Kundendisplay

10 Seiten

Stand: 6. November 2026

Kundendisplay: Übersicht

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Kundendisplay

Voraussetzung

ein Bildschirm, Tablet oder Rechner mit Browser im selben Netz wie der Kassenserver

Das Kundendisplay ist kein Menüpunkt von myAPRO, sondern eine eigene Anwendung, die der Kassenserver ausliefert. Man ruft sie mit einem eigenen Bildschirm, Tablet oder Browser direkt auf, ohne über myAPRO zu gehen. Eine Anmeldung kennt sie nicht.

Dasselbe Programm gibt es in mehreren Ausführungen. Der Regelfall ist der Browser. Dazu kommen ein eigenständiges Programm für Windows, Mac oder Linux, eine Android-App und die Einbettung als zweiter Bildschirm eines Kassengeräts — mehr dazu in kundendisplay-geraet.

Was beim Aufruf erscheint

  • Sind noch keine Verbindungsdaten gespeichert (keine Kasse gewählt), leitet die Anwendung sofort zu den Einstellungen weiter: kundendisplay-verbinden.
  • Sind Verbindungsdaten vorhanden, lädt sie die Konfiguration und zeigt die Anzeige: kundendisplay-anzeige.
  • Dazwischen liegt kurz eine Warteansicht: dunkler Hintergrund, die Überschrift „Kundendisplay" und der Untertitel „Wartet auf Konfiguration…". Dieser Text ist fest hinterlegt und ändert sich nicht mit der Spracheinstellung. Beobachtet wurde sie beim vollständigen Neuladen einer bereits verbundenen Anzeige, für mehrere Sekunden sichtbar.

Einmal eingerichtet, bleiben Serveradresse, Port beziehungsweise Cloud-Zugangsdaten und die gewählte Kasse im Browser des Geräts erhalten. Ein zweiter Tab auf derselben Adresse zeigt deshalb sofort die Anzeige, ohne erneute Einrichtung.

Gut zu wissen

  • Die Ausführung im Browser braucht auf dem Anzeigegerät nichts als einen Browser; das gebaute Programm liegt auf dem Kassenserver.
  • Weder ein Recht noch eine Lizenz ist dem Kundendisplay zugeordnet — es gibt dafür keine Prüfung im System.
  • Für den Cloud-Betrieb gibt es keine eigene Programmfassung, nur einen Schalter auf der Einstellungsseite.
Hinweis: Ruft man die Adresse ohne abschließenden Schrägstrich auf, leitet die
Anwendung automatisch auf die Adresse mit Schrägstrich weiter.

Kundendisplay bleibt trotz laufender Bestellung leer

Menüpfad: Kundendisplay › Anzeige

Woran man es erkennt

Das Kundendisplay ist mit einer Kasse verbunden — die Anzeige zeigt die Werbefläche, nicht „Wartet auf Konfiguration…". Trotzdem erscheinen Artikel- und Zahlungsanzeige nicht, obwohl an genau dieser Kasse gebucht und kassiert wird. Die Fläche bleibt durchgehend einfarbig.

Ursache

  • Beim Laden meldet sich das Kundendisplay für die Nachrichten der Kasse an, noch bevor die Verbindung zum Benachrichtigungsdienst steht. Diese Anmeldung läuft dadurch ins Leere und wird danach nicht wiederholt.
  • Zusätzlich reißt jeder Kassenwechsel in den Einstellungen die bestehende Verbindung ab und baut eine neue auf, ohne die Anmeldung für Nachrichten immer erneut mitzuziehen.

Behebung

  1. Das Kundendisplay vollständig neu laden (Browser-Reload, nicht nur innerhalb der Anwendung navigieren), nachdem die endgültige Kasse bereits gewählt und gespeichert ist.
  2. Einen Kassenwechsel am eingerichteten Display möglichst vermeiden — jeder Wechsel ist ein neuer Risikopunkt für dasselbe Problem.

Ein vollständig zuverlässiger Weg ließ sich in der Praxis nicht immer bestätigen: Auch nach einem Neuladen blieb die Anzeige bei einem weiteren Testartikel ohne Reaktion.

Weitere Ursachen für eine veraltete Anzeige

  • Nachrichten mit einer nicht fortlaufenden Nummer werden verworfen.
  • Eine Zahlungs- oder Ruhezustands-Nachricht wird ebenfalls verworfen, solange gerade ein digitaler Beleg zu sehen ist.
  • Der zuverlässige Weg zurück ist in jedem Fall ein Neuladen des Kundendisplays.

Bricht die Verbindung zum Kassenserver ganz ab, legt sich ein Sperrbild über die Anzeige:

  • „Kassenservice nicht erreichbar" — der Kassenrechner selbst antwortet nicht.
  • „Gerät ist offline, bitte Netzwerk Verbindung prüfen" — das Anzeigegerät selbst hat keine Netzwerkverbindung.

Darunter stehen jeweils die verwendete Serveradresse und der Port.

Hinweis: Andere technische Fehlermeldungen des Kassenservers erscheinen am
Kundendisplay grundsätzlich nicht — der Gast sieht davon nichts, aber auch der Support
findet am Gerät selbst keinen Hinweistext.

Kundendisplay mit einer Kasse verbinden

Menüpfad: Kundendisplay › Einstellungen

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Kundendisplay › Einstellungen

Voraussetzung

Serveradresse und Port des Kassenservers, Standardport 9090

Ein neu aufgerufenes oder zurückgesetztes Kundendisplay zeigt die Einstellungen, solange es keiner Kasse zugeordnet ist. Erst die Zuordnung macht daraus die normale Anzeige.

Schritte

  1. Öffnen Sie die Einstellungen des Kundendisplays (oder warten Sie die automatische Weiterleitung dorthin ab).
  2. Klicken Sie auf „Server Info", falls der Bereich eingeklappt ist.
  3. Prüfen Sie das Feld „Server". Läuft das Display über eine gewöhnliche Netzwerkadresse, trägt es den aufgerufenen Rechnernamen bereits ein. Tragen Sie die Adresse ein, falls sie fehlt oder falsch ist.
  4. Klicken Sie bei Bedarf „Port anpassen" und tragen Sie den Port ein, falls er nicht 9090 ist.
  5. Klicken Sie „Übernehmen". Das lädt die Liste der Kassen dieses Servers in das Feld „Kasse".
  6. Öffnen Sie das Dropdown „Kasse" und wählen Sie die gewünschte Kasse.
  7. Klicken Sie „Speichern".

Ergebnis

Die Anwendung springt automatisch auf die Anzeige. Ruft man die Einstellungen danach erneut auf, ist „Server Info" eingeklappt und trägt zusätzlich ein Schließen-Symbol (X). Damit kehrt man ohne erneute Auswahl zur Anzeige zurück.

Felder

Feld

Bedeutung

Werte

Pflicht

„cloud mode" (Schalter)

Wechselt zwischen lokaler Server/Port-Verbindung und Cloud-Verbindung

An/Aus, Beschriftung erscheint englisch

—

„virtual keyboard" (Schalter)

Bildschirmtastatur ein-/ausblenden

An/Aus, Beschriftung erscheint englisch, Standard: an

—

„Server" (Textfeld)

Adresse des Kassenservers

Text

nur sichtbar, wenn „cloud mode" aus

„Port anpassen"/„Port ausblenden" (Button)

Blendet das Port-Feld ein/aus

—

—

„Port" (Textfeld)

Port des Kassenservers

vorbelegt „9090"

nur sichtbar, wenn „cloud mode" aus

„Übernehmen" (Button)

Übernimmt Server/Port bzw. Host/API Key, lädt danach die Kassenliste

deaktiviert, solange die nötigen Felder leer sind

—

„Host" (Textfeld)

Adresse für den Cloud-Betrieb

nur im Cloud-Modus sichtbar, vorbelegt

nur sichtbar, wenn „cloud mode" an

„API Key" (Textfeld)

Schlüssel für die Cloud-Verbindung

nur im Cloud-Modus sichtbar, leer bis eingegeben

nur sichtbar, wenn „cloud mode" an

„Kasse" (Dropdown)

Auswahl der Kasse für dieses Display

erscheint erst nach geladener Kassenliste

—

„Speichern" (Button)

Speichert die gewählte Kasse, navigiert danach zur Anzeige

deaktiviert ohne gewählte Kasse

—

Gut zu wissen

  • Aktiviertes „cloud mode" ersetzt Server und Port durch Host und API Key; „Übernehmen" bleibt deaktiviert, solange API Key leer ist.
  • Server, Port und Kasse lassen sich auch direkt an die Aufrufadresse anhängen — dann entfällt die Eingabe auf der Einstellungsseite, und die Auswahl wird beim Laden übernommen.
  • Wird das Kundendisplay direkt vom Kassenserver aus aufgerufen, ohne dass eine Serveradresse gespeichert ist, trägt es den Rechnernamen der Aufrufadresse von selbst ein.
Hinweis: „cloud mode" und „virtual keyboard" bleiben unabhängig von der sonst
deutschen Oberfläche englisch beschriftet.

Kundendisplay: Die Anzeige während des Verkaufs

Menüpfad: Kundendisplay › Anzeige

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Kundendisplay › Anzeige

Voraussetzung

das Display ist mit einer Kasse verbunden

Die Anzeige ist kein Formular, sondern eine Live-Anzeige. Sie reagiert nur auf Nachrichten der verbundenen Kasse und zeigt zwischen den Nachrichten immer den vollständigen Stand, nicht nur die Änderung.

Bereiche

Bereich

Zeigt

Sichtbar

Werbefläche

Bilder/Videos aus dem Werbeordner im Wechsel, ohne Medien nur die Hintergrundfarbe

solange keine Bestellung oder Zahlung ansteht

Bestell-/Zahlungsbereich

Artikelliste, Summe, Zahlungsdaten je nach Verkaufsschritt

sobald Artikel oder Zahlungen vorliegen

Artikelleiste

zuletzt gebuchter Artikel, groß, oben oder unten

nur bei geteilter Anzeige und eingeschaltetem Schalter

Trainingsmodus-Hinweis

Banner „Trainingsmodus ist aktiv"

nur, wenn die Kasse im Trainingsmodus angemeldet ist

Dialog für den digitalen Beleg

ersetzt die gesamte Ansicht

siehe kundendisplay-digitaler-bon

Die Ansichten im Verkauf

Die Kasse schickt der Reihe nach:

  • Werbefläche (Ausgangszustand),
  • Bestellung, sobald ein Artikel gebucht ist,
  • Zahlung läuft,
  • bei einem Terminal eine eigene Ansicht für die externe Zahlung,
  • danach die abgeschlossene Zahlung mit den verwendeten Zahlungsmitteln, Gegeben und Rückgeld.

Fällt der letzte Artikel wieder weg, springt die Anzeige zurück auf die Werbefläche.

Geteilte Anzeige

Ohne geteilte Anzeige liegen Werbefläche und Bestellbereich übereinander: Sobald etwas gebucht wird, verdeckt die Bestellung die Werbung vollständig. Mit geteilter Anzeige stehen beide dauerhaft nebeneinander; ein Anteilswert legt fest, wie viel Prozent der Breite die linke Fläche einnimmt.

Gut zu wissen

  • Menge, Artikelname und Preis stehen immer da; Artikelbeschreibung, Einzelpreis, Steuersatz und Rabatt hängen an eigenen Schaltern der Konfiguration.
  • Ist einem Vorgang ein Kunde zugeordnet, blendet die Anzeige einen Block mit Namen und/oder Kontostand ein — je nach Einstellung.
  • Beim Einlösen eines Gutscheins erscheint zusätzlich ein Block mit Gutscheincode, altem und neuem Wert.
  • Die Farben der Konfiguration brauchen eine achtstellige Schreibweise mit Deckkraftanteil; eine sechsstellige Farbe ohne diesen Anteil ergibt keine gültige Farbe und die Anzeige fällt auf die Vorgabe zurück.
  • Nachrichten der Kasse tragen eine fortlaufende Nummer; eine ältere Nachricht wird verworfen, Nachrichten können sich also nicht überholen.

Kundendisplay: Digitaler Beleg

Menüpfad: Kundendisplay › Anzeige

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Kundendisplay › Anzeige

Voraussetzung

ein digitaler Beleg wird für den laufenden Vorgang angefordert

Ist ein digitaler Beleg zu holen, erscheint der Dialog gleichzeitig an der Kasse und am Kundendisplay. Am Kundendisplay verdrängt er alle anderen Ansichten und füllt die gesamte Fläche.

Was der Gast tun kann

Der Gast kann den Beleg annehmen oder einen Ausdruck anfordern. Beides führt das Kundendisplay nicht selbst aus: Es meldet die gewählte Aktion an die Kasse, und die Kasse führt sie aus.

  • Annehmen — die Kasse schließt daraufhin ihr eigenes Belegfenster.
  • Ausdruck anfordern — die Kasse löst den Nachdruck aus, sofern an ihr noch das Belegfenster zu genau diesem Vorgang offen ist.

Gut zu wissen

  • Ein digitaler Beleg wird am Kundendisplay nicht angezeigt, wenn er ein Nachdruck ist oder über eine eingelesene Kennung angefordert wurde.
  • Solange der Dialog offen ist, kehrt die Anzeige nicht zur Werbefläche zurück, auch wenn an der Kasse zwischenzeitlich auf die Tischübersicht gewechselt wird — der Gast verliert den Beleg dadurch nicht.
  • Läuft nach einer Zahlung gerade die Anzeigedauer der Zahlungsansicht ab, beendet ein neu eintreffender digitaler Beleg diese Wartezeit sofort und stellt sich unmittelbar dar.
  • Sobald der Dialog geschlossen wird, kehrt das Kundendisplay in den Ruhezustand mit der Werbefläche zurück.

Kundendisplay: Geräte und Ausführungen

Menüpfad: Kundendisplay

Menüpfad

Kundendisplay

Aus demselben Programm entstehen vier Auslieferungsformen:

  • im Browser (der Regelfall),
  • als eigenständiges Programm für Windows, Mac oder Linux,
  • als Android-App,
  • eingebettet als zweiter Bildschirm eines Kassengeräts.

Android-Zweitdisplay

Meldet das Betriebssystem eines Android-Kassengeräts ein angeschlossenes Zweitdisplay als zusätzlichen Bildschirm, wird es als Kundendisplay verwendet. Das braucht weder einen eigenen Schalter noch ein zusätzliches Gerät im Netz.

  • Beim Start zeigt es zunächst den Wartezustand.
  • Sobald die Konfiguration geladen ist, übernimmt es Serveradresse, Zugangsdaten und Kassennummer automatisch — eine eigene Einrichtung entfällt.

Fenster verlassen

Als Programm oder App belegt das Kundendisplay den Bildschirm dauerhaft im Vollbild, ohne Titelleiste und ohne Menü. Das sperrt das Gerät nicht, es fehlt nur ein sichtbarer Weg heraus außer über die Einstellungsseite: Dort steht oben rechts ein Ausschaltknopf.

  • Im Browser lädt der Knopf die Seite neu.
  • Als Windows-, Mac- oder Linux-Programm schließt er das Fenster und beendet das Programm.
  • Als Android-App beendet er die App.

Zwei Prüfungen laufen vorher: ob ein Bediener angemeldet ist, und ob dieser die Berechtigung zum Beenden hat. Fehlt eines von beiden, geschieht ohne sichtbaren Hinweis nichts. Sind beide Prüfungen bestanden, kommt die Rückfrage „Anwendung schließen?".

Gut zu wissen

  • Auf dem Anzeigegerät ist für die Programmfassung nichts weiter vorausgesetzt als der jeweilige Betriebssystemstand; für Android wird mindestens Version 6 verlangt.
  • Die Programmfassung für Windows, Mac und Linux öffnet zusätzlich ein zweites, unsichtbares Fenster für eine Verwaltungsoberfläche. Es bleibt im Normalbetrieb verborgen.
  • Bei einem eigenständigen Windows-Kundendisplay bestimmt eine Displaynummer den Bildschirm, beginnend bei null; ist dort keiner angeschlossen, öffnet sich kein Fenster.
  • Position und Größe wirken nur, wenn alle vier Maßfelder (oberer und linker Abstand, Höhe, Breite) ungleich null sind — sonst füllt das Fenster den Bildschirm vollständig aus.

Kundendisplay: Werbung im Ruhezustand

Menüpfad: Kundendisplay › Anzeige

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Kundendisplay › Anzeige

Voraussetzung

ein Werbeordner ist in der Konfiguration der Kasse hinterlegt

Ohne aktive Bestellung zeigt die Anzeige nur die Werbefläche: Bilder und Videos aus einem Ordner auf dem Kassenrechner. Ohne hinterlegte Medien zeigt sie stattdessen eine einfarbige Fläche in der eingestellten Hintergrundfarbe, ohne Text und ohne Artikel.

Was angezeigt wird

  • Alle Unterordner des Werbeordners werden mitdurchsucht, beliebig tief.
  • Aufgenommen werden nur Bild- und Videodateien mit den Endungen png, jpg, jpeg, bmp, gif, wmv und mp4 — Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Andere Dateien werden ohne Meldung übergangen.
  • Eine Sortierung findet nicht statt; die Reihenfolge ist die des Dateisystems.
  • Bilder stehen so lange wie das eingestellte Werbungsintervall in Sekunden, danach schaltet die Anzeige zur nächsten Datei weiter und beginnt nach der letzten wieder von vorn.
  • Videos ignorieren das Intervall und laufen immer bis zum Ende, stumm geschaltet.
  • Der Füllmodus betrifft nur Bilder: eingeschaltet füllt das Bild die Fläche aus, sonst bleibt das Seitenverhältnis erhalten und es entstehen Ränder in der Hintergrundfarbe.

Gut zu wissen

  • Die Liste der Werbemedien wird nicht laufend überwacht, sondern nur beim Laden der Konfiguration neu erstellt. Eine neu abgelegte Datei erscheint erst nach einem Neuladen des Kundendisplays.
  • Wird eine bestehende Datei unter demselben Namen ersetzt, kann wegen der Zwischenspeicherung im Browser noch die alte Fassung erscheinen — ein neuer Dateiname ist der zuverlässigere Weg.
  • Der Werbeordner wird auf dem Kassenrechner gelesen, nicht auf dem Anzeigegerät. Ist er von dort aus nicht erreichbar oder gar nicht eingetragen, bleibt die Fläche ohne Meldung leer — genau wie bei einem leeren Ordner.
  • Eine Kasse ohne eigene Kundendisplay-Einstellung kann die Werbung eines anderen Arbeitsplatzes zeigen: Ohne passende Einstellung greift eine Vorgabe, die auf eine beliebige andere aktive Einstellung zeigt.
Hinweis: Nach dem Ändern des Werbeordners in der Konfiguration gilt der neue Pfad erst,
nachdem die Kassendienste neu eingerichtet wurden.

Die zugeordnete Kasse wechseln

Menüpfad: Kundendisplay › Einstellungen

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Kundendisplay › Einstellungen

Voraussetzung

das Display ist bereits mit einer Kasse verbunden; mindestens eine zweite Kasse ist am selben Kassenserver eingerichtet

Ein laufendes Kundendisplay bietet keinen Knopf und kein Menü zurück in die Einstellungen — die Anzeige soll ja ungestört vor dem Gast stehen.

Schritte

  1. Rufen Sie die Einstellungen direkt über die Adresse auf. „Server Info" ist eingeklappt, da bereits eine Kasse gewählt ist.
  2. Klicken Sie auf „Server Info", um den Bereich zu öffnen.
  3. Öffnen Sie das Auswahlfeld, das nur den Namen der aktuell gewählten Kasse trägt (ohne eigene Beschriftung „Kasse"), und wählen Sie die gewünschte andere Kasse.
  4. Klicken Sie „Speichern".

Ergebnis

Die Anwendung navigiert automatisch und ohne Zwischenschritt zur Anzeige. Ruft man die Einstellungen danach erneut auf, zeigt das Auswahlfeld den neuen Kassennamen.

Gut zu wissen

  • Statt die Einstellungen direkt über die Adresse aufzurufen, führen zwei weitere Wege dorthin: die gespeicherten Verbindungsdaten am Gerät entfernen, oder beim Aufruf neue Verbindungsdaten mitgeben.
  • Eine Eingabe in Server oder Port verwirft die bereits geladene Kassenliste — das Auswahlfeld verschwindet, bis erneut „Übernehmen" gedrückt wird.
  • Antwortet der Kassenserver beim Speichern nicht, erscheint der Hinweis „Keine Kassen-Verbindung möglich! Wiederholen? (oder Verbindungsdaten prüfen)" mit den Knöpfen Wiederholen, Abbrechen und Überprüfen.
  • Kassenparameter, die das Kundendisplay betreffen, werden nicht laufend abgefragt, sondern nur beim Verbindungsaufbau, bei einem Kassenwechsel oder beim Speichern in den Einstellungen neu geholt.
Hinweis: Solange die Einstellungsseite offen bleibt, baut sich eine bereits laufende
Anzeige nicht neu auf — erst nach dem Verlassen der Seite.

Kundendisplay: Weitere Fragen

Menüpfad: Kundendisplay

Frage

Fundort

Wo liegen die technischen Einstellungen?

Kassenmodule › Administration › Kassenparameter, Gruppe „Kundendisplays" (neben 25 weiteren Gruppen wie Bonieren oder Kassenlade)

Gut zu wissen

  • Die Parametergruppe speichert automatisch; Menge und Beschriftung der einzelnen Parameter hängen von der Serverversion ab.
  • Mehrere Konfigurationen je Kasse: Mehrere Stellen wählen unabhängig voneinander aus, welche Konfiguration gilt. Ist je Kasse genau eine mit gesetztem Startschalter vorhanden, verwenden alle Stellen dieselbe. Sind es mehrere, können Anzeige und Werbung auseinanderfallen.
  • Sprache: Es gibt keinen eigenen Sprachumschalter. Feste Beschriftungen wie „Summe" richten sich nach der Sprache, die der Kassenserver meldet, ohne Angabe gilt Deutsch. Texte aus der Konfiguration und Artikelnamen erscheinen dagegen unübersetzt, genau wie eingetragen.
  • Zweitwährung: Nein. Jeder Betrag trägt genau ein Währungssymbol — dasjenige, das der Kassenserver meldet.
  • Automatisches Scrollen: Die Artikelliste scrollt bei jeder neuen Nachricht und bei jeder Größenänderung ihres Inhalts automatisch ans Ende. Der zuletzt gebuchte Artikel bleibt so immer sichtbar, der Anfang der Bestellung nicht.
  • Schalter ohne Wirkung an der neuen Anzeige: die Anzeige der Allergene, die Anzeige von Karteninformationen in einem eigenen Fenster, die Aktualisierungszeit des Werbeordners und ein Schalter zum Ausschalten des Kundendisplays aus der Parametergruppe für das Abrechnenfenster. Alle vier lassen sich weiter setzen und speichern, ändern aber nichts.
  • Zwei Fenster gleichzeitig: Ein Kassenparameter steuert, ob eine ältere Kassenanwendung auf demselben Rechner ebenfalls ein Kundendisplay-Fenster öffnet. Ist er nicht gesetzt, öffnen beide Programme je ein Fenster für dieselbe Kasse, und eines verdeckt das andere.