiert.

Gangabruf Modus: was die vier Werte bewirken

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Voraussetzung

Ein bestehendes Bestellmanager Verhalten

Ruft die Kasse den nächsten Gang ab, geschehen zwei Dinge: Die betroffenen Artikel wechseln den Workflow-Schritt, und das Flag „Nächster Gang" wird gesetzt. Das Feld „Gangabruf Modus" entscheidet nur über das Flag.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten" und wählen Sie das Verhalten aus.
  2. Wählen Sie im Dropdown „Gangabruf Modus" den Wert aus.

Die vier Werte

Wert

Wirkung

inkrementell (Standard)

markiert genau die Artikel, deren Gangnummer dem nächsten Gang des Tickets entspricht

auf alle Artikel

markiert alle ausgewählten Artikel, unabhängig von ihrer Gangnummer

nur am Ticket

markiert ausschließlich das Ticket, keinen einzelnen Artikel

deaktiviert

markiert nichts, weder Ticket noch Artikel

Gut zu wissen

  • Der aktuelle Gang des Tickets wird in allen vier Werten gesetzt, auch bei „deaktiviert".
  • Ein Ticket, auf dem kein betroffener Artikel liegt, wird gar nicht angefasst.
  • Ob ein Artikel überhaupt weiterläuft, entscheidet allein der Gangabruf-Übergang des Arbeitsablaufs.
  • Ohne hinterlegtes Verhalten gilt „nur am Ticket".
  • Der Modus gilt für alle Bildschirme, die dasselbe Verhalten benutzen.
  • Sortierregeln, die auf das Flag am Artikel zugreifen, greifen bei „nur am Ticket" und „deaktiviert" ins Leere.
  • Nennt die Kasse nur einen Tisch, nimmt der Bestellmanager alle Artikel der offenen Bestellungen dieses Tisches.
  • Nach dem Markieren laufen die Events für den Gangabruf an, und die Tickets werden neu sortiert.
  • Eine reine Gangänderung an einem Artikel ist kein Gangabruf: kein Schrittwechsel, kein Flag.

Gänge und Beilagen am Bestellmanager

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Ein Ticket mit mehreren Gängen oder mit Beilagen

Ein Ticket mit mehreren Gängen wird nicht auf einmal bedient. Die Gänge werden nacheinander aktiv.

Was Sie sehen

  1. Die Artikel des aktiven Gangs sind schwarz dargestellt und auswählbar.
  2. Artikel späterer Gänge bleiben sichtbar, aber grau und inaktiv.
  3. Der Button „Auswählen (n/m)" erfasst die späteren Gänge nicht mit.
  4. Ein späterer Gang wird erst wählbar, wenn der aktuelle abgeschlossen ist.

Gut zu wissen

  • Bedienbar ist normalerweise nur der aktive Gang, also der niedrigste mit offenen Positionen.
  • Ein Antippen in einem anderen Gang hat keine Wirkung und keine Meldung.
  • Ein Gang ist zusätzlich bedienbar, wenn er abgerufen wurde oder wenn die Instanz auch inaktive Gänge zur Bedienung freigibt.
  • Im Verlauf ist jeder Gang bedienbar; ausgelöst wird dort nichts.
  • Eine Gangüberschrift erscheint, wenn der Gang abgerufen wurde, wenn das Ticket mehr als einen Gang hat oder wenn die Instanz sie immer zeigt.
  • Ein abgerufener Gang wird farblich hervorgehoben; daneben kann der Zeitpunkt des frühesten Abrufs stehen.
  • Gänge können sich selbst zuklappen, sobald alle ihre Positionen in bestimmten Workflowsteps stehen.
  • Eine Beilage wird standardmäßig mit ihrem Hauptartikel ausgewählt und weitergeschaltet; ein Antippen der Beilage hat keine Wirkung.
  • Erst wenn die Instanz Beilagen einzeln weiterschaltbar macht, lässt sich eine Beilage allein auswählen.
  • Die Höchstmenge einer Beilage ist die Beilagenmenge mal der Artikelmenge.
  • Beim Weiterschalten gehen die Beilagen nur mit, wenn sie alle vollständig ausgewählt sind.
  • Sonst geht die Position ohne ihre Beilagen weiter, und die abweichenden Beilagen werden einzeln geschickt.

Grunddaten einer Bestellmanager-Instanz

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Der Reiter „Bestellmanager" listet alle Bestellmanager-Instanzen des Standorts. Wählen Sie links eine Instanz aus, zeigt die Maske ihre Grunddaten.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Name

Bezeichnung der Bestellmanager-Instanz

Freitext

Ja

Beschreibung

Zusatztext zur Instanz

Freitext

Nein

Stylezuweisung

verweist auf einen Bestellmanager-Style

Dropdown, Sprungpfeil zu „Bestellmanager Styles"

Ja

Verhalten

verweist auf ein Bestellmanager-Verhalten

Dropdown, Sprungpfeil zu „Bestellmanager Verhalten"

Ja

Artikel Sortiermodus

Sortierung der Artikel in der Integration

Dropdown, nur sichtbar, wenn eine Integration existiert; sonst „Keine Integration gefunden!"

Nein

Profil

Drucker-/Kassenprofil der Instanz

Dropdown

Nein

Workflowstepzuweisungen

zeigt die Anzahl zugewiesener Workflow-Schritte und öffnet den Zuweisungsdialog

Button „<n> Workflowstepzuweisung(en)"

Nein

Die Felder stehen in dieser Reihenfolge untereinander. Ist keine Instanz ausgewählt, zeigt die Maske „Kein Bestellmanager ausgewählt!".

Gut zu wissen

  • Jede Änderung speichert sofort beim Verlassen des Felds oder bei der Auswahl. Einen Speichern-Button gibt es nicht.
  • Bleibt „Name" leer, erscheint sofort „Dieses Feld ist ein Pflichtfeld"; dasselbe gilt für „Stylezuweisung" und „Verhalten".
  • Der Sprungpfeil führt zum zugewiesenen Datensatz im passenden Reiter. Ohne Zuweisung ist er deaktiviert.
  • Der Zuweisungsdialog zeigt bestehende Zuweisungen als Chips; ein Klick darauf führt zu „Arbeitsabläufe".
  • Neben dem Sortiermodus stehen zwei Buttons für die Richtung, aufsteigend und absteigend.
  • Der Sortiermodus ordnet die Artikel nach Druckreihenfolge, nach Name, nach Sparte oder nach Artikelnummer.
  • Die Richtung wirkt nur auf das erste Merkmal; alle weiteren Merkmale bleiben aufsteigend.
  • Beilagen werden getrennt sortiert, mit eigener Zählung unter ihrem Hauptartikel.
  • Der Kundenbeleg folgt dieser Sortierung nicht. Für gleiche Reihenfolge wählen Sie üblicherweise die Druckreihenfolge.

Grunddaten eines Arbeitsablaufs

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Der Reiter „Arbeitsabläufe" verwaltet die Abfolge von Schritten, die ein Ticket durchläuft. Über das Akkordeon „Gilt für Artikel von" legen Sie fest, für welche Druckbereiche welchen Profils der Ablauf gilt.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Name

Bezeichnung des Workflows

Freitext

Ja

Beschreibung

Zusatztext zum Workflow

Freitext

Nein

aktiv

schaltet den Workflow frei

Toggle

Nein

Workflow für Beilagen von Hauptartikel übernehmen

nur sichtbar, wenn eine Integration existiert und mehr als ein Workflow angelegt ist

Toggle

Nein

Gilt für Artikel von

ordnet dem Workflow Druckbereiche je Profil zu

je Profil ein Mehrfachauswahl-Dropdown „Profil: <Name>"

Nein

Profile hinzufügen

blendet ein zusätzliches, bisher ausgeblendetes Profil wieder ein

Dialog mit Mehrfachauswahl

Nein

Ist kein Workflow ausgewählt, zeigt die Maske „Kein Workflow ausgewählt!". Bleibt „Name" beim Speichern leer, erscheint „Dieses Feld ist ein Pflichtfeld".

Gut zu wissen

  • Änderungen an Name, Beschreibung und den Schaltern speichern sofort.
  • Der Akkordeon-Untertitel nennt die Anzahl der ausgewählten Druckbereiche in Profilen.
  • Ein Profil verschwindet aus der Liste, sobald ihm kein Druckbereich mehr zugewiesen ist.
  • Danach steht es wieder im Dialog „Profile hinzufügen" zur Auswahl.
  • Das Löschen-Icon neben einem Profil entfernt alle seine Zuweisungen auf einmal.
  • Die Workflow-Grafik erscheint erst unter den Grunddaten, wenn der Ablauf gespeichert ist.
  • Änderungen am Ablauf, an einem Schritt, einer Aktion, einem Automatismus, einer Zuweisung, einem Filter oder einem Event wirken unmittelbar.
  • Änderungen an anderen Stellen wirken erst, wenn der Zwischenspeicher des Dienstes nach 30 Minuten ohne Zugriff abgelaufen ist.
  • Ein Ablauf lässt sich vervielfältigen, ausleiten, wieder einspielen und als Sicherungsstand ablegen.
  • Das Wiederherstellen eines Sicherungsstands überschreibt alles, was seither geändert wurde.

Instanz, Arbeitsablauf, Style oder Verhalten stilllegen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Zum Löschen: kein Terminal greift mehr auf die betroffene Instanz zu

Abschalten lässt sich rückgängig machen, Löschen nicht. Beides läuft über dieselben Masken wie das Einrichten.

Schritte — Instanz abschalten

  1. Öffnen Sie die Instanz auf „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager" und klappen Sie „Weitere Einstellungen" auf.
  2. Schalten Sie „aktiv" auf „inaktiv". Die Änderung speichert sofort, ohne eigene Bestätigung.

Schritte — Arbeitsablauf abschalten

  1. Öffnen Sie den Arbeitsablauf im Reiter „Arbeitsabläufe".
  2. Schalten Sie den Toggle „aktiv" neben „Beschreibung" aus. Die Änderung speichert sofort.

Schritte — endgültig löschen

  1. Löschen Sie in dieser Reihenfolge: zuerst die Instanzen, die einen Style oder ein Verhalten nutzen, danach Style und Verhalten selbst.
  2. Wählen Sie den Datensatz in der jeweiligen Sidebar aus und klicken Sie „Löschen".
  3. Jede der vier Masken fragt vorher nach, mit eigenem Titel: „Bestellmanager löschen", „Bestellmanager Style löschen", „Bestellmanager Verhalten löschen" und „Workflow löschen".
  4. Bestätigen Sie mit „Weiter" oder brechen Sie mit „Abbrechen" ab.

Ergebnis

Ein abgeschalteter Datensatz bleibt bestehen und lässt sich jederzeit wieder aktivieren. Ein gelöschter Datensatz verschwindet sofort aus der Sidebar, ohne eigene Meldung.

Hinweis: In der Sidebar-Liste der Instanzen ändert sich am Eintrag einer abgeschalteten
Instanz optisch nichts. Nur in der Chipliste „Zugewiesene Bestellmanager" an einem Workflowstep
trägt sie den Hinweis „inaktiv".

Gut zu wissen

  • Eine abgeschaltete Instanz bekommt keine neuen Tickets mehr.
  • Sie wird auch beim Kennzeichnen, beim Gangabruf, beim Tischwechsel und beim Zurücknehmen übergangen.
  • Am Bildschirm legt sich stattdessen ein Hinweis über die Ansicht, mit einer Schaltfläche zum Aktivieren und einer zu den Einstellungen.
  • Dieser Hinweis richtet sich nach der am Gerät eingestellten Instanz, nicht nach der gerade angezeigten.
  • Das Aktivieren am Bildschirm wirkt sofort für alle Geräte, die auf dieselbe Instanz zeigen.
  • Auf der Einstellungen-Seite erscheint der Hinweis nie.

Mehrere Bestellmanager gemeinsam zuweisen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Mindestens zwei bestehende Bestellmanager-Instanzen

So setzen Sie Style, Verhalten, Profil oder Farbschema für mehrere Instanzen in einem Zug.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager" und wechseln Sie oben rechts mit „Tabellenansicht" in die Tabelle.
  2. Markieren Sie mehrere Zeilen über die Kontrollkästchen. Die Kopfzeile zeigt dann „Selektierte Bestellmanager (n)".
  3. Klicken Sie „Bearbeiten". Der Button ist erst nach einer Mehrfachauswahl aktiv.
  4. Wählen Sie im Dialog „Zuweisungsoptionen" je Feld entweder „Keine Zuweisung" oder einen konkreten Wert für „Stylezuweisung", „Verhalten", „Profil" und „Schema".
  5. Klicken Sie „Zuweisen". Der Button bleibt deaktiviert, solange alle vier Felder auf „Keine Zuweisung" stehen.

Ergebnis

Alle markierten Bestellmanager übernehmen die gewählten Werte. Felder, die auf „Keine Zuweisung" stehen, bleiben je Instanz unverändert. Der Dialog schließt sich danach. Mit „Abbrechen" schließen Sie ihn ohne Änderung.

Spalten der Tabellenansicht

Spalte

Inhalt

Name

Bezeichnung der Instanz

Beschreibung

Zusatztext zur Instanz

Stylezuweisung

zugewiesener Bestellmanager-Style

Verhalten

zugewiesenes Bestellmanager-Verhalten

Profil

Drucker- oder Kassenprofil

Workflowstepzuweisungen

Anzahl zugewiesener Workflow-Schritte

Schema

Farbschema der Instanz

Gut zu wissen

  • Die Zuweisung wirkt auf alle markierten Instanzen gleichzeitig.
  • Einzelne Werte bessern Sie danach in der Detailmaske der jeweiligen Instanz nach.

Nachrichtenvorlagen für den Bestellmanager

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Benachrichtigungen

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Benachrichtigungen

Voraussetzung

Eigene Lizenz für die neuen Benachrichtigungen

Eine Nachrichtenvorlage bringt eine wiederkehrende Meldung auf die Bildschirme. Sie besteht aus der Vorlage selbst und einem oder mehreren Triggern.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Benachrichtigungen" und klicken Sie „Hinzufügen". Die neue Vorlage entsteht sofort mit dem Schweregrad „Info" und dem Tag „Entwurf".
  2. Tragen Sie „Titel" und „Nachricht" ein und wählen Sie „Schweregrad".
  3. Klappen Sie das Akkordeon „Trigger" auf und klicken Sie dort „Hinzufügen".
  4. Wählen Sie „Cron Expression" oder „Intervall".
  5. Tragen Sie den Cron-Ausdruck oder das Intervall ein und wählen Sie unter „Bestellmanager" die Instanzen aus.

Ergebnis

Die Vorlage feuert nach ihrem Zeitplan und erzeugt je gewählter Instanz eine Meldung am Bildschirm.

Felder der Vorlage

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Titel

Überschrift der Vorlage und des Akkordeons

Freitext

Nein

Schweregrad

Einordnung der Meldung

Dropdown: Info / Warnung / Fehler

Nein

Nachricht

Meldungstext

Freitext

Nein

Felder eines Triggers

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Trigger-Typ

wie der Trigger ausgelöst wird

Auswahl beim Anlegen: Cron Expression / Intervall

—

Cron-Ausdruck

Zeitplan des Triggers, mit Klartext-Vorschau

Cron-Eingabe

Ja bei Typ Cron Expression

Intervall

Wiederholungsabstand

Dauer-Eingabe (hh:mm:ss)

Ja bei Typ Intervall

Bestellmanager

Instanzen, für die der Trigger gilt

Mehrfachauswahl

Nein

Benachrichtigungen pausieren

schaltet den Trigger stumm

Toggle

Nein

Hinweis: Diese Funktion gibt es ab Version 10.41 und ist noch nicht allgemein ausgeliefert.
Auf älteren Ständen fehlt der Reiter, und es gibt keinen anderen Weg zu einer wiederkehrenden
Meldung.

Gut zu wissen

  • Den Trigger-Bereich zeigt nur eine bereits gespeicherte Vorlage.
  • Ein pausierter Trigger trägt in der Akkordeon-Zusammenfassung das Tag „pausiert".
  • Ein Trigger vom Typ Intervall rechnet ab dem letzten Feuern.
  • Der nächste Zeitpunkt wird erst neu vergeben, wenn die Meldung gelesen wurde.
  • Ist ein Cron-Ausdruck leer oder ungültig, wird das Speichern abgelehnt.
  • Eine Vorlage kann mehrere Trigger haben.

Ticketerstellung: welche Regel passt

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Voraussetzung

Ein bestehendes Bestellmanager Verhalten

Das Feld „Ticketerstellung" entscheidet, welche Artikel auf demselben Ticket landen. Sie wählen die Regel im Verhalten, also je Bestellmanager.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten" und wählen Sie das Verhalten aus.
  2. Wählen Sie im Dropdown „Ticketerstellung" die Regel aus.
  3. Setzen Sie bei der Regel „Ticket pro Bestellung und Tisch (Standard)" bei Bedarf den Toggle „Splittische am gleichen Ticket".

Die sechs Regeln

Regel

Was auf einem Ticket zusammenkommt

Ticket pro Bestellung und Tisch (Standard)

Tisch und Bonnummer der Bestellung, zusätzlich der Splittisch, solange „Splittische am gleichen Ticket" aus ist

Ticket pro Bestellung und Tisch inkl. Nachbestellung

wie oben, aber mit der Bonnummer der übergeordneten Bestellung — eine Nachbestellung landet auf dem Ticket der ersten Bestellung

Ticket pro Bestellung

ausschließlich die Bestellung; der Tisch spielt keine Rolle

Ticket pro Bestellposition/Artikel

jede Position ein eigenes Ticket; Beilagen zählen zur Position ihres Hauptartikels

Ticket pro Abholname/Pager

die Pagernummer der Bestellung, ersatzweise ihre Bonnummer

Benutzerdefiniert

die Merkmale, die Sie selbst wählen: Bediener, Tisch, Splittisch, Sparte, Gang, Bestellung, Ablaufschritt oder Zimmernummer

Gut zu wissen

  • Die Regel wirkt nur auf die Zusammenfassung, nicht darauf, ob ein Artikel überhaupt ankommt.
  • Ist am Bestellmanager kein Verhalten hinterlegt, gilt „Ticket pro Bestellung und Tisch".
  • Steht der Artikel schon auf einem Ticket dieses Bildschirms, bleibt er dort.
  • „Splittische am gleichen Ticket" ist in der Vorgabe gesetzt, Splittische bekommen also getrennte Tickets.
  • Bei der Standardregel und bei „Benutzerdefiniert" wird der Schlüssel auf 32 Zeichen gekürzt.
  • Viele Merkmale in der eigenen Gruppierung können dadurch Tickets zusammenlaufen lassen.
  • Beilagen bekommen nie ein eigenes Ticket; sie hängen unter ihrem Hauptartikel.
  • Verschiedene Instanzen mit verschiedenen Verhalten fassen denselben Artikel unterschiedlich zusammen.
Hinweis: Bei „Ticket pro Bestellung und Tisch inkl. Nachbestellung" landen auch fremde
Bestellungen auf einem Ticket, wenn Online- oder Selbstbedienungsbestellungen reihum auf feste
Tische verteilt werden.

Ticketsortierung: gruppieren und sortieren

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Voraussetzung

Ein bestehendes Bestellmanager Verhalten

Der Bereich „Ticketsortierung" gruppiert die Tickets zunächst über die Gruppieroptionen und sortiert sie danach innerhalb der Gruppen über die Sortieroptionen.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten" und wählen Sie das Verhalten aus.
  2. Klicken Sie im Bereich „Ticketsortierung" auf „+" neben „Gruppieroptionen" oder „Sortieroptionen".
  3. Füllen Sie die Felder der Regel aus und bestätigen Sie mit dem Haken-Button. Er wird erst aktiv, wenn die Regel gültig ist.
  4. Ziehen Sie die Regeln per Drag&Drop in die gewünschte Reihenfolge.

Ergebnis

Die Reihenfolge der Regeln in der Liste ist die Sortierpriorität: Die erste Regel entscheidet, die zweite nur bei Gleichstand.

Felder einer Sortieroption

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Sortierung

beim Anlegen: welche Eigenschaft sortiert wird

Dropdown, unter anderem Alle/Ein Artikel in Workflowsteps, Gang, Gang-Wartezeit, Benutzerdefiniert, Express, Bereich/Artikel/Sparte/Flag/Tisch/Bediener vorhanden, Nächster Gang vorhanden, Letzte Änderung(-en), Erstellungs-/Abholzeitpunkt

Ja

Sortierung

bei bestehender Regel: die Sortierrichtung

Dropdown aufsteigend/absteigend

Ja

Modus

bei Regeln zu Bereich, Sparte, Artikel, Tisch oder Bediener

Dropdown: Alle / Min. eines / Nur (exklusiv) vorhanden

Ja, wenn der Regeltyp es verlangt

Flag

bei Regeltyp „Flag vorhanden": welches Flag geprüft wird

Dropdown aus den Bestellmanager-Flags

Ja

Workflowsteps

bei Regeltyp Gang, Gang-Wartezeit oder Artikel in Workflowsteps

Mehrfachauswahl

Ja, mindestens einer

Die Gruppieroptionen sind eine per Drag&Drop sortierbare Liste mit je einem Gruppierungstyp.

Gut zu wissen

  • Löschen einer Regel fragt vorher nach, mit dem Titel „Sortieroption löschen" oder „Gruppieroption löschen".
  • Ist keine Sortierregel eingestellt, gilt der Erstellzeitpunkt des Tickets.
  • Eine Gruppierung hält ein Ticket und die Tickets seiner Nachbestellungen zusammen.
  • Die andere hält Tickets mit demselben Abholnamen zusammen, wenn sie zeitlich nah beieinander liegen; die Vorgabe sind zehn Minuten.
  • Sortiert wird nicht jedes Ticket, sondern der Vertreter seiner Gruppe.
  • Neu sortiert wird nach jedem Vorgang mit Schrittwechseln, nach Gangabruf, Tischwechsel und Rücknahme.
  • Manuell verschobene Tickets werden zum Schluss an ihrer Stelle wieder eingesetzt.

Verbindung und Gerätewahl in den Einstellungen

Menüpfad: Bestellmanager

Menüpfad

Bestellmanager

Voraussetzung

Mindestens eine Bestellmanager-Instanz für den Standort

Auf der Einstellungen-Seite legen Sie fest, mit welchem Server sich der Bildschirm verbindet und welche Bestellmanager-Instanz er anzeigt.

Schritte

  1. Prüfen Sie im aufgeklappten Bereich „Server Info" die Felder „Host" und „API Key". Beim Öffnen über den Menüpunkt sind sie bereits ausgefüllt.
  2. Klicken Sie „Übernehmen".
  3. Wählen Sie im Bereich „Bestellmanager" in der Combobox die Instanz aus.
  4. Klicken Sie den „Speichern"-Button unterhalb der Combobox.

Ergebnis

Der Bildschirm wechselt in die Ticket-Ansicht der gewählten Instanz.

Felder und Bereiche

Feld oder Bereich

Bedeutung

Server Info

Verbindungseinstellungen, standardmäßig aufgeklappt

Host

Ziel-Server der Verbindung

API Key

Schlüssel des Standorts

Übernehmen

übernimmt Host und Schlüssel

Server Verbindung

Zustand der laufenden Verbindung, standardmäßig eingeklappt

Status:

Zustand der Verbindung, etwa „aktiv"

Letzte Verbindung:

Zeitpunkt der letzten erfolgreichen Verbindung

Letzter Verbindungsverlust:

Zeitpunkt des letzten Abbruchs, sonst „nie"

Bestellmanager

Combobox zur Auswahl der Instanz, mit eigenem „Speichern"-Button

In der Kopfzeile stehen zwei Symbole: eines schließt die Seite, das rote beendet die Anwendung nach einer Rückfrage.

Gut zu wissen

  • Die Combobox erscheint nur, wenn für den Standort mindestens eine Instanz vorhanden ist.
  • Sie erscheint auch nicht, solange die Verbindungsdaten nach dem letzten Speichern geändert wurden.
  • Beim Speichern wird die Gerätenummer der gewählten Instanz als Seriennummer des Geräts hinterlegt. Daran erkennt der Server, welches Gerät er anspricht.
  • Im örtlichen Betrieb braucht das Gerät Rechnernamen oder Adresse und einen Port; der Port ist mit 9090 vorbelegt.
  • „Übernehmen" bleibt gesperrt, solange ein Pflichtfeld leer ist.
  • Fünf Sekunden nach dem Öffnen sucht das Gerät nach einem Dienstmanager im Netz und schlägt dessen Adresse vor.
  • Das Symbol zum Beenden ist in den ersten drei Sekunden gesperrt.

Wann der Bestellmanager druckt

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Zuweisung

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe › Zuweisung

Voraussetzung

Eine Instanz, die einem Workflowstep zugewiesen ist

Der Bestellmanager druckt nicht selbst. Er erzeugt ein Druckereignis, und daraus entsteht ein Druckvorgang in der Kasse. Ausgelöst wird das an einem Workflowstep oder von Hand am Bildschirm.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe" und wählen Sie den Arbeitsablauf aus.
  2. Öffnen Sie die Zuweisung zwischen der Instanz und dem Schritt, an dem gedruckt werden soll.
  3. Klappen Sie „Events" auf und legen Sie dort den Eintrag für den Druck an.
  4. Legen Sie fest, ob das Ereignis beim Betreten oder beim Verlassen des Schritts feuert.
  5. Prüfen Sie auf der Instanz unter „Weitere Einstellungen", dass „Kein Bondruck" ausgeschaltet ist.

Ergebnis

Erreicht ein Artikel diesen Schritt, entsteht ein Druckvorgang in der Kasse. Unabhängig davon lässt sich ein einzelnes Ticket oder eine Auswahl von Tickets am Bildschirm von Hand drucken; dabei wird immer das ganze Ticket gedruckt.

Der Umfang des Druckereignisses

Umfang

Was gedruckt wird

weitergeschickte Artikel

was in diesem Vorgang bewegt wurde

weitergeschickte Artikel je Ticket

dasselbe, bezogen auf das Ticket des Artikels

Ticket

das ganze Ticket

Bestellung

die ganze Bestellung

Gut zu wissen

  • Zu jedem Umfang lässt sich eine Bedingung hinterlegen, etwa auf Sparte, Preis, Gang, Profil oder Druckbereich.
  • Trifft die Bedingung bei den beiden Umfängen für weitergeschickte Artikel und bei „Ticket" nicht zu, entsteht gar kein Druck.
  • Beim Umfang „Bestellung" entsteht der Druck trotzdem, nur ohne diesen Artikel.
  • Ist die Hervorhebung eingeschaltet, werden bei „Ticket" und „Bestellung" die nicht bewegten Artikel als Zusatztext markiert.
  • Am Druckereignis lässt sich ein Drucker hinterlegen; ohne Angabe wird das Ziel beim Druckvorgang bestimmt.
  • Mehrere Druckereignisse desselben Vorgangs werden zu einem Bon verschmolzen, wenn Instanz, Vorgang, Ticket und Drucker übereinstimmen.
  • Bleibt der Druck aus, prüfen Sie zuerst „Kein Bondruck", dann das Ereignis am Schritt und seine Bedingung.
  • Der Druck scheitert außerdem, wenn an der Instanz kein „Betrieb" oder kein Gerät hinterlegt ist.
  • Eine über die Verwaltung angelegte Instanz bekommt automatisch eine freie Gerätenummer und den ersten gefundenen Betrieb.

Was „Rückgängig" in der Kopfzeile zurücknimmt

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Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Bestellmanager-Instanz

Der Button „Rückgängig" in der Kopfzeile nimmt die zuletzt ausgeführte Aktion am ganzen Gerät zurück — nicht die eines zuvor angeklickten Tickets.

Schritte

  1. Klicken Sie in der Kopfzeile auf „Rückgängig".
  2. Der zuletzt ausgeführte Schritt wird zurückgenommen. Das Ticket bleibt dabei in der Ansicht „Standard" sichtbar.

Ergebnis

Die Artikel stehen wieder im vorherigen Workflowstep. Danach werden die Tickets aller aktiven Instanzen neu sortiert.

Gut zu wissen

  • Zurückgenommen wird ein ganzer Vorgang, nicht ein einzelner Klick.
  • Gesucht wird der jüngste Vorgang dieser Instanz, der nicht selbst eine Rücknahme ist und nicht schon zurückgenommen wurde.
  • Gibt es keinen solchen Vorgang, kommt eine Meldung zurück.
  • Die Rücknahme wird abgelehnt, wenn der Artikel inzwischen nicht mehr auf dem Schritt steht, auf dem er laut Verlauf stehen müsste.
  • Sie wird ebenso abgelehnt, wenn der Arbeitsablauf aus dem aktuellen Schritt keinen Rückgängig-Übergang hat.
  • Die Rücknahme einer Rücknahme ist immer erlaubt; das ist die Wiederherstellung.
  • Es gilt alles oder nichts: Schlägt eine Position fehl, bleibt der ganze Vorgang unverändert.
  • Hat ein Automatismus nach Ihrer Handlung selbst weitergeschaltet, nimmt ein Druck zwei Schritte zurück — den des Automatismus und Ihren.
  • Das ist bei eingerichteten Automatismen das beabsichtigte Verhalten, und es bleibt bei genau einem zusätzlichen Schritt.
  • Der Button „Rückgängig" am einzelnen Ticket im Verlauf arbeitet anders: Er setzt ein Ticket auf einen bestimmten Stand zurück.

Weitere Einstellungen einer Bestellmanager-Instanz

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Eine bestehende Bestellmanager-Instanz

Das Akkordeon „Weitere Einstellungen" bündelt Aktivierung, Tags, Betriebszuordnung, Bondruck, Schriftgröße der Tastatur, Logo und das Nachladen der Tickets.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

aktiv

schaltet die Instanz frei; zeigt „inaktiv", solange sie abgeschaltet ist

Toggle-Button

Nein

Tags

freie Schlagworte der Instanz, Autocomplete aus bereits vergebenen Tags

Mehrfachauswahl, Freitext

Nein

Betrieb

Firma oder Betrieb, dem die Instanz zugeordnet ist

Dropdown, alphabetisch sortiert

Nein

Kein Bondruck

schaltet den Bondruck der Instanz ab

Toggle

Nein

Tastatur Schriftgröße

relative Schriftgröße der Bildschirmtastatur

Dropdown 20–200 % in 10-%-Schritten

Nein

Logo ausblenden

blendet das Logo in der Instanz aus

Toggle

Nein

Fixer Reload aktiv

aktiviert ein festes Nachlade-Intervall für Tickets

Toggle

Nein

Fixer Reload Zeitinterval (Minuten)

Intervall des fixen Reloads, nur bei aktivem Toggle sichtbar

Zahl, mindestens 1

Nein

Reload mit SignalR-Check Zeitinterval (Minuten)

Intervall, in dem nur bei ausgefallener Verbindung nachgeladen wird

Zahl

Nein

Unter den beiden Reload-Feldern stehen erläuternde Hinweistexte.

Gut zu wissen

  • Jedes Feld speichert einzeln beim Ändern. Einen gemeinsamen Speichern-Button gibt es nicht.
  • „Fixer Reload Zeitinterval (Minuten)" erscheint nur bei eingeschaltetem „Fixer Reload aktiv".
  • Der Schalter „aktiv" erscheint nur, wenn die Version des Standorts ihn unterstützt.
  • Der Check auf die Verbindung läuft immer und lässt sich nicht abschalten. Ohne eigenen Wert sieht der Bildschirm jede Minute nach.
  • Nachgeladen wird dabei nur, wenn die Verbindung seit der letzten Prüfung abgebrochen war.
  • Der fixe Reload ist in der Vorgabe aus. Eingeschaltet und ohne eigenen Wert lädt er alle zehn Minuten nach.
  • Ein Wert unter eins wird auf eins gesetzt.
  • Ein Nachladen im Hintergrund zeigt keine Ladeanzeige; die sichtbaren Tickets bleiben stehen, bis die Antwort da ist.

Welche Angaben im Kopf eines Tickets stehen können

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

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Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Bestellmanager-Instanz

Der Kopf einer Ticket-Kachel besteht aus zwei Bereichen, die sich frei bestücken lassen. Beobachtet wurden dort das Alter des Tickets, der Bediener, der Tisch und die Beleg-Nummer.

Was im Kopf stehen kann

Angabe

Wann sie erscheint

Bediener

alle Bediener des Tickets ohne Doppelte; ohne Bediener bleibt die Angabe leer

Tisch

alle Tische ohne Doppelte; ohne Tisch bleibt die Angabe leer

Gastdaten

je Position, nach Kunde gruppiert; welche Bestandteile erscheinen, ist einstellbar

Abholangaben

Abholzeit, Abholname und Abholnummer, durch einen senkrechten Strich getrennt

Pager

die Pagernummer, wenn eine hinterlegt ist

Onlinehinweis

der Hinweis aus einer Onlinebestellung

Umsortiert

ein Hinweis, wenn das Ticket von Hand einsortiert wurde

Zeitbalken

ein laufender Zähler, aber erst ab einer einstellbaren Anzahl Minuten

Gangbalken

der früheste Abruf des nächsten Gangs mit laufendem Zähler

Markierungen

die Flags des Tickets und aller seiner Positionen

Datum und Uhrzeit

Uhrzeit immer, Datum je nach Einstellung

Gut zu wissen

  • Der laufende Zähler zählt im Sekundentakt: unter einer Stunde in Minuten, darüber in Stunden und Minuten.
  • Zeitbalken, Gangbalken sowie Datum und Uhrzeit erscheinen im Verlauf nicht.
  • Die Flags am Ticket sind die des Tickets und die aller Positionen zusammen, ohne Doppelte.
  • Das Flag für den nächsten Gang und das Flag des Bestellmanagers werden im Kopf nie gezeigt.
  • Die Beleg-Nummer steht neben dem Kontextmenü und lässt sich ausblenden.
  • Der Bestellmanager vergibt selbst keine Nummer. Er übernimmt Bonnummer, Abholname, Abholcode, Pagernummer und Online-Notiz aus der Kasse.
  • Ein Ticket kann mehrere Bonnummern führen, etwa bei Nachbestellungen.
  • Welche der fünf Zeiten als Datum erscheint, ist einstellbar: Erstelldatum, letzte Änderung oder letzte Änderung durch den Ablauf.
  • Ebenfalls einstellbar ist, ab wie vielen Minuten ein Ticket als in Verzug gilt.
  • Die Vorbestellzeit kommt aus der Kasse und dient als Sortierkriterium und als Auslösezeit für Automatismen.

Workflow Filter und Events an der Instanz

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

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Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Eine bestehende Bestellmanager-Instanz

Unter den Einstellungen zeigt die Detailmaske drei weitere Akkordeons: „Workflow Filter und Events", „Bestellmanager Events" und die alten Benachrichtigungen. Dort weisen Sie der Instanz Workflow-Schritte zu und hinterlegen Töne.

Schritte

  1. Wählen Sie im Reiter „Bestellmanager" die Instanz aus und klappen Sie „Workflow Filter und Events" auf.
  2. Wählen Sie unter „Workflowsteps zuweisen" die Schritte aus und klicken Sie „Zuweisen".
  3. Klicken Sie unter „Zugewiesen zu Workflowsteps" einen Chip an, um die Filter und Events dieser Zuweisung zu öffnen.
  4. Klappen Sie „Bestellmanager Events" auf und legen Sie über „Hinzufügen" einen Event-Typ an.
  5. Wählen Sie bei „Sound abspielen" die Felder „Sound" und „Aktion".

Ergebnis

Die Instanz ist den gewählten Workflow-Schritten zugewiesen; die Einstellungen je Paar aus Instanz und Schritt stehen unter „Die Zuweisung zwischen Instanz und Workflowstep".

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Workflowsteps zuweisen

weist der Instanz weitere Workflow-Schritte zu

Mehrfachauswahl und Button „Zuweisen"

Nein

Zugewiesen zu Workflowsteps

Liste bestehender Zuweisungen; ein Klick wählt eine für die Detaileinstellungen

Chip-Liste mit Löschen-Icon

—

Bestellmanager Events

Akkordeon-Titel, ergänzt um die Anzahl in Klammern

Akkordeon

—

Sound abspielen

wählbarer Event-Typ im Hinzufügen-Popover

Menüeintrag

—

Gangabruf zurücksetzen bei Tischwechsel

wählbarer Event-Typ im Hinzufügen-Popover

Menüeintrag

—

Sound

abzuspielende Sounddatei bei Event „Sound abspielen"

Dropdown aus den hinterlegten Sounddateien

Ja, sonst bleibt der Event leer

Aktion

Zeitpunkt des Sounds bei Event „Sound abspielen"

Dropdown: Keine Aktion / Nächster Gang / Tischwechsel

Nein

Gut zu wissen

  • „Bestellmanager Events" gelten für die ganze Instanz, nicht für einen einzelnen Schritt.
  • Das Akkordeon „Bestellmanager Events" erscheint nur, wenn die Version des Standorts es unterstützt.
  • Vor dem Löschen eines Bestellmanager Events erscheint eine Sicherheitsabfrage.
  • Ein neu zugewiesener Workflow-Schritt öffnet die zugehörige Zuweisungsmaske direkt darunter.
  • Bestehen noch alte Benachrichtigungen, trägt der unterste Block das Tag „Veraltet" und den Button „Alte Bestellmanager Benachrichtigungen migrieren".

Artikel sperren und Kontingent setzen

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

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Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine Instanz, in der die Artikelliste eingerichtet ist

Vom Bestellmanager aus sperren Sie einen Artikel und setzen sein Kontingent. Beides wirkt nicht nur am Bildschirm, sondern in den Stammdaten und damit auch an der Kasse.

Schritte

  1. Öffnen Sie über die unterste Zeile der Seitenleiste den Dialog „Artikelliste".
  2. Suchen Sie den Artikel über den Filter „Artikelname" oder „Sparte".
  3. Schalten Sie den Artikel über das Schloss in seiner Zeile gesperrt oder entsperrt.
  4. Tragen Sie in der Kontingentspalte die neue Menge ein.
  5. Alternativ öffnen Sie über das Kontextmenü eines Artikels am Ticket das Fenster für das Kontingent und tragen dort die Erhöhung ein.

Ergebnis

Die Spalte „gesperrt" zeigt den neuen Zustand, und „Stück verfügbar" zeigt die neue Menge. Der Zustand wird an alle Bildschirme gemeldet.

Gut zu wissen

  • Der Bildschirm zeigt die Sperre sofort an, noch bevor der Dienst geantwortet hat.
  • Schlägt der Aufruf fehl, wird die Sperre ohne Meldung zurückgenommen. Von außen sieht das aus, als hätte sie sich selbst gelöst.
  • Dasselbe gilt für das Entsperren.
  • Die Liste der gesperrten Artikel wird beim Start geladen und danach über Meldungen fortgeschrieben.
  • Am Kontingent hängt eine Untergrenze. Eine Eingabe darunter wird ohne Meldung verworfen; beim nächsten Nachladen steht wieder der alte Wert.
  • Ist keine Untergrenze hinterlegt, geht jede Zahl durch.
  • Hat ein Artikel mehrere Kontingente, zeigt die Liste das erste; die übrigen lassen sich aufklappen.
  • Im Fenster am Ticket wird nicht gesetzt, sondern dazugerechnet. Die Untergrenze wird dort nicht geprüft.
  • Eine begonnene Eingabe übersteht das Nachladen der Liste.
  • Unterstützt die Kassenanbindung Sperren oder Kontingente nicht, wird der Aufruf abgewiesen.

Bestellmanager per Assistent anlegen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Der Assistent legt mehrere Instanzen samt Arbeitsablauf in einem Durchgang an.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager".
  2. Klicken Sie in der linken Sidebar auf „Wizard".
  3. Besteht bereits eine ältere Bestellmanager-Konfiguration, fragt die erste Folie „Bestellmanager ALT als Basis verwenden?" mit den Optionen „Ja" und „Nein" sowie dem Dropdown „Aktivierungsmodus", voreingestellt auf „ALT und NEU aktivieren".
  4. Wählen Sie „Nein", führt der Assistent Sie durch die weiteren Folien.
  5. Tragen Sie auf der Folie „WIEVIELE INSTANZEN WERDEN BENÖTIGT?" die Zahlen in die drei Felder „Hauptinstanzen" (Vorgabe 1), „Nebeninstanzen" (Vorgabe 0) und „Abholmonitore" (Vorgabe 0) ein.
  6. Wählen Sie auf der Folie „Welcher Workflow wird benötigt?" den Referenz-Workflow.
  7. Setzen Sie auf der Folie „Bestellmanagerkonfiguration" je Instanz die Kontrollkästchen für Verlaufsansicht, Summenleiste und Aktionen-Filter-Leiste sowie das Dropdown „Zugeteilter Drucker".
  8. Bestätigen Sie jede Folie mit „Weiter". Auf der letzten Folie steht „Fertig" an dieser Stelle.

Ergebnis

Der Assistent legt die im Assistenten festgelegten Instanzen samt Workflow an; sie erscheinen danach in der Sidebar des Reiters „Bestellmanager". Mit „Abbrechen" schließen Sie den Assistenten jederzeit, ohne zu speichern.

Hinweis: Bestehen bereits Bestellmanagerdaten, erscheint die Folie „VORHANDENE
BESTELLMANAGERDATEN LÖSCHEN?" mit dem Text „Bei Bestätigung werden die vorhandenen
Bestellmanagerdaten gelöscht und durch die neuen Daten ersetzt."

Gut zu wissen

  • Übernehmen Sie die alte Konfiguration, entsteht der Arbeitsablauf aus dem, was dort steht.
  • Wie viele Schritte er bekommt, richtet sich nach den Automatikschaltern der alten Hauptinstanzen: zwei, drei oder vier Schritte.
  • Eine aktive Abholinstanz ergibt einen zusätzlichen Abholschritt, Storno immer zwei eigene Schritte.
  • Farben der alten Konfiguration werden nicht übernommen; es entsteht ein leerer Style.
  • Nur der Aktivierungsmodus zum Umschalten schaltet den alten Bestellmanager am Druckbereich ab.
  • Die automatische Ticketentfernung ist danach ausgeschaltet, der Gangabruf steht auf „inkrementell", die Ticketerstellung auf „Ticket pro Bestellung und Tisch".

Bestellmanager Styles: Aussehen festlegen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Styles

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Styles

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Ein Style ist eine wiederverwendbare Farb- und Layout-Vorlage für eine oder mehrere Bestellmanager-Instanzen.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Styles" und klicken Sie „Neu".
  2. Tragen Sie „Name" ein.
  3. Klappen Sie „Benutzerdefinierte Styles" auf und setzen Sie unter „Globale Styles" die Werte, die für alle Ansichten gelten sollen.
  4. Schalten Sie über „Viewanzeige" die gewünschten Views auf sichtbar.
  5. Fügen Sie je View über „Styling-Elemente hinzufügen" die Elemente hinzu, die Sie gestalten wollen, etwa Ticket, Ticket Header oder Artikelzelle.

Ergebnis

Der Style steht in der Sidebar und lässt sich auf der Instanz im Feld „Stylezuweisung" auswählen. Ohne Auswahl eines Styles zeigt die Maske „Kein Style ausgewählt!".

Felder der Grunddaten

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Name

Bezeichnung des Styles

Freitext

Nein

Zugewiesene Bestellmanager (n)

Instanzen, die diesen Style nutzen; ein Klick springt zur Instanz

Chip-Liste

—

Felder der globalen Styles

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Schriftgröße

globaler Schriftgrößen-Multiplikator

Dropdown

Nein

Schriftgewicht

globales Schriftgewicht

Dropdown

Nein

  • Beilage (Hintergrund/Textfarbe)

Farbe für Artikel mit Beilage

Farbwähler

Nein

  • Beilage (Hintergrund/Textfarbe)

Farbe für Artikel ohne Beilage

Farbwähler

Nein

Widget-Überschrift Hintergrund-/Textfarbe/Schriftgröße/-gewicht

Styling der Widget-Titelzeile

Farbwähler, Dropdown

Nein

Gut zu wissen

  • Jede Änderung speichert sofort.
  • Die Liste „Zugewiesene Bestellmanager" ist nur eine Anzeige; zugewiesen wird der Style auf der Instanz.
  • Eine View erscheint nur, wenn sie schon einen eigenen Style trägt oder „Viewanzeige" aktiv ist.
  • „Styling-Elemente hinzufügen" erscheint nur, solange der View noch nicht alle Elemente zugewiesen sind.
  • Je Anzeigeelement gilt genau eine Regel: die erste, deren Bedingungen alle erfüllt sind.
  • Eine Regel ohne Bedingungen ist die Vorgaberegel und gilt immer.
  • Greift eine eingerichtete Regel nicht, trifft meist eine Regel mit niedrigerer Rangzahl vorher zu.
  • Farben, die in der APRO Suite gepflegt werden, gehören zum alten Bestellmanager und wirken hier nicht.

Bestellmanager Verhalten anlegen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten

Voraussetzung

Lizenz für den Bestellmanager

Ein Bestellmanager Verhalten legt fest, wie eine Instanz Tickets erzeugt, gruppiert, sortiert und wieder entfernt. Mehrere Instanzen können dasselbe Verhalten benutzen.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager Verhalten" und klicken Sie „Neu".
  2. Tragen Sie „Name" ein.
  3. Wählen Sie „Ticketerstellung" und „Gangabruf Modus".
  4. Klappen Sie „Weitere Einstellungen" auf und prüfen Sie „Autom. Ticketentfernung".
  5. Weisen Sie das Verhalten auf der Instanz im Feld „Verhalten" zu.

Ergebnis

Das Verhalten steht in der Sidebar. Ohne Auswahl zeigt die Maske „Kein Verhalten ausgewählt!".

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Name

Bezeichnung des Verhaltens

Freitext

Nein

Ticketerstellung

Regel, wann und wie ein Ticket erzeugt wird

Dropdown mit sechs Regeln, siehe „Ticketerstellung: welche Regel passt"

Nein

Gangabruf Modus

wie „Nächster Gang" markiert wird

Dropdown: inkrementell (Standard) / auf alle Artikel / nur am Ticket / deaktiviert

Nein

Splittische am gleichen Ticket

nur bei Ticketerstellung „pro Bestellung und Tisch": Splittische zusammenfassen

Toggle

Nein

Autom. Ticketentfernung

entfernt Tickets automatisch, sobald sie in keinen sichtbaren Workflowstep mehr gelangen können

Toggle, mit Info-Tooltip

Nein

Unter den Grunddaten folgen die Bereiche „Ticketsortierung" und „Zuweisbare Flags", ganz unten das Akkordeon „Weitere Einstellungen" mit „Autom. Ticketentfernung".

Gut zu wissen

  • Änderungen speichern sofort.
  • Steht „Ticketerstellung" auf „Benutzerdefiniert", erscheinen zusätzliche Gruppierungsoptionen statt „Splittische am gleichen Ticket".
  • „Autom. Ticketentfernung" ist in der Vorgabe eingeschaltet.
  • Eingeschaltet prüft der Bestellmanager bei jedem Schritt, ob der Artikel auf diesem Bildschirm jemals wieder sichtbar werden kann.
  • Kann er das nicht, wird die Ticketzeile zum Entfernen freigegeben, auch ohne Freigabe am Schritt.
  • Ausgeschaltet bleibt ein Ticket stehen, bis es einen Schritt mit Freigabe erreicht oder jemand es löscht.
  • Der Schalter gilt für alle Bildschirme, die dasselbe Verhalten benutzen.

Darstellung & Aussehen: Ansichten der Instanz festlegen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Bestellmanager

Voraussetzung

Eine bestehende Bestellmanager-Instanz

Das Akkordeon „Darstellung & Aussehen" mit dem Untertitel „Farbscheme & Views" regelt das Farbschema und die Buttons, über die der Bildschirm zwischen seinen Ansichten wechselt.

Schritte

  1. Wählen Sie im Reiter „Bestellmanager" die Instanz aus und klappen Sie „Darstellung & Aussehen" auf.
  2. Klicken Sie unter „Button Konfiguration" auf „Hinzufügen" und wählen Sie „Standard" oder „URL-Button".
  3. Wählen Sie bei „Standard" im Dropdown „View" die Ansicht aus.
  4. Vergeben Sie bei Bedarf einen „Individueller Name" für den Button.
  5. Klicken Sie die Button-Konfiguration an, um darunter ihre View-Einstellungen zu öffnen.

Ergebnis

Die Instanz bietet am Bildschirm für jede Button-Konfiguration einen Umschalter an. Ohne ausgewählte Button-Konfiguration bleibt der Detailteil der Maske leer.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

Schema

Farbschema der Instanz

Dropdown

Nein

Button Konfiguration

Liste der Views/URL-Buttons der Instanz, per Drag&Drop sortierbar

Kachelliste, Klick selektiert

Nein

View

bei Button-Typ „Standard": Ansicht, die der Button zeigt

Dropdown: Standard/Verlauf/Produktionsmanager/Menü

Ja

als Bestellmanager ...

bei Button-Typ „Standard": zeigt Daten einer anderen Instanz statt der eigenen

Dropdown „Eigene Informationen verwenden" und andere Instanzen

Nein

Individueller Name

eigener Anzeigename des Buttons

Freitext

Nein

Name

bei Button-Typ „URL-Button": Beschriftung des Buttons

Freitext

Nein

URL

bei Button-Typ „URL-Button": Ziel-Adresse des Buttons

Freitext

Nein

Je nach View der ausgewählten Button-Konfiguration erscheinen darunter die View-Einstellungen:

View

Inhalt

Standard

Sidebar-Inhalt, Aktionen/Filter, Statistik, Ticket-Widget, Webview, Artikelinfos

Produktionsmanager

ausgewählte und wartende Gerichte je Workflow-Schritt

Menü

Menü-Ansichtseinstellungen

Gut zu wissen

  • Löschen entfernt die aktuell ausgewählte Button-Konfiguration.
  • Der Bildschirm kennt nur die Ansichten, für die hier ein Button angelegt ist.
  • Jede andere Adresse führt am Bildschirm zurück auf den ersten Button dieser Liste.
  • Trägt ein Button eine andere Instanz, zeigt er deren Tickets statt der eigenen.
  • Ohne eigenen Namen heißt der Button nach seiner Ansicht.

Ein Ticket übernehmen, weiterschalten und abschließen

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Instanz und mindestens ein offenes Ticket

Übernehmen, weiterschalten und abschließen sind derselbe Klickablauf an verschiedenen Schritten des Arbeitsablaufs.

Schritte

  1. Öffnen Sie die Ansicht „Standard".
  2. Suchen Sie die Ticket-Kachel der Bestellung an Tisch, Bediener und Beleg-Nummer.
  3. Tippen Sie auf den Button in der Fußzeile der Kachel. Er trägt „Alle wählen (n)", wenn alle Positionen weiterschaltbar sind, sonst „Auswählen (n/m)".
  4. Die Kachel und die ausgewählten Artikel bekommen einen grünen Rahmen, der passende Eintrag in der rechten Artikelliste wird ebenfalls grün.
  5. Tippen Sie erneut auf denselben Button, der jetzt „Weiter (n/m)" trägt. Die Positionen wechseln in den nächsten Workflowstep und ändern ihre Hintergrundfarbe.
  6. Wiederholen Sie Schritt 3 bis 5, bis das Ticket keinen weiteren Workflowstep mehr hat.
  7. Tippen Sie auf das rote Symbol neben „Weiter (n/m)", um eine Auswahl zu verwerfen.

Ergebnis

Beim letzten Workflowstep verschwindet die Kachel aus „Standard", der Zähler sinkt, und das Ticket erscheint in der Ansicht „Verlauf" mit dem Button „Rückgängig".

Gut zu wissen

  • Ob ein Artikel weitergeschaltet werden kann, entscheidet der Workflowstep, in dem er steht.
  • Weitergeschaltet wird normalerweise nur der aktive Gang, also der niedrigste mit offenen Positionen.
  • Die Beschriftung des Buttons kommt aus der Weiter-Aktion des Schritts; tragen die Positionen verschiedene Beschriftungen, steht dort „Weiter".
  • Ist keine Position weiterschaltbar, bleibt der Button ohne Text.
  • Für eine Teilmenge tippen Sie auf die Mengenzahl links am Artikel. Das geht erst ab einer Menge über eins.
  • Bis fünf Stück erscheint ein kleines Auswahlfeld, ab sechs Stück ein Eingabefenster mit der Gesamtmenge als Obergrenze.
  • Ist eine Teilmenge vorgemerkt, steht an der Stelle der Menge die gewählte Zahl und die Gesamtmenge.
  • Ist die Sofortausführung eingeschaltet, schaltet schon das Antippen eines Artikels weiter.
  • Nach dem Weiterschalten kann eine eingestellte Klicksperre den Button kurz sperren.

Einen Arbeitsablauf anlegen und einer Instanz zuweisen

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

Menüpfad

Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

Voraussetzung

Mindestens eine Bestellmanager-Instanz

So bauen Sie einen Arbeitsablauf von null auf und weisen ihm eine Instanz zu, damit Bestellungen ihn durchlaufen.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe" und klicken Sie rechts „Neu". Der Entwurf öffnet sich mit leerem Namensfeld und dem Tag „Entwurf".
  2. Vergeben Sie einen „Name". Nach dem Verlassen des Felds erscheint die Meldung „Workflow erfolgreich erstellt!".
  3. Legen Sie mindestens zwei Workflowsteps an: Klicken Sie über der Grafik auf „+", wählen Sie „Status" und klicken Sie auf eine freie Stelle der Grafik. Zwei Klicks auf dieselbe Stelle legen die Knoten übereinander.
  4. Vergeben Sie je Schritt im Bereich „Ausgewählter Step" einen „Name".
  5. Verbinden Sie zwei Schritte: „+", dann „Action", dann nacheinander auf Start- und Zielschritt klicken. Wählen Sie im Dialog „Action Erstellen" im Dropdown „Action" den Actiontyp und klicken Sie „Erstellen".
  6. Schalten Sie den Toggle „aktiv" neben „Beschreibung" ein, sobald der Ablauf benutzbar sein soll.
  7. Weisen Sie eine Instanz einem Schritt zu — auf einem der beiden Wege:
  • Wechseln Sie die rechte Sidebar auf „Bestellmanager" und ziehen Sie eine Instanz auf den Bereich „Ausgewählter Step" unterhalb der Grafik.
  • Öffnen Sie die Instanz im Reiter „Bestellmanager", klicken Sie den Button „<n> Workflowstepzuweisungen", wählen Sie im Dialog „Zuweisung auf Workflowsteps" im Dropdown „Neue Zuweisungen zu Workflowsteps" den Schritt und klicken Sie „Zuweisen".

Ergebnis

Der Arbeitsablauf hat mindestens zwei verbundene Schritte, ist aktiv, und eine Instanz ist einem seiner Schritte zugewiesen. Am Knoten erscheint das Bestellmanager-Overlay mit „1x", das Feld „Zugewiesene Bestellmanager (1)" listet die Instanz als Chip.

Gut zu wissen

  • Das Angebot im Dropdown „Action" hängt von den beiden gewählten Schritten ab.
  • Zwischen zwei gewöhnlichen Schritten standen „Gangabruf HP/VP-Modus" und „Weiter" zur Auswahl.
  • Zu einem Storno-Schritt stand ausschließlich „Stornieren" zur Auswahl.
  • Die neue Kante erscheint sofort mit einem Kürzel, etwa „W" für „Weiter".
  • Die Drop-Zone liegt auf dem ganzen Detailformular des Schritts, nicht auf dem Knoten in der Grafik.
  • Filter und Events der neuen Zuweisung öffnen Sie über den Chip am Schritt.

Workflowstep anlegen und mit einem anderen Step verbinden

Menüpfad: Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

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Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe

Voraussetzung

Ein bestehender Arbeitsablauf

Die Workflow-Grafik unter der Überschrift „Workflowkonfiguration" zeigt den Ablauf als Diagramm: Knoten sind Workflowsteps, Kanten sind Aktionen.

Schritte

  1. Öffnen Sie „Kassenmodule › Bestellmanager › Arbeitsabläufe" und wählen Sie links den Arbeitsablauf aus.
  2. Klicken Sie oben links über der Grafik auf „+" und wählen Sie „Status". Es erscheint der Hinweis „An eine beliebige Stelle im Feld klicken um neuen Status zu erstellen!".
  3. Klicken Sie auf eine freie Stelle der Grafik. Dort entsteht der neue Workflowstep, und die Grafik wählt ihn automatisch aus.
  4. Vergeben Sie darunter einen „Workflowstep Typ" oder einen „Name".
  5. Klicken Sie auf „+" und wählen Sie „Action". Es erscheint der Hinweis „Start- und Endstatus anklicken um neue Action zu erstellen!".
  6. Klicken Sie nacheinander auf den Start- und den Zielschritt.
  7. Wählen Sie im Dialog „Action Erstellen" im Dropdown „Action" den Actiontyp aus.
  8. Ergänzen Sie bei Bedarf in den Aktionsfeldern Anzeigename und Bedingungen.

Ergebnis

Der neue Workflowstep steht als Knoten im Ablauf, die neue Aktion als Kante zwischen den gewählten Schritten. Beide speichern sofort beim Anlegen; eine eigene Erfolgsmeldung gibt es dafür nicht.

Die Teile der Grafik

Element

Bedeutung

Workflowstep (Knoten)

ein Schritt im Ablauf, als Kästchen mit Name und Farbe

Aktion (Kante)

Übergang zwischen zwei Schritten oder vom Start zu einem Schritt, als Linie mit Aktionsname

Start-Knoten

ein unbeschrifteter dunkler Kreis, der den Eintrittspunkt markiert

Bestellmanager-Overlay je Schritt

Zähler mit aufklappbarer Liste der zugewiesenen Instanzen

Workflowstep Typen bearbeiten

Dialog zum Umbenennen und Löschen der Typen, mit dem Hinweis „Wird verwendet von: …"

Gut zu wissen

  • Das Angebot im Dropdown „Action" richtet sich nach Start- und Zielschritt.
  • Vom Start-Knoten stehen nur „Bestellen" und „Warenkorb erstellen" zur Auswahl.
  • Zu einem Storno-Schritt steht nur „Stornieren" zur Auswahl.
  • Bei bereits vorhandener Gegenrichtung steht nur „Rückgängig" zur Auswahl.
  • Ein Schritt lässt sich per Ziehen verschieben; die Position wird gespeichert.
  • Über ein eigenes Symbol lässt sich ein Schritt kopieren.
  • Vor dem Löschen eines Schritts fragt die Maske mit dem Titel „Status löschen" nach.
  • Ein Typ lässt sich nur löschen, solange ihn kein Schritt verwendet.

Wenn am Bestellmanager nichts mehr ankommt

Menüpfad: Bestellmanager

Menüpfad

Bestellmanager

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Bestellmanager-Instanz

Bleiben neue Bestellungen aus, obwohl an der Kasse boniert wird, hilft der Bereich „Server Verbindung" auf der Einstellungen-Seite weiter.

Schritte

  1. Öffnen Sie über das Zahnrad-Symbol die Einstellungen-Seite.
  2. Klappen Sie den Bereich „Server Verbindung" auf.
  3. Lesen Sie „Status:", „Letzte Verbindung:" und „Letzter Verbindungsverlust:". Der Punkt neben dem Bereich zeigt den Zustand der Verbindung.
  4. Steht die Verbindung nicht, stellen Sie sie über die Leiste am oberen Rand wieder her.

Ergebnis

Kommt die Verbindung zurück, lädt der Bestellmanager die Tickets der geöffneten Ansicht neu. Genau das ist der wichtige Teil, denn während der Unterbrechung gehen Ticketmeldungen verloren.

Gut zu wissen

  • Bricht die Verbindung ab, wartet der Bildschirm 60 Sekunden und sieht dann erneut nach.
  • Erst danach erscheint oben eine rote Leiste mit einer Schaltfläche zum Wiederherstellen. Kurze Aussetzer bleiben also unbemerkt.
  • Solange diese Leiste offen ist, erscheint keine zweite.
  • Jedes Schließen der Leiste löst einen Verbindungsversuch aus.
  • Während der Unterbrechung zeigt der Bildschirm weiter den letzten Stand. Eine Kennzeichnung „veraltet" gibt es nicht.
  • Fehlt die Lizenz, legt sich eine Sperrfläche über den Bildschirm, und das Gerät meldet sich von allen laufenden Meldungen ab.
  • Es bekommt dann keine neuen Tickets, keine Änderungen, keine Artikelsperren und keinen Signalton mehr.
  • Wird die Lizenz wieder gültig, meldet sich das Gerät von selbst wieder an; ein Neustart ist nicht nötig.
  • Auf älteren Dienstständen bleibt die Sperrfläche aus, die Abmeldung findet aber trotzdem statt.
  • Ändert jemand anders die Konfiguration der Instanz, erscheint oben ein Balken mit einem Zähler ab 30 Sekunden und einer Schaltfläche zum sofortigen Nachladen.
  • Ändert das Gerät selbst, lädt es sofort und still nach.
  • Wird die Instanz stillgelegt oder aktiviert, lädt das Gerät immer sofort nach.

Bestellmanager: einzelne Fragen

Menüpfad: Bestellmanager › Tickets

Menüpfad

Bestellmanager › Tickets

Voraussetzung

Eine am Gerät gewählte Bestellmanager-Instanz

Punkte, die zu keiner eigenen Aufgabe gehören.

Reihenfolge der Artikel im Ticket

  1. Zuerst der Gang, aufsteigend.
  2. Innerhalb des Gangs der Sortierwert, den der Dienst mitgibt.
  3. Bei gleichem Sortierwert der Artikeltext, alphabetisch und mit Zahlenerkennung.

Beilagen hängen an ihrem Hauptartikel und werden nicht in diese Reihenfolge einsortiert.

Gut zu wissen

  • Der Tisch am Ticket ist eine Abschrift aus dem Moment der Bestellung, kein Verweis auf die Stammdaten.
  • Zusammengesetzt wird er aus Tischname und Tischbeschreibung, getrennt durch einen Bindestrich.
  • Eine spätere Änderung des Tischnamens erreicht offene Tickets nicht. Erst eine neue Bestellung trägt den neuen Namen.
  • Beim Tischwechsel wird nur der Name des Zieltisches übernommen, ohne dessen Beschreibung. Auf einem Ticket können deshalb zwei Schreibweisen stehen.
  • Ein Ticket erscheint in „Standard" nur, wenn es mindestens einen sichtbaren Artikel trägt.
  • Im Verlauf werden unsichtbare Positionen mitgezeigt. Das ist der zuverlässigste Weg zu prüfen, ob es ein Ticket noch gibt.
  • Ein durchgestrichener Artikel steht in einem Workflowstep vom Typ Storno oder trägt eine Darstellungsregel, die ihn durchstreicht.
  • Der Kontextmenü-Eintrag „Anpinnen" versetzt die Ansicht in einen Platzierungsmodus: Jede Kachel bekommt eine Fläche zum Anpinnen, oben erscheint ein Abbruch-Button.
  • Ein angeheftetes Ticket bleibt auf seinem Platz, während die übrigen Tickets daran vorbeiwandern.
  • Ob das Kontextmenü Anpinnen oder Sortieren anbietet, entscheidet eine Einstellung der Instanz. Beides gleichzeitig gibt es nicht.
  • Beim Sortieren bestimmt das angetippte Ticket den Vorgänger, beim Anpinnen den Platz.
  • Ein Suchtreffer wird hervorgehoben und pulsiert einige Sekunden.
  • Eine Rezeptur wird erst beim Öffnen geladen, und nur einmal je Artikel. Bleibt die Fläche leer, ist keine hinterlegt.
  • Eine einmal geladene Rezeptur wird nicht aufgefrischt; eine Änderung am Artikelstamm erreicht ein laufendes Gerät nicht.

Bestellmanager: Funktionen im Überblick

Arbeitsabläufe (Workflows) definieren

Zielgruppe: Büro, Chef, Küchenchef — in Zusammenarbeit mit dem APRO-Techniker
Typische Nutzung: Einmalig beim Einrichten; Anpassung bei Umbau der Küche, neuer Station, geändertem Serviceablauf
Aufruf: `my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe`

Zweck

Ein Arbeitsablauf beschreibt, welchen Weg eine Bestellung von der Kasse bis zur Ausgabe an den Gast nimmt. Er beantwortet drei Fragen: Welche Stationen gibt es (warme Küche, kalte Küche, Salatplatz, Bar, Pass)? Welcher Bestellmanager sieht welche Artikel und zu welchem Zeitpunkt? Was passiert, wenn ein Artikel den nächsten Status erreicht — löst das einen Druck aus, einen Ton, oder wird der folgende Gang freigeschaltet? Sauber definierte Workflows sorgen dafür, dass niemand in der Küche eine Bestellung übersieht und dass der Service genau dann weiß, dass alles fertig ist.

Einrichtungs-Ablauf

Typischer Einrichtungs-Ablauf eines Workflows:

  1. Stationen festlegen — Überlegen, welche Produktionsplätze es gibt: Pass, warme Küche, kalte Küche, Salatplatz, Bar, Fritteuse, Dessert. Pro Station wird später ein Bestellmanager aufgestellt.
  2. Workflow-Schritte definieren — In my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe einen neuen Ablauf anlegen oder eine bestehende Vorlage (z. B. „Standard Gastronomie") kopieren. Typische Schritte: „Bestellt" → „In Produktion" → „Fertig" → „Geschickt" → optional „Abgeholt".
  3. Aktion und Status verknüpfen — Jeder Schritt besteht aus einem Status (wo die Bestellung aktuell ist) und einer Aktion (wie der Koch den Schritt abschließt). Die Benennung wird auch auf dem Bestätigungs-Button am Bestellmanager angezeigt — z. B. „In Arbeit", „Fertigstellen", „An Service".
  4. Verteilerlogik wählen — Pro Schritt wird festgelegt, wie es weitergeht: Schickt der Hauptplatz an den Nebenplatz weiter? Darf die Nebeninstanz selbst „schicken" oder nur „fertig" setzen? Wartet das Ticket auf Bestätigung aller Gänge oder läuft es pro Gang einzeln?
  5. Bestellmanager zuweisen — In jedem Workflow-Schritt werden die Bestellmanager hinterlegt, die den Schritt sehen und bearbeiten dürfen. Beispiel: „Produziert" sieht die kalte Küche nicht — nur der Passplatz.
  6. Events und Filter — Pro Schritt können Nebeneffekte konfiguriert werden: Signalton bei Eintreffen einer Express-Bestellung, Druck eines Status-Bons am Pass, Ein-/Ausblenden bestimmter Sparten (z. B. Getränke nicht auf dem Küchenmonitor).
  7. Druckbereiche anbinden — Pro Workflow-Schritt werden die Druckbereiche ausgewählt, deren Artikel der Monitor zeigen soll (Multi-Select). Ab BM-Neu entfällt die klassische Druckprofil-Maske — die Zuordnung geschieht direkt im Workflow.
  8. Testlauf — Bestellung über alle Sparten bonieren und prüfen, ob jeder Monitor nur „seine" Artikel sieht und die Schritte sauber durchlaufen.

Einstellungen

Die wichtigsten Stellschrauben:

  • Workflows anlegen/kopieren — `my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe`.
  • Kompletten Workflow kopieren — In der Workflow-Liste den gewünschten Ablauf markieren und auf Kopieren klicken. Es entsteht eine vollständige Kopie des gesamten Workflows inklusive aller Schritte, Zuweisungen und Einstellungen — ideal als Ausgangspunkt für eine Variante. (Einzelne Schritte lassen sich zusätzlich innerhalb eines Workflows kopieren.)
  • Workflow exportieren / importieren (ab Version 10.40.1) — Über die Schaltflächen Export und Import speichern Sie einen kompletten Workflow als Datei und spielen ihn in einem anderen Betrieb (anderes Lokal) wieder ein. So übernehmen Sie einen einmal eingerichteten Ablauf auf weitere Standorte, ohne ihn neu anzulegen.
  • Bestellmanager zuweisen — im jeweiligen Schritt; auch Mehrfachzuweisung möglich.
  • Umleitung bei Ausfall — Pro Bestellmanager lässt sich der Modus „Ausgefallen" aktivieren. Dann gehen neue Bestellungen nicht mehr auf den Monitor, sondern laufen auf den hinterlegten Ersatzdrucker. Details siehe druckbereiche-fallback-routing.md.
  • Helferinstanz — Für gleichwertige Plätze in Stoßzeiten. Zuweisung im Bestellmanager-Verhalten; Bestellungen werden dann abwechselnd verteilt.
  • Gangabruf-Modus — inkrementell, auf alle Artikel, nur am Ticket oder deaktiviert — im Verhalten des Bestellmanagers.
  • Nebeninstanz: „Schicken erlaubt" — Freigabe, damit eine Nebenstation selbst an den Service ausgeben darf (typisch Buffet-Pommes-Platz).
  • Event-Benachrichtigungen — Gangabruf, Tischwechsel, Storno — jeweils als Event konfigurierbar.

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Küchenchef

Am Gerät Workflow-Anpassungen via Stift-Symbol innerhalb der erlaubten Optionen (z. B. Widgets, Farben)

Büro / Chef

Workflows in my.apro anlegen, kopieren, Schritte umbenennen, Bestellmanager zuordnen

APRO-Techniker

Tiefergehende Anpassungen der Verteilerlogik; empfohlen bei komplexen Setups

Varianten

  • Standard Gastronomie — Bestellt → Produziert → Geschickt. Eine Hauptinstanz in der Küche, optional Abholmonitor.
  • Mehrstufig Fine Dining — Bestellt → Produktionsfreigabe → Produziert → Plattiert → Geschickt. Plattier-Schritt liegt am Pass.
  • Buffet / Fastfood — Jede Station schickt selbst aus. Ticket pro Artikel, damit Einzelprodukte (Pommes, Burger) unabhängig laufen.
  • Abholkonzept — Zusätzlicher Schritt „Abholbereit", der automatisch den Abhol-Infoscreen bedient.
  • Salat-/Dessertplatz als Nebeninstanz — Bekommt den Salat erst, wenn die warme Küche den Hauptgang freigibt — damit Vorspeise und Hauptgang zeitgleich am Pass sind.
  • Express-Bestellung — Eigene Flag; wird über Sortierregel ganz nach vorne gereiht und löst optional Ton aus.

Problembehebung

  • „Nebenmonitor sieht die Bestellung nicht" → Ist der Bestellmanager im entsprechenden Workflow-Schritt eingetragen? Sind die passenden Druckbereiche ausgewählt?
  • „Bestätigungs-Button heißt nicht, wie besprochen" → In Arbeitsabläufe → Schritt → Bezeichnung lässt sich der Button beschriften; gleiche Benennung erscheint dann am Gerät.
  • „Ein Gang wird auf dem Salatplatz nicht aktiv" → Der Workflow wartet auf Freigabe durch die Hauptinstanz. Option „Inaktiver Gang bedienbar" aktivieren, wenn der Platz unabhängig arbeiten soll.
  • „Ersatzdrucker bei Ausfall druckt nichts" → Am Bestellmanager muss „Ausgefallen" aktiv sein und im Druckprofil ein Drucker hinterlegt sein.
  • „Zu viele Events gleichzeitig" → Event-Filter pro Schritt verwenden, damit nicht jedes Gerät jeden Ton abspielt.
  • „Gangabruf löst nicht aus" → Gangabruf-Modus prüfen; bei „deaktiviert" zeigt der Monitor den Abruf nicht an.

Siehe auch

  • bestellansicht-workflows.md — Ansicht des Kochs
  • druckbereiche-fallback-routing.md — Umleitung bei Ausfall
  • bestellmanager-administration.md — Grundsetup und Wizard
  • bon-styles-farbkodierung.md — Farbcodierung pro Schritt
  • ../bonneu/druckprofile.md — Klassische Druckprofile (BM-Alt)
  • ../bonneu/gangabruf.md — Gangabruf aus Kellnersicht

Bestellansicht im Arbeitsablauf

Zielgruppe: Küchenchef, Koch, Barkeeper, Passkoch
Typische Nutzung: Im laufenden Betrieb — der Bestellmanager läuft dauerhaft am Monitor in der Küche, an der Bar oder am Pass
Aufruf: Am Bestellmanager-Gerät selbst (läuft im Kiosk-Modus); alternativ im Browser über http://<Server-IP>:9090/bm oder als Windows-/Android-/iOS-Anwendung

Zweck

So funktionieren Bestellungen im Bestellmanager: Jede Bestellung, die ein Kellner an der Kasse abschickt, läuft als Ticket in den Bestellmanager und durchläuft dort feste Status — von „bestellt" über „in Arbeit" bis „fertig" und „ausgegeben". Der Koch arbeitet die Tickets per Fingerdruck ab; der Service sieht, was abholbereit ist.

Der Bestellmanager ist das Anzeigegerät in der Küche oder an der Bar. Statt eines Papierbons auf der Spießleiste bekommt der Koch jede neue Bestellung auf den Bildschirm — mit Gang, Tisch, Kellner, Menge und allen Zusatzangaben des Gastes. Jedes Ticket zeigt den aktuellen Stand: neu eingetroffen, in Arbeit, fertig zur Abgabe. Per Fingerdruck wandert das Ticket durch die Status bis es aus der Ansicht verschwindet. Der Koch hat immer sauber vor sich, was er gerade produziert, und in welcher Reihenfolge er es tun soll.

Ablauf

Standard-Arbeitsablauf an einem Küchen-Bestellmanager:

  1. Neue Bestellung trifft ein — Das Ticket erscheint oben links in der Ticketleiste, ein kurzer Signalton kann konfiguriert sein. Das Ticket zeigt Tisch, Kellner, Artikel und den aktiven Gang.
  2. Produktion starten — Mit einem Druck auf die Kochhaube (Schaltfläche im Ticketkopf) oder auf den einzelnen Artikel wechselt dieser vom Status „bestellt" in den Status „in Arbeit". Die Artikel sind dann farblich anders hinterlegt, damit das Team sieht: Das ist gerade in der Pfanne.
  3. Artikel fertigstellen — Sobald der Gang fertig ist, wird der Artikel auf „fertig" / „produziert" weitergeklickt. Das Ticket bekommt dadurch einen neuen Status, und gleichzeitig wird — je nach Arbeitsablauf — ein Hinweis-Bon am Pass gedruckt oder der nächste Gang auf einem Nebenmonitor freigeschaltet.
  4. Ausgabe / geschickt — Nach Freigabe an den Service verschwindet das Ticket aus der Hauptansicht. Bei Betrieben mit Abholmonitor springt die Bestellung automatisch auf den Abholbildschirm für den Gast.
  5. Summenleiste mitlesen — Rechts am Monitor läuft die Summenleiste: dort steht zusammengezählt, wie oft ein Artikel gerade bestellt ist („7× Schnitzel, 4× Pommes"). So sieht der Koch die Grundlage für Vorbereitung und Mise-en-Place, ohne durch alle Tickets zu scrollen.
  6. Gangabruf — Wenn der Kellner einen Gang abruft, springt der entsprechende Gang-Block im Ticket auf „aktiv" und wird farblich hervorgehoben. Erst dann wird der Gang in der Küche produziert.

Einstellungen

Das Anzeigeverhalten wird zentral in der Onlineverwaltung gepflegt und wirkt pro Bestellmanager:

  • Anzahl Spalten/Reihen — my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Darstellung — wie viele Tickets gleichzeitig sichtbar sind.
  • Schriftgröße/Text-Offset — dort ebenfalls; wichtig für weiter entfernte Küchenmonitore.
  • Ticket pro Bestellung und Tisch / pro Bestellung / pro Artikel — Gruppierungsart, bestimmt, ob Nachbestellungen ein neues Ticket auslösen oder am bestehenden andocken.
  • Sortierung — Bestellzeitpunkt, Gangwartezeit, Tischbereich, Express-Vorreihung, spezielle Regeln (z. B. „Nur Dessert zuerst").
  • Inaktive Gänge bedienbar — Option, um auch spätere Gänge vorzeitig fertigzustellen.
  • Status „geschickt" sichtbar — ob bereits ausgegebene Artikel weiterhin am Ticket stehen bleiben oder sofort verschwinden.
  • Signalton bei neuer Bestellung — Audiodatei am Gerät, je Bestellmanager konfigurierbar.
  • Widget-Anordnung — Ticketbereich, Summenleiste, Aktions- und Filterleiste, Statistik-Widget — können am Gerät per Stift-Symbol oben rechts umgestellt werden (langer Druck auf das Stift-Symbol öffnet den Edit-Modus).

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Koch / Bar

Bestellungen produzieren, Status weiterschicken, Undo der letzten Aktion im konfigurierten Rahmen

Küchenchef

Zusätzlich Flags setzen (Express, Takeaway), Artikel sperren, Tickets löschen, einzelne Status überspringen

Büro / Chef

Bestellmanager-Verhalten, Sortierung, Styles und Widgets pflegen

Varianten

  • Hauptinstanz in der Küche — führt die Bestellung; schickt Gänge an den Service.
  • Nebeninstanz (Salatplatz, kalte Küche) — bekommt nur die für sie relevanten Workflowschritte oder Gänge (z. B. Salatvorspeisen).
  • Abholmonitor — zusätzliche Instanz, die den Status „abholbereit" verarbeitet; wird vom Passpersonal bedient.
  • Helferinstanz — verteilt Last bei Stoßzeiten automatisch zwischen zwei gleichwertigen Plätzen.
  • Ticket pro Artikel (typisch Fastfood) — jeder Schnitzel-Artikel bekommt ein eigenes Ticket; perfekt für Einzelproduktion an der Fritteuse.
  • Verschränkte Anzeige — ein Küchenmonitor sieht zusätzlich Getränke aus der Bar, rein zur Information — Weiterschicken nur am Verursacher-Gerät.
  • Gangabruf inkrementell / auf alle Artikel / nur am Ticket — je nach Betriebs-Philosophie.

Problembehebung

  • „Artikel bleiben nach dem Weiterschicken stehen" → Verbindung zum Nachrichtendienst prüfen. Am Gerät neu anmelden (beliebiger Bedienercode) oder Bestellmanager beenden und neu starten. Im Zweifel Support melden.
  • „Bestellmanager reagiert nicht" → An-/Abmelden, dann Neustart. Wenn er dauerhaft hängt: Kasseneinstellung „Ausgefallen" aktivieren — ab dann druckt die Kasse Papier-Bons, bis der Monitor wieder läuft.
  • „Bestellung taucht nicht auf, obwohl der Kellner sie geschickt hat" → Prüfen, ob der Artikel dem Druckbereich zugewiesen ist, der zu diesem Bestellmanager gehört. Das pflegt das Büro in my.apro → Stammdaten → Sparten bzw. im Workflow.
  • „Signalton fehlt" → Tonsdatei nicht hinterlegt oder Pfad falsch. Am Gerät die Allgemeinen Einstellungen (Zahnrad oben rechts) prüfen.
  • „Nebenmonitor zeigt zu viel" — Gangfilter bzw. Workflow-Zuweisung im BM-Verhalten korrigieren.
  • „Text zu klein" — Text-Offset senken oder Anzahl Spalten reduzieren.

Siehe auch

  • workflows-definieren.md — Arbeitsabläufe und Stationen anlegen
  • druckbereiche-fallback-routing.md — Druckbereiche und Ausfallverhalten
  • bon-styles-farbkodierung.md — Farbwelt und Hervorhebung
  • infoscreen-warteliste.md — Abholanzeige für den Gast
  • bestellmanager-administration.md — Arbeitsplatz anlegen, Geräte zuordnen
  • ../bonneu/druckprofile.md — Druckprofile an der Kasse
  • ../bonneu/gangabruf.md — Nächsten Gang aus dem Kellnerblick

Bestellmanager-Administration

Zielgruppe: Büro, Chef, APRO-Techniker
Typische Nutzung: Einmalig bei der Ersteinrichtung; bei neuen Geräten, neuen Standorten oder Umbauten
Aufruf: Am Bestellmanager-Gerät (Ersteinrichtungs-Wizard); parallel `my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager`

Zweck

Bevor der Bestellmanager im Tagesgeschäft läuft, muss er einmal grundsätzlich eingerichtet werden. Diese Einrichtung legt fest, was für eine Instanz das Gerät ist (Haupt-, Neben- oder Abholmonitor), mit welchen Workflows es arbeitet, welche Widgets sichtbar sind und welche Berechtigungen am Gerät gelten. Die Administration teilt sich in zwei Bereiche: am Gerät selbst läuft der Wizard und die tägliche Feineinstellung, in der Onlineverwaltung (my.apro) liegen die übergreifenden Einstellungen, die alle Bestellmanager eines Betriebs betreffen. Mit sauberer Administration braucht der Bestellmanager im laufenden Betrieb keinen Eingriff mehr.

Einrichtungs-Ablauf

Typischer Ersteinrichtungs-Ablauf:

  1. Gerät vorbereiten — Bestellmanager-Software am Monitor-PC oder Android-Stick installieren. Netzwerk mit der Hauptkasse herstellen; feste IP oder DHCP-Reservat setzen.
  2. Ersteinrichtungs-Wizard starten — Beim ersten Start erscheint automatisch der Wizard. Er fragt nach Lizenzdaten (Kundennummer, Passwort) und verbindet das Gerät mit dem Betrieb.
  3. Instanztyp wählen — Hauptinstanz (typische Küche), Nebeninstanz (Salatplatz, Bar), Abholmonitor (für den Gast) oder Helferinstanz (Lastverteilung).
  4. Workflow auswählen — Welcher der in my.apro gepflegten Arbeitsabläufe wird auf diesem Gerät genutzt. Hier passiert die Zuweisung, nicht im Workflow selbst.
  5. Anzeigeoptionen festlegen — Historienansicht sichtbar, Summenleiste an/aus, Aktions-/Filterleiste aktiv, „Send" in Artikelliste aktiv, klappbare Artikelbereiche, Druckerauswahl möglich, im Status drucken. Diese Optionen sind je Gerät eigen.
  6. Zahnrad für Grundeinstellungen — Nach dem Wizard öffnet das Zahnrad oben rechts die Grundeinstellungen (Sprache, Lautstärke, Signalton-Datei, Ausgefallen-Schalter).
  7. Widget-Feinschliff — Langer Druck auf das Stift-Symbol oben rechts öffnet den Edit-Modus. Hier können Widgets (Ticketbereich, Summenleiste, Aktionsleiste, Filter, Custom-Buttons) positioniert und ein-/ausgeblendet werden.
  8. my.apro-Seite pflegen — Zentral in my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → [Gerät] werden Verhalten (Ticket-Gruppierung, Sortierung, Gangabruf), Styles (Schrift, Farben, Standardview) und Workflow-Zuordnung gepflegt. Änderungen werden auf das Gerät gepusht.
  9. Test-Bestellungen — Mindestens eine Bestellung pro relevantem Druckbereich, um Workflow, Anzeige und Drucker zu prüfen.

Einstellungen

Welche Einstellung liegt wo:

  • Gerät-Zahnrad (oben rechts) — Lautstärke, Signalton, Sprache, Anzeige der Bediener-/Zeit-Info, „Ausgefallen" aktivieren, Cache leeren.
  • Gerät-Stift-Symbol (oben rechts, lang drücken) — Widget-Layout, Widget sichtbar/unsichtbar, benutzerdefinierte Buttons, Detailgrad der Artikelzeile.
  • my.apro → Bestellmanager → Verhalten — Ticket pro Bestellung / pro Tisch / pro Artikel, Sortierung, Gangabruf-Modus, Flags aktiv, Drag & Drop.
  • my.apro → Bestellmanager → Styles — Schrift, Farben, Standardview mit Bedingungen (siehe bon-styles-farbkodierung.md).
  • my.apro → Bestellmanager → Arbeitsabläufe — Workflow-Schritte, Schritt-Bezeichnungen, Status-Farben, Druckbereichszuordnung.
  • my.apro → Bestellmanager → Profile — Zusammenfassung, welcher Bestellmanager welchen Workflow in welcher Konfiguration nutzt.
  • my.apro → Bestellmanager → Geräte — Geräte-Liste, Lizenzstatus, Verbindung, Ersatzdrucker.

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Koch / Bar

Lautstärke, Signalton am Gerät, „Ausgefallen" aktivieren, Widgets neu positionieren (wenn freigegeben)

Küchenchef

Zusätzlich Standardview am Gerät, Custom-Buttons, Widget-Layout

Büro / Chef

Alle my.apro-Bereiche: Verhalten, Styles, Arbeitsabläufe, Geräte, Lizenzen

APRO-Techniker

Ersteinrichtung, Netzwerk, Drucker-Anbindung, Updates

Varianten

  • Single-Küche — Eine Hauptinstanz, ein Abholmonitor. Schlankes Setup, wenig Pflege.
  • Küche + Salat + Bar + Abholung — Vier Instanzen, jede mit eigenem Workflow-Filter. Standardsetup in mittelgroßen Gastronomien.
  • Zweig-Betrieb — Mehrere Standorte teilen sich das my.apro, jeder Standort hat eigene Geräte. Styles können zentral gepflegt oder standortspezifisch überschrieben werden.
  • Mobile Nebeninstanz (Tablet) — Android-Bestellmanager an der Grill-Station; identische Konfiguration wie am Monitor, aber mit Touch-optimiertem Widget-Layout.
  • Helferinstanz — Zwei gleichwertige Plätze in Spitzenzeiten; Konfiguration erfolgt im Verhalten des Bestellmanagers (Lastverteilung aktiv).
  • Abholmonitor ohne Küchenplatz — Nur Abholanzeige; kein Bedieneingriff. Typisch bei Pizzeria und Take-Away.

Problembehebung

  • „Wizard startet nicht mehr neu" → Lokale Konfiguration löschen (Techniker). Gerät-Zahnrad bietet „Gerät neu einrichten".
  • „Gerät verliert die Verbindung" → Netzwerk prüfen, feste IP setzen, Router-Logs kontrollieren. In der Gerät-Liste in my.apro ist der Status der Verbindung sichtbar.
  • „Einstellung aus my.apro kommt nicht an" → Gerät hat veralteten Cache. Zahnrad → Cache leeren, Gerät neu starten.
  • „Widget verschwindet nach Update" → Layout wird am Gerät gespeichert; nach einem größeren Update kann es zurückgesetzt sein. Im Stift-Modus erneut anordnen.
  • „Custom-Button tut nichts" → Funktion im Button-Editor falsch zugeordnet. Prüfen, welche Aktion/Status hinterlegt ist.
  • „Lizenzfehler" → In my.apro → Bestellmanager → Geräte Status und Lizenzzuordnung prüfen.
  • „Mehrere Köche sehen unterschiedliche Layouts" → Widget-Layout liegt am Gerät. Bei mehreren Bestellmanagern separat anpassen oder via Template-Gerät klonen (Techniker).

Siehe auch

  • workflows-definieren.md — Arbeitsabläufe pflegen
  • bestellansicht-workflows.md — Tagesablauf aus Küchensicht
  • bon-styles-farbkodierung.md — Visuelle Hervorhebung
  • druckbereiche-fallback-routing.md — Drucker und Ausfallverhalten
  • infoscreen-warteliste.md — Abholanzeige für den Gast
  • Schnittstellen-Doku: Ersteinrichtung/Installation Bestellmanager

Bon-Styles und Farbkodierung

Zielgruppe: Büro, Küchenchef, Chef
Typische Nutzung: Einmalig beim Einrichten; Nachjustierung, wenn sich Arbeitsabläufe oder Räume ändern (z. B. neuer Tischbereich „Terrasse")
Aufruf: `my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Styles`; Feinarbeit am Gerät via Stift-Symbol oben rechts

Zweck

Gute Ticket-Gestaltung ist kein Design-Thema, sondern Arbeitsschutz: Der Koch soll in der Hektik auf einen Blick sehen, was dringend ist, was noch wartet und was außer der Reihe produziert werden muss. Farbkodierung und Bon-Styles machen das möglich. Tickets bekommen Farben je nach Tischbereich, Wartezeit, Express-Flag oder Takeaway. Schriftgröße und Hervorhebung lassen sich so einstellen, dass auch aus drei Metern Entfernung die wichtigsten Informationen lesbar sind. Konsistente Farben helfen neuen Mitarbeitern, sich schneller zurechtzufinden.

Einrichtungs-Ablauf

Typischer Einrichtungs-Ablauf:

  1. Farbpalette festlegen — Welche Farbe steht wofür? Üblich sind z. B. Grün = Express, Rot = lange Wartezeit, Blau = Takeaway, Gelb = Terrasse. Die Palette einmal festlegen und dann im ganzen Haus konsistent halten.
  2. Globale Styles pflegen — In my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Styles werden die allgemeinen Einstellungen gemacht: Schriftgröße, Schriftgewicht, Abstand, Beilagen-Darstellung (untereinander oder daneben), Standardansicht (Ticketbereich, Zeilen, Spalten).
  3. Standardview mit Bedingungen — Innerhalb der Styles gibt es den „Standardview", in dem pro Widget Regeln definiert werden können: „Wenn Tischbereich = Terrasse, dann Hintergrund Gelb", „Wenn Takeaway = ja, Schrift weiß auf Dunkelblau", „Wenn Wartezeit > 15 Minuten, Rahmen rot blinkend".
  4. Workflow-Stati farbig hinterlegen — In my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe → Schritt kann jeder Status eine Farbe bekommen (bestellt = Blau, in Arbeit = Orange, fertig = Grün). So erkennt der Koch den Status des Tickets auf Augenhöhe.
  5. Tischbereich-Farben — In my.apro → Stammdaten → Tischplan → Bereich eine Primärfarbe hinterlegen. Der Bestellmanager übernimmt sie als Hintergrund oder Rahmen je nach Standardview-Regel.
  6. Gerät-Feinschliff — Am Bestellmanager selbst: Stift-Symbol oben rechts lange drücken, Edit-Modus aktivieren, Widgets farblich und positional anpassen. Änderungen werden mit dem Gerät gespeichert, nicht zentral.
  7. Probelauf — Bestellung aus jedem relevanten Bereich bonieren (Terrasse, Innen, Takeaway, Express). Prüfen, ob Farben und Schriftgrößen am Monitor aus mehreren Metern gut ablesbar sind.

Einstellungen

Die wichtigsten Parameter:

  • Globale Schriftgröße, Schriftgewicht, Zeilenabstand — my.apro → Bestellmanager → Styles.
  • Beilagen-Darstellung — untereinander, daneben, eingerückt — dort ebenfalls.
  • Standardview-Regeln — bedingte Styles (If-Then), definiert pro Widget (Kopfzeile, Artikelzeile, Summenleiste).
  • Tischbereichsfarbe — my.apro → Stammdaten → Tischplan → Bereich; wird optional am Bestellmanager übernommen.
  • Workflow-Status-Farbe — pro Workflow-Schritt.
  • Flags — Takeaway, Express, Cancelled, Next Course — werden als Symbol und Farbe am Ticket sichtbar.
  • Text-Offset — zentral in den Styles; verschiebt die Darstellung bei Monitoren mit Randverschnitt.
  • Farbprofil pro Bestellmanager — für Betriebe mit Tag- und Nachtbetrieb oder unterschiedlicher Raumbeleuchtung.
  • Signalton als akustische Farbe — nicht visuell, aber wirkungsgleich: eigene Tonsdateien für „Express" und „Terrasse".

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Koch / Bar

Farben konsumieren — keine eigenen Anpassungen

Küchenchef

Widget-Position und kleine visuelle Details am Gerät

Büro / Chef

Styles, Regeln, Farben zentral in my.apro pflegen

Varianten

  • Zweifarbig minimalistisch — Nur zwei Farben: neu vs. fertig. Ideal für kleine Betriebe, die nicht mit Bereichen arbeiten.
  • Bereichsfarbkonzept — Jeder Tischbereich bekommt eine eigene Farbe (Terrasse Gelb, Bar Braun, Saal Weiß). Der Koch weiß sofort, wo der Service hinläuft.
  • Ampel-Wartezeit — Grün (neu) → Gelb (>5 Min) → Rot (>15 Min). Wirkt diszipliniert und hilft dem Pass bei der Priorisierung.
  • Flag-Fokus — Standardbestellungen neutral, nur Flags (Express, Takeaway) bekommen Farbe. Reduziert visuelle Unruhe.
  • Großer Monitor / kleine Schrift — Schriftgröße reduziert, mehr Tickets gleichzeitig sichtbar. Passt zu Küchen mit >20 Tickets in Spitzenzeiten.
  • Kleiner Monitor / große Schrift — Weniger Tickets, dafür aus drei Metern lesbar. Passt zu kleiner Küche mit einem Koch.

Problembehebung

  • „Farbe wirkt nicht" → Standardview-Regel prüfen; Reihenfolge zählt, die obere Regel gewinnt.
  • „Terrassen-Gelb ist überall" → Bedingung zu breit gefasst (z. B. „alle Tische"). Filter auf Tischbereich setzen.
  • „Schrift zu klein auf dem Küchenmonitor" → Globale Schriftgröße in Styles erhöhen; Text-Offset anpassen, falls Buchstaben am Rand abgeschnitten werden.
  • „Flags werden nicht angezeigt" → Flags in den Bestellmanager-Verhalten aktivieren und sichtstellen, dass das Workflow-Widget sie anzeigt.
  • „Farben sehen am Küchenmonitor anders aus als am Chef-PC" → Monitor-Kalibrierung unterschiedlich. Mit kräftigen Grundfarben arbeiten, keine Pastelltöne.
  • „Nach Update sind die Farben weg" → Widget-Anpassungen liegen am Gerät. Prüfen, ob der Monitor den Cache leer gezogen hat; ggf. am Gerät die Styles neu laden (Zahnrad → Allgemein → Neu laden).
  • „Wartezeit-Farbe aktualisiert sich nicht" → Regel braucht ein Refresh-Interval (standardmäßig 1 Minute). Falls seltener nötig: mit APRO-Support absprechen.

Siehe auch

  • bestellansicht-workflows.md — Standardansicht am Monitor
  • workflows-definieren.md — Status mit Farben hinterlegen
  • bestellmanager-administration.md — Widget-Pflege am Gerät
  • druckbereiche-fallback-routing.md — Stationen und Monitorzuweisung
  • ../bonneu/tischplan.md — Tischbereich-Farben

Druckbereiche und Fallback-Routing

Zielgruppe: Büro, Chef, APRO-Techniker bei der Einrichtung
Typische Nutzung: Einmalig beim Einrichten; punktueller Eingriff im Störfall (Drucker offline)
Aufruf: my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe (für BM-Neu) bzw. `my.apro → Kassenmodule → Drucker & Profile` (für BM-Alt und allgemeine Drucker)

Zweck

Druckbereiche steuern, wohin ein Artikel nach der Bonierung läuft: Welche Küche sieht ihn auf dem Monitor, welcher Drucker legt einen Papier-Bon aus? Fällt ein Bestellmanager oder Drucker aus, muss die Bestellung trotzdem ankommen — sonst steht die Küche im Dunkeln. Das Fallback-Routing regelt den Ersatzweg: Welcher Drucker übernimmt, wenn der Hauptmonitor nicht mehr reagiert? Soll ein Sammeldruck laufen oder alles auf einen Reservedrucker gehen? Sauber konfiguriert übersteht der Betrieb Papierstau, Netzwerkabbruch oder einen abgestürzten Bestellmanager ohne Bedienereinsatz.

Einrichtungs-Ablauf

Typischer Einrichtungs-Ablauf:

  1. Drucker als Geräte anlegen — `my.apro → Kassenmodule → Administration → Geräte`. Jeder Drucker wird mit Modell, Anschluss (Netzwerk/IP oder OPOS) und fester IP-Adresse erfasst. Für Netzwerkdrucker ist ein DHCP-Reservat oder eine statische IP Pflicht.
  2. Druckbereiche benennen — z. B. „Küche warm", „Küche kalt", „Bar", „Pass", „Terrasse". Druckbereiche sind die Gruppe, über die Sparten und Artikel sich ihren Zielplatz aussuchen.
  3. Sparten/Artikel Druckbereichen zuordnen — my.apro → Kassenmodule → Sparten & Steuern → Sparten. Jede Sparte kennt ihren Zielbereich; Ausnahmen lassen sich pro Artikel einzeln setzen.
  4. Bestellmanager an Druckbereiche hängen — Im Workflow-Schritt (BM-Neu) bzw. im Druckprofil (BM-Alt) wird definiert, welche Druckbereiche der jeweilige Bestellmanager anzeigen soll. Dieselben Artikel können auch zusätzlich an einem Drucker ausgegeben werden („doppelte Ausgabe").
  5. Fallback-Drucker setzen — Für jeden Bestellmanager ein Ersatzdrucker im Druckprofil hinterlegen. Solange der Bestellmanager-Status „Ausgefallen" nicht aktiv ist, wird der Ersatzdrucker nicht bedient; sobald „Ausgefallen" an ist, landen alle offenen und neuen Bestellungen dort als Papier-Bon.
  6. Sammeldruck definieren (optional) — Für kleine Teams kann ein Sammel-Bon eingerichtet werden, der pro Bestellung alle Positionen auf ein Blatt druckt, anstatt jede Station eigen.
  7. Test — Artikel aller Sparten einmal bonieren und prüfen: Korrekter Monitor, korrekter Drucker. Anschließend den Bestellmanager manuell auf „Ausgefallen" stellen und erneut bonieren — der Ersatzdrucker muss jetzt laufen.

Einstellungen

Zentrale Punkte für Büro und Techniker:

  • Druckbereiche — my.apro → Kassenmodule → Drucker & Profile → Druckbereich (BM-Alt) bzw. direkt im Workflow (BM-Neu).
  • Sparte → Druckbereich — `my.apro → Kassenmodule → Sparten & Steuern → Sparten`.
  • Artikel-Abweichung — `my.apro → Artikel → [Artikel] → Druckbereich`. Eine Sparte „Warme Speisen" landet in der Küche; ein einzelner Artikel lässt sich ausnahmsweise auch an die Bar routen.
  • Bestellmanager-Zuweisung pro Workflow-Schritt — `my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → Arbeitsabläufe`.
  • Fallback / „Ausgefallen" — my.apro → Kassenmodule → Bestellmanager → [BM] → Ausgefallen oder direkt am Bestellmanager-Gerät (Zahnrad → Allgemeine Einstellungen). Zusätzlich muss ein Drucker im Druckprofil gesetzt sein.
  • Verschränkte Anzeige — Ein Bestellmanager kann zusätzlich Druckbereiche anderer Stationen anzeigen, ohne diese weiterschicken zu können (z. B. Küche sieht zur Info die Bar-Bestellungen).
  • Status-Bon (BM_Status) — Ein Ersatz-Bon, der beim Erreichen eines bestimmten Status ausgedruckt wird (Artikelinfo, Tisch, Uhrzeit).
  • Helferinstanz — Zweiter gleichwertiger Bestellmanager, der bei aktiver Lastverteilung jede zweite Bestellung übernimmt (siehe workflows-definieren.md).

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Koch / Bar

Im Störfall „Ausgefallen" am Gerät aktivieren (sofern die Option freigegeben ist)

Chef

„Ausgefallen"-Schalter, Nachdruck einzelner Bons

Büro / Techniker

Druckbereiche, Drucker, Workflow-Zuordnungen, Fallback-Routing

Varianten

  • 1-Drucker-Setup — Ein Küchendrucker ersetzt den Bestellmanager komplett. Kein Monitor nötig; der Bon kommt per Papier.
  • Monitor + Ersatzdrucker — Standardsetup: Bestellmanager in der Küche, im Fehlerfall übernimmt ein Thermodrucker in der Nähe.
  • Monitor + Sammeldruck Pass — Küche arbeitet am Monitor, am Pass läuft zusätzlich ein Sammel-Bon pro Tisch zur Ausgabekontrolle.
  • Zwei Hauptinstanzen + Helfer — Zwei gleichwertige Küchenmonitore verteilen die Last, ein dritter Ersatzdrucker übernimmt, wenn beide ausfallen.
  • Verschränkte Info-Anzeige — Bar sieht Küchenbestellungen „nur lesen"; hilfreich bei Gastronomie mit kombinierten Gängen.
  • Terrassenmodus — Eigener Druckbereich Terrasse, wird bei Schlechtwetter am Zeitplan oder manuell deaktiviert.

Problembehebung

  • „Drucker offline, neue Bestellung nicht sichtbar" → Bestellmanager auf „Ausgefallen" stellen. Ab diesem Moment druckt der Ersatzdrucker. Sobald der Monitor wieder läuft, Option deaktivieren.
  • „Ersatzdrucker druckt nichts" → Im Druckprofil muss der Drucker hinterlegt und aktiviert sein. Papier, Netzverbindung, Strom prüfen. Log im Servicemanager kontrollieren.
  • „Küche sieht die Bar-Bestellung mit" → Entweder ist die Sparte „Getränke" falsch einem Druckbereich zugeordnet oder die Verschränkung ist zu breit konfiguriert.
  • „Artikel landet am falschen Monitor" → Prüfen: Sparte → Druckbereich → Bestellmanager-Zuweisung. Ein Fehler in der Kette genügt.
  • „Bei Ausfall wird nichts nachgedruckt" → „Ausgefallen" bedeutet: ab Aktivierung. Bestellungen, die zuvor schon am Monitor waren, müssen ggf. per Nachdruck aus der Historie geholt werden.
  • „Sammelbon kommt doppelt" → Druckbereich ist sowohl im Workflow als auch im klassischen Druckprofil aktiv. Für BM-Neu ausschließlich den Workflow nutzen; klassisches Profil bereinigen.
  • „Nach Neustart ist ‚Ausgefallen‘ immer noch aktiv" → Schalter ist bewusst persistent. Manuell deaktivieren, sobald der Bestellmanager wieder sauber läuft.

Siehe auch

  • workflows-definieren.md — Workflows und Zuweisungen
  • bestellansicht-workflows.md — Tägliche Anwendung am Monitor
  • bestellmanager-administration.md — Geräte anlegen, Wizard
  • ../bonneu/druckprofile.md — Klassische Druckprofile
  • Druckeranbindung (Techniker): Netzwerk- und Geräteanbindung der Drucker erfolgt über die Geräteverwaltung in my.apro (keine eigene Schnittstellen-Doku)

Infoscreen und Warteliste für den Gast

Zielgruppe: Gastro-Betrieb mit Abholtheke (Pizza, Asia, Kiosk, Snack-Theke)
Typische Nutzung: Permanent sichtbar im Gastraum; zeigt Bestellnummern, die zur Abholung bereit sind
Aufruf: Am Abhol-Monitor über den installierten Browser (Chrome-Kiosk) oder als eigenes Abhol-Gerät

Zweck

An der Abholtheke braucht der Gast eine einfache, klare Anzeige: „Ist meine Bestellung fertig?" Der Infoscreen beantwortet genau diese Frage. Er zeigt Bestellnummern in zwei Spalten — links „in Zubereitung", rechts „abholbereit". Sobald die Küche eine Bestellung auf den Status „abholbereit" setzt, wandert die Nummer von links nach rechts, begleitet von einem kurzen Signalton. Der Gast muss nicht fragen, die Theke wird entlastet, der Ablauf ist ruhiger. Der Infoscreen ergänzt den Bestellmanager und läuft auf einem einfachen Display oder TV-Gerät — kein Kassengerät, kein Bedieneingriff.

Einrichtungs-Ablauf

Typischer Einrichtungs-Ablauf am Standort:

  1. Hardware stellen — TV oder Monitor an Position im Gastraum, gut sichtbar von der Theke aus. Dazu ein schlanker PC oder Mini-PC (Windows, Linux oder Android-Stick) mit Chrome/Browser.
  2. Bestellmanager vorbereiten — Im Workflow muss ein Schritt „Abholbereit" existieren (siehe workflows-definieren.md). Auf diesem Schritt reagiert der Infoscreen.
  3. Infoscreen-Paket entpacken — Das Paket wird vom APRO-Techniker installiert, typischerweise unter c:\aprokassa\warteliste. Im Ordner liegen index.html und eine Konfigurationsdatei.
  4. Konfiguration setzen — In der Konfiguration werden hinterlegt: Server-IP (Hauptkasse/Backendserver), BmID (welcher Bestellmanager), WorkflowStepId (welcher Schritt bedeutet „abholbereit"). Optional: Sound, Anzeigedauer pro Nummer, Layout (Spaltenzahl, Farben).
  5. Chrome-Kiosk-Modus — Chrome wird so gestartet, dass nur die Infoscreen-Seite zu sehen ist, ohne Adressleiste und ohne Tabs. Ein Autostart-Skript sorgt dafür, dass der Infoscreen nach einem Neustart automatisch wieder läuft.
  6. Test — Bestellung aufgeben, in der Küche durchlaufen und auf „abholbereit" setzen. Nummer erscheint rechts, Ton spielt, nach konfigurierter Zeit verschwindet sie wieder.

Einstellungen

Zentrale Konfigurationspunkte:

  • Server-IP — IP der Hauptkasse oder des Backend-Servers, die den Bestellmanager-Status liefert.
  • BmID — ID des Bestellmanagers, dessen Status gezeigt wird. Mehrere Infoscreens für unterschiedliche Küchen sind möglich.
  • WorkflowStepId — Die ID des Schritts „Abholbereit". Wird vom APRO-Techniker aus der Workflow-Definition kopiert.
  • Anzeigedauer — Wie lange bleibt eine Nummer rechts sichtbar (typisch 2–5 Minuten).
  • Signalton — Audiodatei, die beim Statuswechsel abgespielt wird. Dezente Töne bevorzugen; zu laute Töne stören Gastraum.
  • Layout — Schriftgröße, Spaltenbreite, Farben (entsprechend Corporate Design). In der HTML/CSS-Konfiguration vom Techniker anpassbar.
  • Maximalanzahl Nummern pro Spalte — Bei hohem Durchsatz begrenzen, damit ältere Nummern rechtzeitig verschwinden.
  • Bestellnummernformat — Bestellnummer, Pagernummer, Name — je nach Betriebsart (siehe Kiosk-Ablaufoptionen).

Berechtigungen

Rolle

Was sie damit machen kann

Gast

Nur lesen — sieht seine Nummer

Theken-/Servicekraft

Manuell Nummern verschwinden lassen, wenn der Gast bereits abgeholt hat

APRO-Techniker

Infoscreen installieren, konfigurieren, Autostart und Netzwerk einrichten

Varianten

  • Klassisches Pizzeria-Modell — Zwei Spalten: „in Produktion" / „bereit". Ton beim Wechsel. Einfachste Form.
  • Abholname statt Nummer — Statt einer laufenden Nummer wird der Gastname angezeigt (bei Self-Service-Theken). Setzt eine Namenseingabe bei der Bestellannahme voraus.
  • Dreistufig — „Angenommen" / „in Produktion" / „bereit". Nur sinnvoll, wenn der Gast auch den ersten Schritt sehen darf (z. B. Drive-In).
  • Mehrfach-Monitore — Jede Station (Küche / Bar) hat einen eigenen Infoscreen. Umsetzung über mehrere BM-IDs.
  • Werbeblock — Zwischen den Bestellnummern können Bilder oder ein Werbe-Slot eingeblendet werden; Umsetzung über HTML-Layout.
  • Info-TV mit Zeitanzeige — Zusätzliche Info-Widgets (Uhrzeit, Tageskarte). Häufig bei Bäckereien und Kiosks.

Problembehebung

  • „Nummern erscheinen nicht" → Netzwerkverbindung prüfen, Server-IP in der Konfiguration, BmID korrekt gesetzt. Zu 90 % liegt der Fehler in einer dieser drei Angaben.
  • „Nummer bleibt links stehen, obwohl die Küche freigegeben hat" → WorkflowStepId stimmt nicht mit dem „Abholbereit"-Schritt überein. Techniker muss die ID gegen den aktiven Workflow abgleichen.
  • „Chrome schließt sich beim Neustart" → Autostart-Eintrag fehlt oder falsch. Kiosk-Modus erneut über das Installationsskript aufsetzen.
  • „Signalton zu laut/leise" → Audio-Pegel am Gerät regeln; alternativ andere Audiodatei in der Konfiguration hinterlegen.
  • „Nummer verschwindet zu schnell/zu langsam" → Anzeigedauer in der Konfiguration anpassen.
  • „Im Zweifel erscheinen falsche Nummern" → Zwei Bestellmanager liefern parallel; die BmID passt nicht, oder ein Testgerät bleibt verbunden. Techniker muss Filter klären.
  • „Schwarzer Bildschirm nach Neustart" → Monitor im Stromsparmodus. HDMI-Kabel, Monitor-Einstellungen (Kein Standby) prüfen.

Siehe auch

  • workflows-definieren.md — Schritt „Abholbereit" einrichten
  • bestellansicht-workflows.md — Tägliche Anwendung am Bestellmanager
  • bestellmanager-administration.md — Wizard für Abhol-Monitor
  • ../kiosk/kiosk-ablaufsteuerung.md — Bestellnummer vs. Pager vs. Name
  • Schnittstellen-Doku: Installation Abholmonitor