
Kiosk: Funktionen im Überblick
7 Seiten
Stand: 6. November 2026
Inhalt
Kiosk-Konfiguration
Zielgruppe: Büro, Chef — Gestaltung und Aussehen
Typische Nutzung: Einmalig beim Setup, saisonal bei Menüwechsel oder Rebranding angepasst
Aufruf: my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Einstellungen
Zweck
Das Kiosk-Gerät ist das Aushängeschild des Betriebs gegenüber dem Gast. Farben, Schrift, Bilder und die Struktur der Artikelmaske entscheiden, wie schnell und intuitiv der Gast zur Bestellung kommt. Die Kiosk-Konfiguration bündelt alle optischen und inhaltlichen Einstellungen an einem Ort: Farbpalette, Hintergrundbilder, Menüaufbau, Kategorienstruktur, Artikelbilder und Beschreibungstexte. Eine saubere Konfiguration reduziert Rückfragen der Gäste an die Theke und erhöht den Anteil der Artikel mit Beilagen und Zusätzen — weil der Gast sie sieht und versteht.
Einrichtungs-Ablauf
Typischer Einrichtungs-Ablauf:
- Farbpalette festlegen — Primärfarbe, Sekundärfarbe, Textfarbe, Akzentfarbe — passend zum Corporate Design. Kontrastregeln einhalten (heller Text auf dunkler Fläche und umgekehrt).
- Hintergrund und Header — Hintergrundbild (optional), Header-Position (oben / unten), Header-Höhe. Header zeigt Logo, Willkommenstext oder aktuelle Aktionen.
- Kategorienstruktur — In
my.apro → Artikel → Kategoriendie Reihenfolge und Sichtbarkeit pflegen. Kiosk greift direkt auf die Kategorienstruktur zu. - Artikelbilder pflegen — Jedes Artikelbild muss vorhanden und gut ausgeleuchtet sein. Format PNG/JPG, Größe konsistent (z. B. 800 × 600). Bilder werden in my.apro pro Artikel hochgeladen.
- Beschreibungstexte — Jeder Artikel bekommt einen kurzen Beschreibungstext (Zutaten, Allergene). Der Kiosk zeigt diesen Text im Detail-Popup.
- Spaltenanzahl — In
my.apro → Kassenmodule → Kiosk → EinstellungenAnzahl der Spalten für Artikel und Beilagen festlegen (typisch 3 bei Tablets, 4–5 bei großen Touchscreens). - Scrollbar-Styling — Breite und Farbe der Scrollbar — wichtig auf längeren Artikel-Listen, damit der Gast sieht, dass es weitergeht.
- Artikelmaske feinjustieren — Sichtbarkeit von Preis, Mengeninfo, Beilagen-Preview, „Neu"-Label, Ampelsystem (Allergene) — alles konfigurierbar.
- Mehrsprachigkeit — Alle Texte und Beschreibungen pro Sprache pflegen. Standardsprache + mindestens Englisch bei Tourismusbetrieben.
- Test auf Zielgerät — Konfiguration am realen Kiosk-Gerät prüfen: Bilder scharf? Preise sichtbar? Beschreibungstext nicht abgeschnitten?
Einstellungen
Zentrale Parameter:
- Primärfarbe — Haupt-Akzentfarbe (Buttons, Auswahl, Highlights).
- Sekundärfarbe — Zweitfarbe für Hintergründe und Karten.
- Textfarbe — Standardtextfarbe.
- Headerposition und -höhe — Oben/unten; Höhe in Pixeln.
- Hintergrundbild — Datei, Bild zentriert/gestreckt, Abdunkelungsgrad.
- Spaltenanzahl Artikel — Häufig 2–5.
- Spaltenanzahl Beilagen — Oft höher (4–6), da Beilagen kompakter dargestellt werden.
- Scrollbar — Sichtbar, breit/schmal, Farbe.
- Artikelmaske — Preis/Menge/Bild/Beschreibung ein- oder ausblenden.
- Allergen-Anzeige — Symbole auf Artikelbildern (Vegetarisch, Vegan, Gluten, Laktose).
- Sprachumschalter — Position oben rechts, Sichtbarkeit.
- Warenkorb-Position — Feste Seitenleiste oder kompakte Ansicht.
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Gast | Kiosk nur bedienen, nicht konfigurieren |
Servicekraft | Sichtbare Artikel/Preise anpassen (wenn freigegeben) |
Büro / Chef | Komplette Kiosk-Konfiguration, Farben, Bilder, Kategorien |
APRO-Techniker | Spezial-Layouts, CSS-Anpassungen über Konfigurationsdatei |
Varianten
- Minimal weiß — Weißer Hintergrund, schwarze Texte, farbige Akzente. Zeitlos, passt zu vielen Betrieben.
- Dark Mode — Schwarzer Hintergrund, helle Texte. Wirkt modern; bei großen Bildern sehr wirkungsvoll; kann bei hellen Gastraumlichtern blenden.
- Corporate-Branded — Hausfarben konsequent, Logo prominent, Header mit Slogan.
- Bilderlastig — Große Artikelbilder, wenige Artikel pro Spalte — sinnvoll, wenn das Produkt optisch im Vordergrund stehen soll.
- Textlastig — Kleine Bilder, mehr Produkte sichtbar — passt zu Betrieben mit großem Sortiment (Bäckerei mit 60 Artikeln).
- Sprachen-Toggle prominent — Für Tourismusbetriebe: Sprachauswahl immer sichtbar oben rechts.
- Kinder-/Familienmodus — Extra Kategorie mit großen Bildern und einfacher Sprache.
Problembehebung
- „Bilder fehlen" — Im Artikelstamm kein Bild hinterlegt. Kiosk zeigt dann Platzhalter. Pflege in
my.apro → Artikel → [Artikel] → Bild. - „Farben wirken auf dem Kiosk anders" — Monitor-Kalibrierung. Mit kräftigen Grundfarben arbeiten.
- „Schrift zu klein für ältere Gäste" — Schriftgröße zentral erhöhen; Spaltenanzahl reduzieren, damit Text Platz bekommt.
- „Kategorien in falscher Reihenfolge" — Reihenfolge im Kategorienstamm anpassen; Kiosk übernimmt die Reihenfolge aus my.apro.
- „Artikel verschwindet" — Sichtbarkeit am Artikel oder Kategorie ausgeschaltet? Oder Artikel als ausverkauft markiert (siehe
kiosk-verfuegbarkeit.md). - „Sprache wird nicht gewechselt" — Sprachumschalter im Layout deaktiviert oder Übersetzung fehlt; beides in my.apro pflegen.
- „Warenkorb zu klein" — Layout mit fester Seitenleiste wählen, besonders bei längeren Bestellungen.
Siehe auch
kiosk-verfuegbarkeit.md— Artikel-Verfügbarkeit (ausverkauft)kiosk-ablaufsteuerung.md— Ablaufmodiself-payment-kiosk.md— Zahlungsbereichbelegausgabe-kiosk.md— Belegbereich../bonneu/artikelgruppen.md— Kategorienpflege../bonneu/preislisten.md— Preise pflegen
Belegausgabe am Kiosk
Zielgruppe: Büro, Chef — bei der Einrichtung; Gast im Tagesbetrieb
Typische Nutzung: Einmalig konfiguriert; läuft automatisch nach jeder Zahlung
Aufruf: my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Belegausgabe
Zweck
Am Kiosk entscheidet sich pro Bestellung, wie der Gast seinen Beleg bekommt: als klassischer Papier-Bon oder als digitaler Beleg über einen QR-Code, den er mit dem Smartphone abholt. Ein guter Kiosk bietet dem Gast die Wahl — das spart Papier, Zeit und entspricht den steuerlichen Anforderungen (RKSV in Österreich, TSE in Deutschland) genauso wie ein gedruckter Bon. Die Konfiguration legt fest, welche Belegvariante Standard ist, ob der Gast wählen darf und welche Zusatzinformationen (Logo, MwSt-Zeilen, Pflichttexte) aufgedruckt werden.
Einrichtungs-Ablauf
Typischer Einrichtungs-Ablauf:
- Drucker vorbereiten — Bondrucker am Kiosk als Netzwerkgerät oder USB anschließen. Treiber installieren, Papierbreite und Schnittart testen.
- Bon-Profil auswählen — In
my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Belegausgabeein bestehendes Profil übernehmen oder ein neues anlegen. Bon-Profile enthalten Logo, Kopf- und Fußzeile, MwSt-Darstellung, Schriftgröße. - Belegvarianten definieren — Standard: Papierbon. Zusätzlich QR-Beleg, bei dem ein QR-Code gedruckt wird, den der Gast scannt und den Beleg digital erhält (z. B. über belegcheck.at oder einen Dienstleister). Alternativ reiner Digitalbeleg.
- Gastauswahl aktivieren — Aktivieren, damit der Gast nach der Zahlung „Papier / QR / beides / kein Beleg" wählen kann. Deaktivieren, um immer dasselbe auszudrucken.
- Sonderbelege — Für RKSV/TSE: Die signierte Nullung, Tagesabschluss und Storno werden automatisch gedruckt; manuell einschaltbar bei Sonderfällen.
- Bonstyle für Pflichtangaben — Mehrwertsteuer-Aufschlüsselung, Firmendaten, UID, Signatur-QR (RKSV) als Pflichtinformationen auf den Bon.
- Testdruck — Einen kompletten Bon ausdrucken und Inhalt, Papierlauf und QR-Scannen testen.
Einstellungen
Zentrale Parameter:
- Standardbelegart — Papier / QR / beides / kein Beleg.
- Gastauswahl anzeigen — Ja/Nein nach der Zahlung.
- Bon-Profil — Layout (Logo-Position, Schrift, Zusatztexte).
- QR-Dienst — Welcher Dienst stellt den digitalen Beleg bereit (Default, externer Anbieter).
- Nachdruckregel — Wie oft darf der Gast/die Kasse einen Bon nachdrucken (typisch 1×).
- Storno-Bon — Ob und wie Stornos gedruckt werden (immer drucken, nur mit Chef-Code drucken).
- Schnittverhalten — Nach jedem Bon schneiden, halb schneiden, einer pro Bestellung.
- Quittungstext — Begrüßung, Dank, Öffnungszeiten, Impressum.
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Gast | Belegart wählen (wenn Gastauswahl aktiv) |
Theken-/Servicekraft | Nachdruck (begrenzt), Sonderbon (Gutschrift) nachdrucken |
Büro / Chef | Bon-Profil pflegen, Gastauswahl ein-/aus, Standardvariante festlegen |
APRO-Techniker | Druckerinstallation, Pflichttexte für RKSV/TSE |
Varianten
- Klassisch Papier — Standard; jeder Gast bekommt einen Bon. Einfach, keine Gast-Interaktion.
- QR-Beleg — Papierlos. Gast scannt QR-Code, bekommt Beleg als PDF/HTML. Umweltfreundlich, schneller — aber nicht für jeden Gast komfortabel.
- Gastauswahl — Nach Zahlung: „Papier / QR / keinen Beleg". Empfohlen für Betriebe, die beides anbieten wollen.
- Papier + QR — Ausdruck trägt zusätzlich einen QR-Code. Gast hat Papier, kann zusätzlich digital archivieren.
- Kein Beleg — Nur bei Selbstbedienungskiosken ohne steuerrelevante Ausgabe. In Österreich/Deutschland rechtlich nicht erlaubt für endgültige Barverkäufe; nur bei RKSV-/TSE-Ausnahmen.
- Sonderbon (Storno, Retoure) — Eigenes Bonformat mit deutlicher Kennzeichnung.
Problembehebung
- „Drucker druckt nicht" — Verbindung, Papier, Deckel geschlossen. In my.apro-Diagnose Testbon abfeuern.
- „QR-Beleg wird nicht angezeigt" — QR-Dienst erreichbar? API-Key gültig? Internet-Verbindung am Kiosk?
- „Bon ist leer / zu groß / abgeschnitten" — Bon-Profil überprüfen. Papierbreite stimmt; Logo zu groß? Schriftgröße zu groß?
- „Gast hat Bon aus Versehen abgelehnt" — Nachdruck über Bedienerzugriff möglich (Chef-Code); Regel in den Einstellungen.
- „QR-Code auf dem Bon ist unlesbar" — Druckerauflösung zu niedrig oder Toner/Papier verblasst. Bei Thermodrucker: Druckkopf reinigen.
- „Signaturfehler RKSV" — RKSV-Zertifikat abgelaufen oder HSM-Terminal offline. APRO-Techniker kontaktieren.
- „Duplikat-Bon" — Gast hat zweimal gedruckt. Nachdruck-Regel aktivieren, damit nur ein automatischer Druck und ein manueller Nachdruck möglich sind.
Siehe auch
self-payment-kiosk.md— Zahlung als Voraussetzungkiosk-ablaufsteuerung.md— Ablauf nach der Zahlungkiosk-konfiguration.md— Aussehen der Belegauswahl../bonneu/druckprofile.md— Druckprofile an der klassischen Kasse- Schnittstellen-Doku: RKSV/TSE, QR-Beleg-Dienst
Kiosk-Ablaufsteuerung
Zielgruppe: Büro, Chef — in der Einrichtung; Gast bedient den Kiosk im Tagesbetrieb
Typische Nutzung: Einmalig im Setup festgelegt; danach läuft der Ablauf pro Bestellung automatisch
Aufruf: my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Ablaufoptionen
Zweck
Ein Kiosk-Gerät führt den Gast durch einen festen Ablauf: Artikel wählen, anpassen, zahlen, warten, abholen. Die Kiosk-Ablaufsteuerung legt fest, wie genau dieser Weg aussieht — bekommt der Gast eine Bestellnummer, einen Pager, gibt er seinen Namen ein, oder produziert der Kiosk ohne Nummer („Selbstbedienung")? Diese Entscheidung wirkt sich auf Bonlayout, Infoscreen, Küchenticket und Gastraum aus. Richtig gewählt sorgt sie für eine ruhige Theke, klare Zuordnung und keinen Stau vor dem Abholmonitor.
Einrichtungs-Ablauf
Typischer Einrichtungs-Ablauf:
- Ablaufmodus wählen — In
my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Ablaufoptionen. Zur Auswahl stehen typischerweise Bestellnummer, Pagernummer, Abholname und SB-Verkauf (ohne Nummer). - Bestellnummer — Der Kiosk zieht eine fortlaufende Nummer. Sie erscheint auf dem Bon, am Abhol-Infoscreen und am Küchenticket. Passt für klassisches Fastfood.
- Pager — Der Gast erhält einen Funk-Pager; seine Nummer wird auf dem Bon ausgedruckt und am Ticket angezeigt. Sobald die Küche fertigstellt, vibriert/leuchtet der Pager. Passt für größere Gastgärten und weitläufige Gastro.
- Abholname — Gast gibt beim Abschluss den Namen ein. Der Infoscreen zeigt den Namen statt einer Nummer. Hybride Variante zwischen Kiosk und klassischem Service.
- SB-Verkauf — Kiosk wird ohne Abholanzeige genutzt: Gast bestellt, zahlt, wartet selbst am Ausgabefenster. Nützlich bei Bäckereien, Kaffeeautomaten-Theken.
- Bonvariante konfigurieren — Je nach Modus zeigt der Bon Bestellnummer, Pagernummer, Name oder die Online-Kennung (bei Onlinebestellung). Der Bonstyle wird automatisch daraus abgeleitet.
- Küchenticket — Das auf dem Bestellmanager angezeigte Ticket zeigt dasselbe Identifikationsmerkmal. So kann die Theke mit dem Infoscreen zusammen arbeiten.
- Testbestellung — Komplette Bestellung durchführen und prüfen: Bon, Ticket am Bestellmanager, Anzeige am Infoscreen — alle müssen dieselbe Nummer/Name zeigen.
Einstellungen
Zentrale Parameter:
- Ablaufmodus — Bestellnummer, Pager, Abholname, SB-Verkauf.
- Startnummer / Zurücksetzen — Täglicher Reset der Bestellnummer auf 1 um Mitternacht oder bei Tageswechsel.
- Bon-Format — Hervorhebung der Nummer (groß, zentriert) auf dem Bon.
- Pager-Kopplung — Kopplung an Pager-System (sofern integriert).
- Namenseingabe erzwingen — Ja/Nein bei Abholname-Modus.
- Takeaway-Kennzeichnung — Wenn der Gast „mitnehmen" wählt, wird der Bon und das Küchenticket entsprechend gekennzeichnet.
- Zahlungsabschluss — Nach Zahlung automatisch zur Startseite zurück oder erst nach Bonausgabe.
- Sprachauswahl — Gast kann pro Session die Sprache wechseln (de/en/…).
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Gast | Gesamten Ablauf durchlaufen — auswählen, anpassen, bezahlen |
Theken-/Servicekraft | Bei Störung eingreifen (Bedienercode); Bon manuell nachdrucken |
Büro / Chef | Ablaufmodus zentral pflegen |
APRO-Techniker | Pager-Kopplung, Sprachen, Bonlayout auf Kundenwunsch |
Varianten
- Klassische Snack-Theke — Modus „Bestellnummer", Bon mit großer Nummer, Infoscreen zeigt Nummer in zwei Spalten.
- Gastronomie mit Gastgarten — Modus „Pager". Gast geht mit dem Pager an seinen Tisch, wartet entspannt, Pager meldet Abholung.
- Systemgastronomie mit persönlicher Note — Modus „Abholname". Gast hört seinen Namen am Abholmonitor — persönlicher, aber braucht Eingabeaufwand.
- SB-Verkauf Bäckerei/Kaffee — Gast bestellt, zahlt, bekommt Produkt direkt (ohne Küchenprozess) oder holt es ohne Infoscreen ab.
- Hybrid: Pager + Infoscreen — Pager für die Hauptgerichte, Infoscreen zusätzlich zur Transparenz. Kostspieliger, aber doppelt sicher.
- Takeaway-Only-Modus — Kiosk ist ausschließlich für Mitnahme konfiguriert. Spart Ablauf-Optionen „zur Hausverzehr".
Problembehebung
- „Bon zeigt keine Nummer" — Im Kiosk-Ablauf ist „Bestellnummer" nicht aktiviert, sondern SB-Verkauf. Umstellen, wenn eine Nummer gewünscht ist.
- „Nummer zählt nicht weiter" — Nummernkreis erschöpft oder Tagesreset ausgelöst. In my.apro Startwert prüfen.
- „Pager meldet nicht" — Pager-System getrennt oder Batterien leer. Physisch prüfen, ggf. neue Kopplung durchführen.
- „Infoscreen zeigt alte Nummer" — Infoscreen hat alten Cache. BmID und WorkflowStepId prüfen, Bildschirm neu laden.
- „Abholname wird nicht gespeichert" — Im Modus „Abholname" muss die Namenseingabe erzwungen sein; sonst überspringt der Gast die Eingabe.
- „Takeaway landet als Hausverzehr" — Gastro-Checkbox beim Bestellabschluss prüfen; am Kiosk sichtbar als „zum Mitnehmen / hier essen".
- „Doppelte Nummer nach Strom-Reset" — Nummernkreis wird in der Datenbank geführt; bei Datenbank-Restore kann eine Nummer doppelt auftreten. In diesem Fall Startwert manuell hochsetzen.
Siehe auch
qr-aufsteller-tischzuordnung.md— Zuordnung per QR-Code am Tischself-payment-kiosk.md— Zahlung am Kioskbelegausgabe-kiosk.md— Bon- und QR-Belegausgabekiosk-konfiguration.md— Artikelmaske und Aussehen../bestellmanager/infoscreen-warteliste.md— Abholanzeige
Kiosk-Verfügbarkeit
Zielgruppe: Küchenchef, Theke, Chef — tägliche Bedienung; Büro für Grundkonfiguration
Typische Nutzung: Mehrfach am Tag; immer wenn ein Artikel ausgeht oder wieder verfügbar wird
Aufruf: An der Kasse über den Artikelstamm (Schnelltaste „Ausverkauft"); in my.apro → Artikel → [Artikel] → Verfügbarkeit
Zweck
Ein Kiosk ohne gepflegte Verfügbarkeit ist ein Verkaufsrisiko: Der Gast wählt einen Artikel, bezahlt — und die Küche muss dann sagen, dass das Gericht nicht mehr verfügbar ist. Die Verfügbarkeits-Verwaltung verhindert das. Artikel lassen sich mit wenigen Klicks als „ausverkauft" markieren, direkt von der Kasse oder aus my.apro. Sie verschwinden dann aus der Kioskkarte oder werden durchgestrichen und nicht mehr auswählbar. Varianten davon: zeitgesteuerte Verfügbarkeit („Frühstück nur bis 11 Uhr"), mengenbegrenzte Tageskarten („nur 12 Steaks heute"), oder gerätespezifische Sichtbarkeit („Terrassenkarte").
Ablauf
Typische Vorgänge im Tagesbetrieb:
- Artikel sperren (Schnellweg an der Kasse) — Koch oder Chef drückt an der Kasse auf den Artikel und wählt „Ausverkauft". Ab diesem Moment ist der Artikel am Kiosk nicht mehr buchbar.
- Artikel wieder freigeben — Genauso in umgekehrter Richtung: „Verfügbar machen". Übernahme am Kiosk binnen Sekunden.
- Mengenbegrenzung — In my.apro pro Artikel eine Tagesmenge definieren (z. B. 12 Portionen). Kiosk zählt die verkauften Stück; bei Erreichen der Grenze wird der Artikel automatisch als ausverkauft markiert.
- Zeitgesteuerte Verfügbarkeit — Frühstück 7–11 Uhr, Abendkarte 17–22 Uhr. In my.apro pro Artikel oder Kategorie ein Zeitfenster definieren.
- Kategorien-Sperre — Statt einzelne Artikel zu sperren: ganze Kategorie temporär unsichtbar (z. B. bei Reinigungsarbeit im Kaffeebereich).
- Gerätespezifische Sichtbarkeit — Ein Artikel kann an einer bestimmten Kiosk-Lokation (Terrasse) anders konfiguriert sein als am Hauptkiosk. Sinnvoll bei Zweigstellen/-bereichen.
- Synchronisation — Änderungen werden auf alle Kiosks und Self-Order-Zugänge (Smartphone-QR) sofort verteilt.
Einstellungen
Zentrale Parameter:
- Schnellweg „Ausverkauft" an der Kasse — Funktion auf Artikel-Kontextmenü aktivieren (
my.apro → Kassenmodule → Kasse → Berechtigungen). - Tagesmengen-Grenze. (Menüpfad nicht in den my.apro-Navigationsdaten belegt.)
- Zeitfenster — Pro Artikel oder Kategorie; Start-/Endzeit, Wochentage.
- Kategorienausblendung — Pro Kategorie unabhängig.
- Gerätefilter — Sichtbarkeit pro Kiosk (Haupt/Terrasse/Takeaway).
- Anzeigeverhalten — Artikel komplett ausblenden oder als „ausverkauft" durchgestrichen darstellen (mit Erklärung).
- Automatisches Zurücksetzen — Tagesmenge wird um Mitternacht oder bei Tagesabschluss zurückgesetzt.
- Pushbenachrichtigung — Optional: Chef bekommt eine Meldung im Chef-Cockpit, wenn ein Artikel ausverkauft ist.
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Koch / Servicekraft | Artikel an der Kasse als ausverkauft markieren / wieder verfügbar machen |
Chef | Alles oben + Tagesmengen, Zeitfenster, Kategorienausblendung |
Büro | Grundkonfiguration: gerätespezifische Sichtbarkeit, automatische Regeln |
APRO-Techniker | Zuweisung mehrerer Geräte, Sonderregeln |
Varianten
- Einfacher Schnellweg — Koch sperrt am Bildschirm; reicht für die meisten Betriebe.
- Tagesmengen-Automatik — Für Steaks, Fisch, Specials. Keine manuelle Kontrolle nötig.
- Zeitfenster Frühstück/Abendkarte — Klassisch für Hotels und Bistros.
- Kombiniert — Mengenbegrenzung + Zeitfenster: „12 Steaks, aber nur ab 18 Uhr".
- Automatische Rückkehr am nächsten Tag — Sperren wirken nur tageweise; nach Tagesabschluss wieder aktiv (empfehlenswert, damit niemand vergisst zu entsperren).
- Dauersperre — Permanent: Artikel wird so lange nicht gezeigt, bis manuell entsperrt (Saisonartikel außer Saison).
- Gerätespezifisch — Takeaway-Kiosk zeigt keine Desserts, Hauptkiosk zeigt das volle Sortiment.
Problembehebung
- „Artikel wurde gesperrt, ist aber weiterhin wählbar" — Kiosk hat keinen Netzwerkzugriff; Synchronisation ausgefallen. Kiosk neu laden; Netzwerk prüfen.
- „Nach Mitternacht sind gesperrte Artikel weiter gesperrt" — Automatisches Zurücksetzen nicht aktiv. In my.apro aktivieren.
- „Mengenlimit wird zu früh ausgelöst" — Zählweise prüfen: bucht jede einzelne Portion oder der Haupt-Artikel? Ist „pro Portion" oder „pro Artikelmenge" konfiguriert?
- „Frühstück verschwindet schon um 10:45" — Zeitfenster-Puffer zu knapp gesetzt. Endzeit auf 11:15 erweitern, damit Nachbestellungen innerhalb der letzten Minuten noch möglich sind.
- „Artikel wieder aktiv, aber nicht sichtbar" — Cache am Kiosk; manuell aktualisieren (Pull-Down oder Neustart).
- „Falsche Kategorie ausgeblendet" — Kategorien-Sperre ist nicht geräte-spezifisch; wirkt auf alle Kiosks. Einzelartikel gerätespezifisch sperren.
- „Chef bekommt keine Meldung" — Pushbenachrichtigungen deaktiviert; im Chef-Cockpit bzw. in my.apro pro Benutzer einschalten.
Siehe auch
kiosk-konfiguration.md— Aussehen und Artikelmaskekiosk-ablaufsteuerung.md— Ablaufmodi../bonneu/artikelpflege.md— Artikelstamm allgemein../bonneu/tagesabschluss.md— Tageswechsel und Automatik-Reset- Schnittstellen-Doku: Synchronisation Kiosk ↔ Kasse
QR-Aufsteller und Tischzuordnung
Zielgruppe: Büro, Chef — für die Erstellung; Gast und Servicepersonal im Tagesbetrieb
Typische Nutzung: Einmalig beim Einrichten pro Tisch oder Tischbereich; einmal jährlich oder bei Umbau neu gedruckt
Aufruf: my.smorder.at → Admin-UI → QR-Aufsteller
Zweck
Mit QR-Aufstellern am Tisch bestellt der Gast über sein eigenes Smartphone — keine App-Installation, kein Zettel, kein Wartenmüssen auf den Service. Der QR-Code ist pro Tisch individuell: Er verweist auf die Self-Order-Seite und trägt zugleich die Tisch-ID. Der Gast scannt, wählt aus der Karte, bestellt, und seine Bestellung landet direkt auf dem Bestellmanager, dem Tisch korrekt zugeordnet. Das spart Wege für den Service und entlastet die Theke. Die Einrichtung der Aufsteller läuft in wenigen Schritten über die Smorder-Adminoberfläche.
Einrichtungs-Ablauf
Typischer Einrichtungs-Ablauf:
- Tische und Bereiche in my.apro pflegen — Voraussetzung: Tischplan mit sauberen Nummern. Jeder Tisch, der einen QR-Code bekommt, muss eine eindeutige ID haben.
- Smorder-Admin öffnen — In
my.smorder.atanmelden; Bereich „QR-Aufsteller" aufrufen. - Design wählen — Entweder Vorlage nutzen (Standard-Card, Dreieck-Aufsteller) oder ein eigenes Hintergrund-PDF hochladen (z. B. Corporate Design, Tischkarte mit Logo).
- Felder platzieren — Auf dem Layout den QR-Code und optionale Textfelder (Tischnummer, Raumbezeichnung, Logo-Platzhalter) per Drag & Drop positionieren.
- Tische auswählen — Die Tische markieren, für die der Aufsteller generiert werden soll (einzeln, pro Bereich, pro Etage). Für jeden Tisch wird ein eigener QR-Code generiert, der die Tisch-ID enthält.
- PDF generieren — Smorder erstellt ein Druck-PDF mit allen Aufstellern, schön geschnitten, mit Beschnittzugabe. Auf festem Karton oder Metallaufsteller drucken.
- Aufsteller platzieren — An jedem Tisch fest montieren oder einstecken; Position so, dass Gäste beim Platznehmen den Code sofort sehen.
- Testscan — Mit einem Smartphone scannen und prüfen: Ist die richtige Tisch-ID dahinter? Wird der Raum korrekt angezeigt?
Einstellungen
Zentrale Optionen im Smorder-Admin:
- Hintergrund-PDF — Eigenes Design oder Standard.
- QR-Größe — Empfehlung: mindestens 3 cm Kantenlänge, damit auch ältere Smartphones sauber scannen.
- Tischnummer sichtbar — Zusätzlich als Klartext neben dem QR-Code, damit der Gast sie bei Bedarf auch ansagen kann.
- Raumbezeichnung — „Terrasse", „Innenraum", „Biergarten" als Beschriftung mit drauf.
- Mehrsprachigkeit — Mehrere Sprachen auf dem Aufsteller („Scan to order / Bestellen Sie hier").
- Sprachvorauswahl im Link — QR-Code kann gezielt die Kartensprache setzen.
- Bereichs-spezifische Karte — Über den Link lässt sich auch eine speziell für den Bereich passende Karte laden (z. B. Terrassenkarte ohne Desserts).
- Self-Order-Modus — Nur lesen (digitale Speisekarte), Bestellen + Service, Bestellen + Selbstzahlung — je nach Betrieb.
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Gast | Code scannen, Karte sehen, bestellen |
Servicekraft | Bestellung am Tisch kontrollieren; Korrekturen über die Kasse |
Büro / Chef | Aufsteller erstellen, PDF generieren, Tische zuordnen |
APRO-Techniker | Smorder-Integration in die Kasse; Zuordnung Self-Order-Bestellungen → Bestellmanager |
Varianten
- Tischkarte mit Logo — Eigenes Hintergrund-PDF im Corporate Design.
- Dreieck-Aufsteller — Klassischer Tisch-Aufsteller, drei Seiten sichtbar.
- Aufkleber auf Tischplatte — Geklebter QR-Code, wetterfest, typisch in Biergärten.
- Bereichs-QRs — Alle Tische einer Terrasse teilen sich einen Code (z. B. „Terrasse A"), nicht tisch-eindeutig. Service muss dann manuell den Tisch zuweisen.
- Zweckbindung: Nur Speisekarte — QR führt zur digitalen Karte, aber keine Bestellung möglich. Gast bestellt beim Kellner.
- Hybrid-Modus: Self-Order + Service — Gast kann bestellen, wenn ein Kellner überlastet ist; in Spitzenzeiten Standard.
Problembehebung
- „Scan führt auf falschen Tisch" — PDF-Generierung wiederholen; beim Ausdruck wurden Aufsteller vertauscht. Am besten nach Bereich sortiert drucken.
- „Bestellung landet ohne Tischzuordnung" — Verbindung Smorder → Kasse prüfen; im my.apro unter Kommunikation der Smorder-Status. Zuweisung Tisch-ID → Kassen-Tisch muss stimmen.
- „QR-Code nicht lesbar" — Zu klein gedruckt oder gespiegelt. Mindestgröße 3 cm.
- „Gast sieht falsche Karte" — Sprachvorauswahl oder Bereichs-Karte falsch gesetzt. Am QR-Link-Parameter in Smorder prüfen.
- „Auf Terrasse kein Empfang" — Smartphone hat keine Internet-Verbindung; Betrieb sollte Gast-WLAN stellen.
- „Aufsteller verschwinden" — Geklebte Codes / Tischbeschlagung bevorzugen, in gastlastigen Gegenden.
- „Bestellung doppelt" — Gast scannt zweimal. Self-Order-Seite zeigt Warenkorb und vorhergehende Bestellungen als Bestätigung, damit der Gast nicht noch einmal klickt.
Siehe auch
kiosk-ablaufsteuerung.md— Ablaufmodi am Kiosk-Gerätbelegausgabe-kiosk.md— Beleg via QR-Codekiosk-konfiguration.md— Aussehen der Self-Order-Karte../bonneu/tischplan.md— Tische pflegen- Schnittstellen-Doku: Smorder-Anbindung
Self-Payment am Kiosk
Zielgruppe: Büro, Chef — in der Einrichtung; Gast bedient im Tagesbetrieb
Typische Nutzung: Einmalig beim Setup; im Betrieb läuft jede Bestellung automatisch durch
Aufruf: my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Zahlung bzw. direkt am Terminal
Zweck
Der Kiosk nimmt die Zahlung ab und entlastet die Theke. Statt Bar an eine Kassenkraft zu geben, wählt der Gast sein Zahlmittel direkt am Bildschirm: Karte, kontaktlos, NFC auf dem Handy, seltener auch Bar (bei Kiosken mit Bargeldmodul). Das Kiosk-Terminal kommuniziert mit einem angeschlossenen Zahlungsterminal — klassisch ein VX 820 oder ein moderner SoftPOS-Reader — und schließt die Bestellung erst ab, wenn die Autorisierung erfolgreich ist. Der Gast muss keine Kassenkraft ansprechen, der Betrieb bekommt sauberen Zahlungsabschluss, inklusive Abgleich mit dem Tagesabschluss.
Einrichtungs-Ablauf
Typischer Einrichtungs-Ablauf:
- Zahlungsterminal physisch anbinden — Klassisches Terminal (z. B. VX 820) per Netzwerkkabel, SoftPOS-Gerät per WLAN oder Bluetooth. Feste IP setzen.
- Kasse für ZVT konfigurieren — In
my.apro → Onlinemodule → Kiosk → Kiosk. Kasse mit dem Terminal verknüpfen; Service-Passwort (bei VX 820 typisch 210888) hinterlegen, Diagnose-Funktion testen. - Zahlungsarten freischalten — In
my.apro → Kassenmodule → Kiosk → Zahlungdie aktiven Zahlmittel definieren: Karte, Kontaktlos, Bar (wenn Münzmodul), Gutschein (wenn Aktiv). - SoftPOS-Option — Bei modernen Kiosken ohne separates Terminal: SoftPOS-Reader in der Kiosk-Anwendung integrieren. Lizenz und Aktivierung über APRO oder Payment-Partner.
- Quittungstext pflegen — Eigene Texte für den Zahlungsbon (Dankeschön, Mehrwertsteuer, Kundeninfo) in my.apro definieren.
- Trinkgeldoption (optional) — Aktivieren, dann bietet der Kiosk vor der Zahlung einen Trinkgeld-Dialog (Prozente wählbar).
- Testzahlungen — Mit einer Testkarte Karte + Kontaktlos testen; ggf. Storno auf der Karte prüfen. Sicherstellen, dass der Tagesabschluss diese Zahlung erfasst.
Einstellungen
Zentrale Parameter:
- Aktives Terminal —
my.apro → Verwaltung → Kommunikation; wählt Hardware- oder SoftPOS-Terminal. - Zahlungsarten — Karte, Kontaktlos, Bargeld (wenn Modul vorhanden), Gutschein, Trinkgeld.
- Timeout — Wartezeit auf Kartenautorisierung, nach der der Kiosk abbricht (typisch 60 s).
- Abbruchverhalten — Nach Abbruch: Bestellung verwerfen oder zurück zur Zahlungsauswahl.
- Trinkgeld-Prompt — Ja/Nein, Prozentwerte (0 %, 5 %, 10 %, frei).
- Bonausgabe nach Zahlung — Direkt drucken oder nur auf Wunsch (siehe
belegausgabe-kiosk.md). - Tagesabschluss-Integration — Abgleich der ZVT-Zahlungen mit den Journaltöpfen; automatische Zuordnung.
Berechtigungen
Rolle | Was sie damit machen kann |
|---|---|
Gast | Zahlmittel wählen, zahlen |
Theken-/Servicekraft | Bei Abbruch einschreiten (mit Bedienercode), Storno durchführen |
Büro / Chef | Zahlungsarten freischalten, Trinkgeld konfigurieren |
APRO-Techniker + Payment-Partner | Terminal installieren, Diagnose, Lizenzen, SoftPOS-Aktivierung |
Varianten
- Klassisches Kartenterminal (VX 820) — Angeschraubt am Kiosk, kabelgebunden. Robust, langlebig, benötigt Service-Zeit für Softwareupdates.
- SoftPOS (kontaktlos nur auf Tablet) — Eleganter, weniger Hardware. Beschränkt auf Karten mit NFC; nicht alle Karten werden akzeptiert.
- Hybrid: SoftPOS + EC-Terminal — Kontaktlos über SoftPOS, größere Karten über klassisches Terminal.
- Münz- und Scheinmodul — Für Bargeldkiosk in Bäckereien oder Self-Service-Theken. Kassiert, gibt Wechselgeld; Pflegeintensiv.
- Voucher/Gutschein — Gutscheinkarte wird akzeptiert; Restwert wird wieder aufgeladen oder ausgedruckt.
- QR-Payment (mobiles Wallet) — Zahlung via Bluecode/Mobile Wallets; abhängig vom Payment-Partner.
- Trinkgeld optional / Pflicht — In manchen Betrieben wird das Trinkgeld vorausgewählt, aber immer abwählbar.
Problembehebung
- „Kartenzahlung fehlgeschlagen" — Am Terminal Diagnose fahren (
Verwaltung → Kommunikation → ZVT Kasse → Diagnose). Netzwerk, TLS-Update, Software aktuell? Payment-Partner kontaktieren. - „Login notwendig"-Meldung am Kiosk — Kasse ist abgemeldet; Bedienercode am Kiosk verlangt. Am Kiosk normal mit Bedienercode einloggen, dann Kiosk-Modus erneut aktivieren.
- „Kiosk zeigt schwarzen Bildschirm nach Zahlung" — Anwendung abgestürzt. Kiosk-APK neu starten; Details siehe
../bestellmanager/bestellmanager-administration.mdund Techniker-Doku. - „Bestellung bleibt hängen, Karte wurde belastet" — Timeout überschritten, Transaktion aber durchgelaufen. Storno am Terminal oder per Journal in my.apro rückabwickeln.
- „Tagesabschluss zeigt Differenz" — Testzahlungen wurden nicht sauber storniert oder SoftPOS hat außer-Reihe gebucht. Im Journal nach dem Zeitstempel der Differenz suchen.
- „Kontaktlos wird nicht akzeptiert" — Terminal hat Feature „Kontaktlos" deaktiviert oder Karte nicht NFC-fähig.
- „Trinkgeld buchungstechnisch unklar" — Trinkgeld muss als eigene Buchungsart konfiguriert sein, sonst fließt es in den Hauptumsatz.
Siehe auch
kiosk-ablaufsteuerung.md— Wie die Bestellung zur Zahlung läuftbelegausgabe-kiosk.md— Was nach der Zahlung passiertkiosk-konfiguration.md— Aussehen der Zahlungsseite../bonneu/zahlung.md— Zahlungsdialog an der klassischen Kasse- Schnittstellen-Doku: ZVT-Terminal und SoftPOS